Britische Uni im Zentrum des Antisemitismus-Skandals, in den sozialen Medien verspottet

Britische Uni im Zentrum des Antisemitismus-Skandals, in den sozialen Medien verspottet


Die University of Bristol fragt Twitter-Nutzer, wofür sie berühmt ist, und erhält eine Gegenreaktion, weil sie den Antisemitismus auf dem Campus nicht bekämpft.

Britische Uni im Zentrum des Antisemitismus-Skandals, in den sozialen Medien verspottet

Die University of Bristol, die im letzten Jahr wegen ihres verpfuschten Umgangs mit einer Untersuchung gegen einen Professor, der beleidigende Äußerungen über jüdische Studenten gemacht hatte, kritisiert wurde, wurde in den sozialen Medien rundweg verspottet, weil sie auf Twitter mit ihrer „florierenden Kultur und ihrem zukunftsorientierten Denken“ prahlte Haltung“ und fragte, wofür es sonst noch berühmt war.

Zu den hasserfüllten Kommentaren von David Miller gehörte, dass er Mitglieder der Jewish Society (J-Soc) beschuldigte, „Spieler eines rassistischen Regimes zu sein, das an ethnischen Säuberungen beteiligt ist“.

Miller wurde auch mit den Worten auf einer Online-Konferenz im Februar zitiert: „Es geht darum, wie wir die Ideologie des Zionismus in der Praxis besiegen. Wie stellen wir sicher, dass der Zionismus im Wesentlichen beendet wird. Anders kann man das nicht sagen.“

Über sechs Monate später ermittelt die Universität immer noch gegen den Dozenten.


Anfang dieses Monats wurde auch bekannt, dass Miller trotz der laufenden Ermittlungen diesen Herbst wieder bei der Arbeit sein wird.

Einer der Nutzer, ein Anwalt für internationalen Handel, antwortete auf Twitter, Bristol sei „weltweit“ dafür bekannt, „ein feindliches Umfeld“ für jüdische Studenten zu schaffen.

Andere Nutzer sagten, die Universität sei ein „bequemes und sicheres Zuhause für Rassisten“.

Ein anderer Benutzer warf der Schule vor, "den rassistischen Antisemitismus, der von einem seiner Tutoren demonstriert wurde, nicht wirklich anzusprechen".

Anfang des Monats forderte Marie van der Zyl, die Präsidentin des Abgeordnetengremiums der britischen Juden, die Universität Bristol auf, Miller wegen seiner aufrührerischen Äußerungen über jüdische Studenten zu suspendieren.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 31 August 2021

Wir bieten Nachrichten zu Themen aus aller Welt an – vollständig unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. Nur so können wir Ihnen eine freie und unbeeinflusste Berichterstattung nach hohen journalistischen Standards garantieren. Unsere Unabhängigkeit bedeutet allerdings auch, dass wir nicht durch staatliche Mittel finanziert werden: Wir sind daher auf die private Unterstützung unserer Leser angewiesen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, lassen Sie uns eine Spende über PayPal zukommen! 

Sie können wahlweise ein Förderabo abschließen oder den Spendenbetrag frei selbst bestimmen:

Betrag Unterstützung via Paypal
haOlam.de mit beliebigem Betrag unterstützen
 
Kleines Förderabo abschließen für 5 Euro monatlich
 
Normales Förderabo abschließen für 15 Euro monatlich
 
Jährliches Förderabo abschließen für 70 Euro im Jahr

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion

Folgen Sie und auf:

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:

haOlam werbefrei
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Antisemitismus im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Graubereich mdr

Download

als pdf     als epub


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage