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Die Türkei preist einen massenmordenden, pädophilen Sklavenhändler – versucht sie auch ihm nachzueifern?

Die Türkei preist einen massenmordenden, pädophilen Sklavenhändler – versucht sie auch ihm nachzueifern?


Was der „Held“ eines Volks über dieses aussagt.

Die Türkei preist einen massenmordenden, pädophilen Sklavenhändler – versucht sie auch ihm nachzueifern?

Dieser Tage beschäftigt Kirchen zu Moscheen zu machen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ganz enorm. Am Freitag, 4. Juni, sprach er während der Eröffnung einer Moschee in der Stadt Zonguldak vom türkischen Vermächtnis der Eroberung und Umwandlung der Hagia Sophia [in eine Moschee]. In seinen eigenen Worten: „Die Wiedereröffnung der Hagia Sophia als Moschee ist wichtig, da das ein Vermächtnis der Eroberung ist.“

Damit haben wir hier, während der Westen sich darin überschlägt jegliche „Eroberung“, die seine Vorfahren begangen haben könnten – zum Beispiel die „Eroberung der Amerikas“ durch den „völkermordenden“ Kolumbus – den Präsidenten der Türkei, der die gewalttätigen Eroberungen durch seine muslimischen Vorfahren preist. Die Bedeutung dieser Gegensätzlichkeit und was sie für die Zukunft bedeutet, muss anerkannt werden.

Nehmen Sie als Fallbeispiel Erdoğans Haltung gegenüber den größten Jihadisten der Geschichte – Männer, deren grauenhafte Taten ISIS beschämen würden. Letzten Sommer feierte Erdoğan wiederholt, während er seinen Erlass zur Umwandlung der Hagia Sophia – die ein Jahrtausend lang als größte Basilika des östlichen Christentums diente – in eine Moschee, Sultan Mohammed al-Fatah („der Eroberer“, 1432 bis 1481) wegen der gewaltsamen Umwandlung des christlichen Konstantinopels ins islamische Istanbul.

Bedenken Sie jedoch: Sultan Mohammeds einzige Rechtfertigung für die Eroberung Konstantinopels bestand darin, dass der Islam die Unterwerfung der „Ungläubigen“ fordert, in diesem Fall Christen. Er hatte keine andere „Beschwerde“ als diese. Als er Sultan wurde, schwor er tatsächlich „beim Gott ihres falschen Propheten, beim Propheten, dessen Namen er trug“, schrieb ein verbitterter christlicher Zeitgenosse rückblickend, „er sei ihr [der Christen] Freund und würde sein ganzes Leben ein Freund und Verbündeter Konstantinopels bleiben“. Obwohl sie ihm glaubten, nutzte er „die gemeinsten Künste von Heuchelei und Täuschung“, schrieb Edward Gibbon. „Auf seinen Lippen war Frieden, aber er hatte Krieg im Herzen.“

Während dieser Belagerung Konstantinopels ermahnte er seine muslimische Armee regelmäßig mit Jihad-Ideologie, unter anderem mit dem Loslassen jeder Menge Predigten, in denen er schrie:

Kinder Mohammeds, seid guter Stimmung, denn morgen werden wir so viele Christen in unseren Händen haben, die wir verkaufen, zwei Sklaven für eine Dukate und wir werden so reich sein, dass wir alle aus Gold sind und von den Bärten der Griechen werden wir Leinen für unsere Hunde machen und ihre Familien werden unsere Sklaven sein.

„Erinnert euch an die Versprechen unseres Propheten zu gefallenen Kriegern im Koran“, mahnte der Sultan höchstselbst: „Der Mann, der im Kampf stirbt, wird körperlich ins Paradies gebracht und wird mit Mohammed in Anwesenheit von Frauen, schönen Knaben und Jungfrauen speisen.“

Die Erwähnung von „schönen Knaben“ war nicht nur ein genauer Verweis auf das Versprechen des Koran (z.B. Suren 52,24, 56,17 und 76,19); Mohammed war ein berüchtigter Pädophiler. Dass er Jacob Notaras – ein schöner 14-jährigen Sohn eines Edelmanns in Konstantinopel, den Mohammed zwang sein persönlicher Lustknabe zu werden, bis er entkam – versklavte und vergewaltigte, war nur eine der niederträchtigsten. Der Sultan erstach einen weiteren christlichen Jungen, der „den Tod der Schändung vorzog“.

Nach seiner Eroberung und Schändung der Hagia Sophia ließ Mohammed die „elenden Bürger Konstantinopels“ während der abendlichen Feiern vor seine Männer zerren und „befahl, dass viele von ihnen in Stücke gehackt werden, um damit [seine Leute] zu unterhalten“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – bis zu 45.000 – wurde in Ketten weggeschleppt, um als Sklaven verkauft zu werden.

Das ist der Mann, den die Türkei und ihr Präsident ehren – einschließlich ihm eine der größten und ältesten Kirchen der Christenheit im letzten Jahr wieder zur Siegesmoschee zu widmen. Mohammed al-Fatah ist auch nicht der einzige Terrorist, der geehrt wird: so erklärte Erdoğan in einer seiner Reden:

Die Eroberung Istanbuls [Konstantinopels] und die Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee gehören zu den ruhmreichsten Kapiteln der türkischen Geschichte… Die Auferstehung der Hagia Sophia repräsentiert unsere Erinnerung voller Höhepunkte unserer Geschichte, von [der Schlacht von] Badr bis Manzikert, von Nikopolis bis Gallipoli [alles jihadistische Siege] … Die Wiederherstellung der Hagia Spohia wird von allem Respekt und Engagement vor all unseren Vorfahren gefordert, von Alp Arslan [dem islamischen Sieger von Manzikert, der den Weg zur Eroberung von Kleinasien öffnete und zehntausende Christen massakrierte oder versklavte] über Mohammed al-Fatah, bis zu Abdulhamid [der von 1894 bis 1896 bis zu 300.000 Armenier im Namen des Jihad abschlachtete]. Die Wiederauferstehung der Hagia Sophia … ehrt Mohammed al-Fatahs Eroberungsgeist… So Allah will, werden wir ohne Pause oder Zögern weiter diesen heiligen Weg gehen, bis wir unser letztes Ziel erreichen. [Hervorhebung hinzugefügt]

Die Botschaft könnte nicht deutlicher sein: In der Türkei dominiert die jihadistische Ideologie, zumindest in ihrer Führung. Bei Nachbarvölkern einzumarschieren und sie zu erobern – nicht wegen irgendwelchen Grolls, sondern weil sie keine Muslime sind – mit all den begleitenden Gräueltaten, Vergewaltigungen, Zerstörungen und Massensklaverei ist offenbar das Ideal, das wiederaufgenommen werden soll, sobald der Sonnenuntergang westlicher Macht vollendet ist.

Derweil bleibt, weil die Amerikaner es gewohnt sind zu sehen, wie Statuen der Helden ihrer eigenen Nation umgestürzt werden – aus keinem anderen Grund, als dass sie weiß und/oder christlich und daher von Natur aus schlecht waren – die Bedeutung der Worte Erdoğans und sein Lob für Mohammed den Eroberer – der als asiatischer Muslim weiter vor westlicher Kritik immun ist, schließlich wäre das „rassistisch“ – von ihnen auf ewig unbemerkt.

übersetzt von heplev


Autor: Raymond Ibrahim
Bild Quelle: Archiv


Samstag, 10 Juli 2021

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