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Schweden: »Mein Heimatland schützt seine Frauen nicht vor Vergewaltigungen«

Schweden: »Mein Heimatland schützt seine Frauen nicht vor Vergewaltigungen«


Der schwedische Kultschauspieler Dolph Lundgren kritisiert scharf die Einwanderungspolitik Schwedens und die milden Strafen für Vergewaltiger in seiner Heimat. Die Frauen in Schweden würden von der Regierung nicht ausreichend gegen Vergewaltigungen geschützt.

Schweden: »Mein Heimatland schützt seine Frauen nicht vor Vergewaltigungen«

Der in Schweden geborene Kultschauspieler und Hollywood-Star Dolph Lundgren, 64, lebt seit langem in Los Angeles, USA. Aber er behält natürlich die Entwicklung der Gesellschaft in seiner Heimat Schweden im Auge. In einem Post auf Instagram empört er sich über die niedrigen Strafen, mit denen Vergewaltiger in dem skandinavischen Land davonkommen.

»Leider kann mein Heimatland Schweden seine Frauen immer noch nicht vor Vergewaltigung schützen«, schreibt Dolph Lundgren. Er erwähnt, dass drei Männer kürzlich wegen Gruppenvergewaltigung eines behinderten Mädchens verurteilt wurden. Einer von ihnen erhielt vier Jahre Gefängnis, die anderen nur zwei Jahre. Gleichzeitig wurde ein anderer Mann zu elf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Drogen im Internet verkauft hatte, sagt der Filmstar. »Schweden hat den höchsten Anteil an Vergewaltigungen pro Kopf in Europa und einen der höchsten weltweit«, sagt Lundgren weiter.

Lundgren, der als Hans Lundgren am 3. November 1957 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm zur Welt kam, hat sich in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach kritisch zur schwedischen Regierungspolitik geäußert. So monierte er, dass Schweden zu wenige und zu lasche Bedingungen an Zuwanderer stelle. Lundgren, der Mitte der 1980er-Jahre aufgrund seiner Filmkarriere in die USA übersiedelte, sagte kürzlich in einem Interview mit einem schwedischen TV-Sender, dass man ihn, wenn er sich so benommen hätte wie ein Großteil der Migranten in Schweden, hochkant aus dem Land geworfen hätte.

Politische Ambitionen weist Lundgren, der sechs Sprachen spricht, seinen Masterabschluss in Chemiewissenschaften an der Universität in Sydney machte und anschließend ein Fulbright-Stipendium (eines der prestigeträchtigsten Stipendien weltweit) für das MIT in Boston erhielt, derzeit allerdings noch weit von sich. Er wolle nicht den Weg einschlagen, den Arnold Schwarzenegger gegangen ist, sagte Lundgren mit einem breiten Grinsen auf die entsprechende Frage.

 

Erstveröffentlicht bei Die freie Welt


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons


Samstag, 25 Juni 2022

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