Mariupol „eine humanitären Katastrophe“

Mariupol „eine humanitären Katastrophe“


Der Bürgermeister der Stadt sagte, über 100.000 Menschen seien seit über einem Monat ohne „Licht, Wasser, Nahrung oder Medikamente“ zurückgelassen worden.

Mariupol „eine humanitären Katastrophe“

Der Bürgermeister von Mariupol sagte, seine Stadt stehe angesichts der brutalen Bombardierung durch russische Truppen „am Rande einer humanitären Katastrophe“, mit über 100.000 Menschen, die „über einen Monat lang ohne Licht, Wasser, Nahrung oder Medizin“ seien.

Vadym Boichenko bestand darauf, den in der belagerten Stadt eingeschlossenen Bewohnern einen sicheren Weg aus dem Kriegsgebiet zu bieten, wies jedoch darauf hin, dass die russischen Streitkräfte den Zugang zu humanitären Konvois blockiert hätten, und behauptete, dass „keine Fracht“ das Gebiet erreichen konnte.

Trotz Vereinbarungen mit Russland seien Busse zur Evakuierung von Flüchtlingen nicht angekommen, sagte Boichenko, und obwohl es einigen gelungen sei, das von Russland besetzte Berdjansk zu erreichen, habe sich der Weg dorthin als „sehr schwierig und zeitweise“ erwiesen.

Der Bürgermeister sagte weiter, dass etwa 90.000 Flüchtlinge in das von ukrainischen Streitkräften kontrollierte Gebiet geflohen seien, die restlichen 100.000 „nicht evakuiert werden können“, und forderte die internationale Gemeinschaft auf, ihnen zu Hilfe zu kommen.

Ein Team des Roten Kreuzes konnte Mariupol am vergangenen Freitag nicht betreten, da die Bewohner in sichereren Teilen des Landes Zuflucht suchten.

Die Einheit von neun Helfern sagte, sie hätten versucht, die Stadt zu erreichen, um den Bewohnern aus dem Gebiet bei der sicheren Durchreise zu helfen, seien aber gezwungen gewesen, nach Saporischschja zurückzukehren, nachdem sie auf Bedingungen gestoßen seien, die „es unmöglich machten, weiterzumachen“.

Laut einem Bericht von Global News versuchten sie, einen Konvoi von 54 Bussen und einigen Privatwagen aus der Stadt zu führen.

Andere Versuche, Nachschub in die belagerte Stadt zu bringen, hatten wenig oder keinen Erfolg, wobei jede Seite die andere beschuldigte.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 05 April 2022

Wir benötigen Ihre Spende
für den Betrieb von haOlam.de

Stärken Sie eine Stimme der Wahrheit – Unterstützen Sie die Journalistische Arbeit von haOlam.de!

**********

Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein von haOlam.de können von der Steuer abgesetzt werden.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Unterstützung!

Spenden via PayPal

Für Fragen und Spendenquittungen: spenden@haolam.de


Betrag Unterstützung via Paypal
haOlam.de mit beliebigem Betrag unterstützen
 
Kleines Förderabo für 5 Euro monatlich
 
Normales Förderabo für 15 Euro monatlich
 
Jährliches Förderabo für 70 Euro im Jahr

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion

Folgen Sie und auf:

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage