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Britisches Gericht verurteilt Klima-Aktivisten wegen Störung der öffentlichen Ordnung

Britisches Gericht verurteilt Klima-Aktivisten wegen Störung der öffentlichen Ordnung


Ein britisches Gericht hat zwei Klima-Aktivisten, die eine wichtige Themse-Brücke blockiert hatten, zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Britisches Gericht verurteilt Klima-Aktivisten wegen Störung der öffentlichen Ordnung

Die beiden Männer, Mitglieder der linksextremistischen Gruppierung Just Stop Oil, hatten im Oktober vergangenen Jahres die Queen Elizabeth II. Brücke in Dartford vorübergehend lahmgelegt. Sie waren wegen Störung der öffentlichen Ordnung für schuldig befunden worden. Der zuständige Richter begründete die harte Strafe mit einem Abschreckungseffekt.

Im Oktober letzten Jahres hatten die beiden Klima-Aktivisten mit einer spektakulären Aktion die Queen Elizabeth II. Brücke in Dartford östlich von London blockiert. Sie waren mit professioneller Kletterausrüstung auf die Pfeiler der Hängebrücke geklettert und hatten sich in einer Höhe von etwa 60 Metern festgesetzt. Die Brücke musste daraufhin für 40 Stunden für den Verkehr gesperrt werden, was laut BBC erhebliche Verkehrsbehinderungen verursachte.

Die Queen Elizabeth II. Brücke ist Teil einer Ringautobahn und zählt zu den am meisten befahrenen Verkehrswegen in Großbritannien. Die Aktion der Klima-Aktivisten zielte darauf ab, auf die Umweltauswirkungen des Ölverbrauchs aufmerksam zu machen und die britische Regierung zum Handeln zu bewegen.

Das Gericht verurteilte einen der Aktivisten zu einer Haftstrafe von drei Jahren, während sein Mitstreiter zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Der zuständige Richter betonte, dass die harte Strafe einen Abschreckungseffekt haben solle: "Sie müssen bestraft werden für das Chaos, das Sie angerichtet haben, damit andere davon abgehalten werden, Sie zu imitieren."

Die Verurteilung der beiden Klima-Aktivisten zeigt, dass die britische Justiz ein hartes Vorgehen gegen Störungen der öffentlichen Ordnung im Zusammenhang mit politischen Protesten befürwortet. Es bleibt abzuwarten, ob diese Entscheidung auch Auswirkungen auf künftige Aktionen von Klima-Aktivisten in Großbritannien haben wird.


Autor: Bernd Geiger
Bild Quelle: Symbolbild


Sonntag, 23 April 2023

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