Vorstoß bei Charkiw vom rechtsextremen Asow-Regiment angeführt

Vorstoß bei Charkiw vom rechtsextremen Asow-Regiment angeführt


Deutsche Medien bejubeln den ukrainischen Vormarsch bei Charkiw. Was sie nicht erwähnen: Die Offensive wird angeführt vom rechtsextremen Asow-Regiment, das für Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen bekannt ist.

Vorstoß bei Charkiw vom rechtsextremen Asow-Regiment angeführt

»Soldaten der Asow Charkiw Sondereinsatzkräfte und der 14. Panzerbrigade ‚Prinz Roman der Große‘ haben den gesamten Nordosten des Charkiw Oblasts geräumt«, schreibt Ukrainska Prawda, »vom Dorf Wesele zur Stadt Wowtschansk.« Die Gebiete Ternova, Warwariwka, Isbytske und Staritsa seien »komplett de-okkupiert worden«, so der Bericht, der sich auf den Telegram-Kanal der Asow Charkiw SEK bezieht.

Laut der russischen Online-Zeitung Lenta befinden sich auch Söldner der US-Firma Academi (ehemals Blackwater) unter den Angreifern. Der Bericht beruft sich auf den Journalisten Andrej Medwedew des russischen staatlichen Senders VGTRK: »Es gibt Informationen, dass die private Militärfirma Academi aktiv an Operationen der Streitkräfte der Ukraine beteiligt ist, das ehemalige Blackwater“, so Medwedew. Die Söldner seien jedoch nicht alle US-Bürger, darunter seien auch Südamerikaner, Ukrainer, Osteuropäer und Bürger ehemaliger Sowjetrepubliken, so Medwedew.

Bis zum Ukraine-Krieg äußerten sich deutsche Medien durchweg kritisch über das Asow-Regiment, und bezeichnete diese als »Neo-Nazis« und »Faschisten«. Seit Kriegsbeginn wird das Asow-Regiment jedoch von der ARD Tagesschau und anderen regelmäßig als Quelle für Videos und Informationen benutzt.

In einem Bericht von 2016 warf die OSZE dem Asow-Regiment vor, Gefangene systematisch zu foltern. In einem Bericht vom August 2022 warf Amnesty International den ukrainischen Streitkräften vor, »Zivilisten zu gefährden« und »Kriegsverbrechen zu begehen.« In Charkiw hätten russische Streitkräfte ebenfalls Kriegsverbrechen begangen, so Amnesty.


Dieser Artikel wurde zuerst hier veröffentlicht.

Autor: Freie Welt
Bild Quelle: Screenshot


Mittwoch, 14 September 2022

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