Steuern wir auf einen direkten Krieg mit Russland zu? [Video]

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Bereits rund sechs Wochen nach Beginn von Vladimir Putins „militärischem Sondereinsatz" in der Ukraine überstürzen sich in den Net Zero Zonen USA und EU die Durchhalteparolen - wie soll das erst im Winter werden?

Steuern wir auf einen direkten Krieg mit Russland zu? [Video]

Von Ramiro Fulano

Meine Damen und Herren, man darf angesichts all der Zumutungen, die uns die offizielle Politik im Woken Westen beschert, eins nicht verlieren: den Humor.

Den braucht man momentan am dringendsten, denn unsere Feinde scheinen nicht allein - vor allem nicht ausschließlich - im Kreml zu sitzen. Sondern maßgeblich und überwiegend auch an den Spitzen unserer eigenen Bananenrepubliken. Egal, ob es sich nun um Krautland,  Krankreich oder Her Majesty's Ganoven handelt.

Und jetzt, wo klar ist, was dabei herauskommt, wenn man Leute einen Job machen lässt, von dem sie keine Ahnung haben, ist der Jammer groß. Denn es sieht so aus, als ob Vladimir Putin nicht nur Corona heilen kann (das Thema ist seit Wochen keins mehr), sondern dem Woken Westen auch bei der Umsetzung seiner ambitionierten Klimaziele behilflich wird. Und nebenbei viele Millionen Menschen von ihrem Übergewicht befreit - denn schon im zurückliegenden Monat März mussten viele sozial Schwächere in der EU sich überlegen, ob sie lieber essen oder heizen wollen.

All das wird dem russischen Präsidenten aus meiner Sicht nicht genug gedankt. Aber es verdeutlicht natürlich, was für ein Haufen autodestruktiver Quatsch den Leuten im Westen weißgemacht wurde - und weiterhin wird. Um aus den Trümmern seiner milliardenschweren "klimapolitischen" Selbstbereicherungs- und Umverteilungsmaßnahmen (von unten nach oben, versteht sich) zu retten, was zu retten ist, entsendet das Ancien Regime der EU nun die rhetorisch schweren Geschütze an die Ostfront des Reichs. Ziel: Die Heimatfront geschlossen halten. Putin schlottern bestimmt schon die Knie.

Margrethe Vestager, die EU-Wettbewerbskommissarin (eigentlich ein Widerspruch in sich angesichts der quasi-sozialistischen Palastwirtschaft der EU) durfte als eine der ersten öffentlichen Einrichtungen ihre Schützendienste für die EU verrichten. In einer viel beachteten Äußerung riet sie allen Steuerzahlern - die ihr ein Leben in ungeahntem, vor allem aber völlig unverdientem Luxus finanzieren -  angesichts exorbitanter Energiekosten dazu, die Dusche schneller zuzudrehen und dabei an Vladimir Putin zu denken.

Margrethe Vestager spart seitdem rund hundert Milliliter Erdgas täglich - das hat dieser russische Teufel in Menschengestalt nun davon.

Ähnlich profilierte sich bereits zuvor der Chef der Bundesnetzagentur, ein gewisser Klaus Müller (ich kann mich nicht erinnern, dass der auf einem Wahlzettel stand). Man sollte erstmal überlegen, ob man wirklich sieben Mal pro Woche duschen muss - mit warmem Wasser dank russischem Erdgas. Vielen Dank, Herr Müller, da wären wir ohne Sie jetzt gar nicht drauf gekommen. Vielleicht duscht der Bundesnetz-Müller ab sofort also nur noch kalt oder springt vom Schrank, damit der Dreck abfällt. Aber nicht jede/r teilt vielleicht seinen Faible für Körperzüchtigung und Akrobatik.

Der springende Punkt ist natürlich nicht allein, dass man oder frau völlig wahnsinnig sein muss, um sich einzureden, es könnte in Russland auch nur einen Toten interessieren, wann Frau Vestager ihre Dusche ausdreht oder wie lange Herr Müller ungewaschen rumläuft (und selbst damit genießt er einen Luxus, den viele Menschen in Service-Jobs sich niemals würden leisten können). Der Punkt ist, dass man einen derartigen Unsinn in Krautland öffentlich machen kann, ohne zur rhetorischen und/oder politischen Verantwortung gezogen zu werden.

Im Argentinien des Jahres 1959 machte Alvaro Alsogarray in seiner Funktion als Wirtschaftsminister der Regierung Frondizi (und das war eine der ökonomisch erfolgreicheren Perioden) die inzwischen notorische Aussage "hay que pasar el invierno". Zu deutsch: Wir müssen nur  irgendwie über den Winter kommen. Sowohl seine Kollegen Minister als auch deren Kundschaft, das argentinische Volk, waren davon nicht wirklich überzeugt. Kein halbes Jahr später hieß es: Alsogarray bye-bye.

Aber erst letzte Woche riet US-Verkehrsminister "Mayor Pete" Buttigieg seinen Landsleuten, den Bus zu nehmen. Und wer schon mal in den USA war, weiß,  wie nützlich solche Tipps dort sind.

Aber an Realitätsferne wurde Mayor Piete von seinem Vorgesetzten, US-Präsident Brandon, um ein Vielfaches übertroffen: Der wollte nach seinem jüngsten öffentlichen Auftritt offenbar Leuten die Hand geben, die nur in seiner Wahrnehmung, aber nicht in der Wirklichkeit existierten (s.u.). Aber Trump ist immer noch derjenige, der "geistig nicht zurechnungsfähig" war - nicht wahr, liebes deutsches Kommentariat jederlei Geschlechts?

Um es mit den unsterblichen Worten Thomas Jeffersons zu sagen: Wenn die Regierung das Volk fürchten muss, gibt es Freiheit. Wenn das Volk die Regierung fürchten muss, Tyrannei. Etwas mehr von diesem Geist sucht man im Krautland der Windmühlen und Solarkollektoren vergeblich. Aber seitens des Grömbaz Anton Hofreiter - des größten MdBs aller Zeiten - und des Blitzmädels Annalena Baerbrock - das unbedingt die Flak in die "Ost- Kokaine" (O-Ton, anscheinend ist sie eine Hunter-Biden-Freundin) verlegen möchte - kann das Maß der Misere offenbar nicht groß genug werden, bevor der linksalternative deutsche Michel jederlei Geschlechts irgendeine Art von gesundem Egoismus entwickelt.

In anderen, demokratisch selbstbewussteren Ländern würden die Menschen bereits jetzt auf den Straßen stehen und auf ihre Kochtöpfe hauen.

 


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Office of the President of the United States, Public domain, via Wikimedia Commons


Montag, 18 April 2022

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