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Korrupte Ukrainer verticken westliche Waffen im Darknet

Korrupte Ukrainer verticken westliche Waffen im Darknet


Die schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich, und das schneller als gedacht: Die Ukraine betreibt offenbar im großen Stil Schindluder mit den ihr vom Westen blauäugig und ohne rationale Folgenabschätzung in riesigen Mengen überlassenen Waffenarsenalen.

Korrupte Ukrainer verticken westliche Waffen im Darknet

Von Theo-Paul Löwengrub

Diktatoren, Mafia-Clans und Terrororganisationen sind begeistert. Wer sich bislang schon verwundert die Augen rieb über die Naivität vor allem europäischer Politiker, -zig Milliarden Hilfsgelder und High-Tech-Waffen einem Regime anzuvertrauen, das seit Jahren systematisch sein eigenes Land ausplündert und vor dessen extremer Korruption selbst linke deutsche Haltungsmedien noch vor wenigen Monaten dringend gewarnt hatten,     dem geben nun alarmierende Enthüllungen über Waffenverkäufe auf Damknet-Plattformen recht. Dort werden teils erhebliche Bestände eben der Waffen, die von NATO-Staaten zur angeblich heldenmutigen Selbstverteidigung im Kampf gegen Russland geliefert wurden, auf dem Schwarzmarkt feilgeboten – für sieben- bis achtstellige Summen.

Ja, die Ukraine ist völkerrechtswidrig angegriffen worden, und ja, Russland ist der Aggressor. Das aber ändert nichts an der Tatsache, dass die Selenskyj-Administration eine der korruptesten und womöglich skrupellosesten Kleptokratie ganz Eurasiens ist, und dass es in jeder Hinsicht kontraproduktiv, weil alles andere als zielführend ist, eine solche Regierung mit Geldern und Waffen zu überschütten. Im harmlosesten Fall zeugen die Waffenangebote im Netz davon, dass die Kiewer Regierung keine politische Kontrolle über ihre Streitkräfte und ihre Waffenbestände innehat – womit sich weitere Lieferungen schon aus akuten Sicherheitsgründen augenblicklich verbieten. Im – leider nicht abwegigen – schlimmeren Fall ist das Regime selbst in diese Machenschaften verstrickt. Dann müsste dies unverzüglich eine sofortige Aufkündigung der ohnehin fragwürdigen „bedingungslosen Solidarität“ mit der Ukraine nach sich ziehen. Denn dann erscheint es auch nicht mehr allzu weit hergeholt, dass die dortigen Machtzirkel ihrerseits alles tun, um den Konflikt aktiv zu verlängern, um den Westen weiterhin melken zu können.

Skrupellose Ausplünderung durch die eigene Führung

Es ist ein Skandal, dass sich gerade deutsche Moralheuchler mit immer weiteren Forderungen nach Waffenlieferungen an die Ukraine überbieten. In Deutschland stehen die ehemals pazifistischen Grünen dabei ironischerweise an vorderster Front. Schon bisher waren sie in der ihnen eigenen politischen Kurzsichtigkeit und Realitätsferne der Frage ausgewichen, was eigentlich mit den gigantischen Waffenmengen passieren soll, wenn der Krieg vorüber ist – weniger durch den von ihnen ernsthaft herbeigesehnten „Endsieg“ über Russland, sondern vielleicht eher durch einen international erzwungenen Waffenstillstand. Dass dieses gigantische Arsenal anschließend ebenso ins Ausland verschachert werden dürfte wie die Filetstücke der ukrainischen Volkswirtschaft in der Vergangenheit – durch Politiker und skrupellose Oligarchen, die den Gegenwert dieser Ausplünderung des eigenen Volkes in Nummernkonten, Villen in den USA, Schweizer Chalets, Luxuskarossen, Privatjets oder Auslandsportfolios (Stichwort „Pandora Papers”) angelegt haben – dürfte außer Frage stehen; die Ukraine der Gegenwart unterscheidet sich diesbezüglich von Russland keinen Deut, ja ist womöglich noch schlimmer dran. Jetzt zeigt sich, dass die dortigen Abräumen nicht einmal bis Kriegsende abwarten wollen.

Bei den Darknet-Angebote, über die am Wochenende verschiedenen Medien berichteten und die neben Gewehren, Panzergranaten und Munition mittlerweile auch die wochenlang erbettelten „schweren Waffen“ umfassen sollen, handelt es sich nach Einschätzung von Waffenexperten um exakt die aktuell gelieferten NATO-Waffen, die wohl vor der Ankunft im Einsatzgebiet „abgezweigt” wurden. Die hohe Zahl der angebotenen Bestände deuteten allerdings auf eine generalstabsmäßige, professionell organisierte Logistik mit stabilen Nachschublinien hin. Tatsache ist wohl auch, dass die veruntreuten und per Darknet verkauften Waffenbestände im Frontgebiet fehlen – was bereits zu einer steigenden Zahl von Desertionen ukrainischer Soldaten führen soll; vor allem in der Donbass-Region, wo sich die von der eigenen Regierung im Stich gelassenen Soldaten weigern, ohne adäquate Ausrüstung den Kampf fortzusetzen. Während die Waffen an Kriminelle, Terrororganisationen oder dubiose Waffenhändler mit Riesenprofiten verschachert würden, opfere man das Leben der eigenen Soldaten. Einer der Kämpfenden sagte: „Wir sind in den sicheren Tod geschickt worden!„. Seine Kameraden pflichteten ihm bei: „Wir sind nicht alleine mit dieser Auffassung, wir sind viele.

Ungute Erinnerungen an Afghanistan, Kosovo und Irak

Die im Darknet angebotenen Waffen lassen sich teilweise exakt den jeweiligen Lieferungen einzelner NATO-Staaten zuordnen: So umfasste etwa das 1,7 Milliarden Dollar schwere Hilfspaket der USA unter anderem 1.000 Javelin-Panzerabwehrraketen – die nun für rund 30.000 Dollar im Netz kursieren. Dasselbe gilt auch für spezifische Typen von Panzerabwehrraketen, automatischen Waffen, Munition, Drohnen und Minen. Binnen weniger Wochen ist ein riesiger Online-Supermarkt entstanden, in dem modernste NATO-Waffen an Terrororganisationen, Kriminelle oder Schurkenstaaten in aller Welt verkauft werden. Damit wiederholt sich nicht nur die Erfahrung aus dem Balkankrieg, als ebenfalls Tausende von Handfeuerwaffen verschwanden und anschließend verschachert wurden – sondern auch die in Afghanistan oder dem Irak, wo sich am Ende die vom Westen hingeschafften Waffen, in fremde Feindeshand gelangt, Jahre und Jahrzehnte später gegen diesen selbst richteten; sei es durch den Islamischen Staat oder durch die Taliban.

Vor allem die Aufrüstung der afghanischen Mudschaheddin in ihrem Kampf gegen die Sowjetunion durch die USA in den 1980er Jahren war nach dem kurzsichtigen Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund” erfolgt – mit dem Resultat war, dass die islamischen Fanatiker, von denen sich viele später in der Terrororganisation al-Qaida wiederfanden, nicht nur im Besitz moderner Waffen waren, sondern auch noch die Ausbildung von denen erhielten, gegen die sie diese Waffen dann richteten. Der 11. September war eine dieser Spätfolgen, und der daraufhin losgetretene „war on terror“ führte zur Ingangsetzung abermals derselben Spirale (wobei sich durch das in den letzten 20 Jahren massiv ausgebaute und immer effizientere Internet die Möglichkeiten und Gefahren, die aus dieser Sorte von Waffenhandel entstehen, erheblich verschärft und geradezu potenziert haben!).

Von wegen „Desinformation“…

In den USA ist man dementsprechend bemüht, die Meldungen über den aktuellen Darknet-Waffenhandel als russische Desinformationskampagne abzutun: „Wir haben keinerlei Beweise, die solche Behauptungen bestätigen”, behauptet Pentagon-Sprecher Eric Pahon. Solche Berichte würden ausschließlich in „Propaganda-Netzwerken der Russen” erscheinen. Dem widerspricht jedoch, dass die entsprechenden Angebote im Darknet tatsächlich existieren und dort von IT-Experten, die Ansage! bei ihrer Recherche beobachten durfte, auch gefunden werden konnten. Und: Die interessierten Kreise, die hinter diesen Angeboten stehen, bedienen eine reale Nachfrage. Informationen auch deutscher Sicherheitsbehörden darüber, dass sich „Extremisten jeglicher Couleur“ in der Ukraine an modernen Waffen ausbilden lassen (und diese für ihre eigenen Ziele anzuschaffen versuchen), sind schon seit Monaten bekannt. Diese Fanatiker und Milizionäre würden, so der bayerische Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Jürgen Köhnlein, „im dortigen Krieg Fähigkeiten und Kenntnisse für die gewalttätige Umsetzung ihrer ideologischen Ziele“ erwerben. Die Hemmschwelle zum Einsatz von Gewalt dürfte bei diesen ehemaligen Kriegsteilnehmern dann „deutlich gesunken sein”, wenn sie in ihre Herkunftsländer zurückkehren, so Köhnlein weiter.

Und dass die Waffen früher oder später in obskuren Kanälen verschwinden werden, weiß man bei den deutschen Behörden ebenfalls schon lange: Hinzu komme, „In der Ukraine unkontrolliert ausgegebene oder verwendete Schusswaffen werden früher oder später auf dem Schwarzmarkt und im Darknet angeboten und finden dann weitere Abnehmer für die Begehung von Straftaten finden”, so Köhnlein. Soviel also zum Thema „Desinformationskampagne”: Was hier geschieht, ist genau das, was von Experten und Insidern erwartet wurde. Es wäre also keine Überraschung, wenn die in die Ukraine gelieferten NATO-Waffen bald für Terroranschläge und sonstige Verbrechen in Deutschland und aller Welt benutzt werden. Bedanken können wir uns dann einmal bei bei der verantwortungslosesten, unfähigsten und gemeingefährlichsten Politikerkaste, die speziell in Deutschland je am Ruder war. Dank ihnen werden nun erneut die strengen deutschen Rüstungsexportgesetze unterlaufen, selbst für schweres Kriegsgerät: Blauäugige Narren und Selenskyj-Fanboys in der Ampelregierung shippen das Höllengerät gratis ins Krisengebiet – und von dort verschwindet es dorthin, wo es niemals hingelangen dürfte. Man darf gespannt sein, mit welchen rhetorischen Verrenkungen die dafür verantwortlichen Gutmenschen versuchen werden, sich dann wieder einmal aus der Affäre zu ziehen. Grün Heil!

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Sonaz, CC BY-SA 2.0 DE , via Wikimedia Commons


Dienstag, 07 Juni 2022

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