Wiedereröffnung der historischen österreichischen Synagoge als Kulturzentrum

Wiedereröffnung der historischen österreichischen Synagoge als Kulturzentrum


Renovierte Kobersdorfer Synagoge aus dem 19. Jahrhundert zur Nutzung als jüdisches Kulturzentrum für Vorträge, Konferenzen und Konzerte.

Wiedereröffnung der historischen österreichischen Synagoge als Kulturzentrum

Eine historische österreichische Synagoge in der Stadt Kobersdorf wurde renoviert und als Kulturzentrum wiedereröffnet.

Die neue Synagoge von Kobersdorf wurde 1860 gebaut, nachdem ein Brand die alte Synagoge beschädigt hatte. Ein Hochwasser im Jahr 1895 beschädigte das Gebäude dauerhaft.

Die Synagoge von Kobersdorf wurde im März 1938 von den Nationalsozialisten geplündert und entweiht. Nach dem Holocaust wurde sie der jüdischen Gemeinde Wien zurückgegeben, da nur drei Überlebende nach Kobersdorf zurückkehrten. Jahrzehntelang verfiel die Synagoge.

2020 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. 2019 wurde die Liegenschaft von der österreichischen Regierung erworben.

An der Feierstunde für die restaurierte Synagoge nahmen der Landeshauptmann des Burgenlandes Hans Peter Doskozil, Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) einschließlich Präsident Oskar Deutsch, Diözesanbischof Ägidus Zsifkovics, der israelische Botschafter in Österreich Mordechai Rodgold und Vertreter aus der gesamten Gesellschaft teil Das berichtete die Krone Zeitung .

„Dem Land Burgenland ist es ein großes Anliegen, das jüdische Erbe unseres Landes zu bewahren. Mit dem Erwerb und der Sanierung der Synagoge sichern wir einen wertvollen Teil der durch den Nationalsozialismus zerstörten burgenländischen Identität und setzen ein sichtbares Zeichen der Wiedergutmachung und einer verantwortungsvollen Erinnerungskultur“, so Landeshauptmann Doskozil.

Deutsch dankte den Beamten, die daran arbeiteten, die Synagoge zu retten.

„Mein besonderer Dank gilt Landeshauptmann Doskozil, der erkannt hat, wie wichtig es ist, die Kobersdorfer Synagoge zu retten und nun – da im Burgenland nur noch sehr wenige Juden leben – als Veranstaltungsort mit jüdischen Inhalten zu einem besseren Verständnis des Judentums und im Kampf gegen Antisemitismus beizutragen .“

Das Gebäude soll ein Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum werden, das sich auf die jüdische Kultur und Geschichte konzentriert. Der neue Raum enthält Raum für Vorträge, Konferenzen und Konzerte.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Von Earnest B - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52956891


Sonntag, 01 Mai 2022

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