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Wir haben Russland nicht genug gedemütigt

Wir haben Russland nicht genug gedemütigt


Das Land, das entnazifiziert werden muss, ist nicht die Ukraine, sondern Russland.

Wir haben Russland nicht genug gedemütigt

Eine Theorie, die an Bedeutung gewinnt, besagt, dass die NATO-Erweiterung nach Osten bis an die Grenzen Russlands ein unnötiger Affront gegen den russischen Stolz war. In diesem Zusammenhang spielt die Semantik eine unglückliche Rolle. Die NATO hat sich nicht so erweitert, wie sich beispielsweise das Britische Empire oder Nazi-Deutschland in der Vergangenheit nach Osten ausgedehnt haben. Die NATO akzeptierte einfach den freiwilligen und demokratischen Beitritt osteuropäischer Nationen zur NATO. Diese Nationen sind der NATO nicht beigetreten, um Russland zu provozieren, sondern weil Vergangenheit und Gegenwart zeigen, dass die Mitgliedschaft in einem internationalen Sicherheitsbündnis der einzige Weg ist, sich vor mutwilliger militärischer Aggression zu schützen.

Für die meisten Russen war und ist der Beitritt ehemaliger Vasallenstaaten zu einem atlantischen Bündnis ein Affront. Ein Affront war und ist es jedoch vor allem deshalb, weil die meisten Russen in einem nationalistischen und imperialistischen Weltbild feststecken, in dem Russland per göttlichem Befehl der Weltmachtstatus zusteht. Diese Einstellung der meisten Russen heute unterscheidet sich nicht von der der meisten Deutschen vor der Entnazifizierung. Sowohl in Deutschland als auch in Russland verursachte und verursacht diese Einstellung unkalkulierbares menschliches Leid.

Umfragen zeigen, dass fast 70 % der Russen Putins „Sonderoperation“ gegen die Ukraine unterstützen. Ich bezweifle ernsthaft, dass selbst Hitler im September 1939, als er Krieg gegen Polen führte, so viel Unterstützung unter den einfachen Deutschen genoss.

Daraus lernen wir, dass das Land, das entnazifiziert werden muss, nicht die Ukraine, sondern Russland ist. Die unheilige Allianz zwischen orthodoxer Kirche, Nationalismus und Autokratie ist so tief in der zeitgenössischen russischen politischen Kultur verwurzelt, dass es Moskau und nicht Kiew ist, das heute das Schicksal Berlins von 1945 verdient.

Da sich die Menschheit diese Lösung nicht leisten kann, besteht die zweitbeste Option für den Westen darin, Russland wirtschaftlich und diplomatisch zu isolieren, bis die russischen Massen erkennen, dass die Wahl, vor der sie stehen, nicht zwischen Demokratie und nationaler Größe, sondern zwischen Demokratie und Knechtschaft gegenüber China besteht.

Der beste Weg für Russen, von ihrem Antagonismus gegenüber dem Westen geheilt zu werden, besteht darin, dass die Russen die guten alten Zeiten verpassen, als sie es sich leisten konnten, sich über einen Westen zu ärgern, der sie willkommen hieß.

Und dass die Russen erkennen, dass die chinesischen Kommunisten unendlich strengere Zahlmeister sind als der IWF und die Weltbank.

Sobald die Russen verstehen, dass Putins imperiale Ambitionen ihre Nation in einen Vasallenstaat Chinas verwandelt haben, werden sie nüchtern werden. Bis dahin hat der Westen nichts damit zu tun, dem gekränkten Stolz eines Volkes nachzugeben, dessen politische Kultur Macht und Rücksichtslosigkeit über Frieden, Leben und Freiheit stellt.

erschienen hier


Autor: Israelnationalnews / Rafael Castro
Bild Quelle: Archiv


Donnerstag, 17 März 2022

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