Absurde Gerechtigkeit in Schweden: Tödlicher Schläger könnte schwedische Staatsbürgerschaft erhalten

Absurde Gerechtigkeit in Schweden: Tödlicher Schläger könnte schwedische Staatsbürgerschaft erhalten


Ein Fall, der Schweden vor 13 Jahren schockierte, kehrt nun ins Rampenlicht zurück, da der Täter, Ahmad Akileh, der eine ältere Frau zu Tode prügelte, möglicherweise die schwedische Staatsbürgerschaft erhält.

Absurde Gerechtigkeit in Schweden: Tödlicher Schläger könnte schwedische Staatsbürgerschaft erhalten

Im Jahr 2010 tötete der damals 23-jährige Akileh in Landskrona die 78-jährige Inger, indem er sie wiederholt auf den Kopf schlug. Dies geschah, nachdem Ingers Ehemann ihn angehupt hatte, als Akileh versuchte, sich in eine Parklücke zu zwängen. Er wurde daraufhin für schuldig befunden, den Tod eines anderen verursacht zu haben und erhielt eine relativ geringe Strafe von zwei Jahren Gefängnis.

In einem weiteren Skandal beschäftigte sich das Gericht nicht mit der Frage der Abschiebung, was zu einer starken Kritik am schwedischen Justizsystem führte, insbesondere vom damaligen Chef der Schwedendemokraten, Jimmie Åkesson.

Åkesson verurteilte damals die Entscheidung und forderte eine härtere Gesetzgebung und Praxis, die die Opfer von Straftaten respektiert und die gesetzestreuen Bürger schützt. Ironischerweise scheint nun die Möglichkeit, dass Akileh die schwedische Staatsbürgerschaft erhält, unter einer von Åkesson unterstützten Regierung Realität zu werden.

Trotz vorheriger Schwierigkeiten mit seinem Einbürgerungsantrag – nicht wegen seines gewalttätigen Verhaltens, sondern wegen einer Änderung seiner Geburtsdaten beim Finanzamt, mit dem er zuvor betrogen hatte – hat Akileh nun Berufung eingelegt. Das Migrationsgericht hat zugestimmt, und so steht er möglicherweise kurz davor, die schwedische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Inger Löwenmark, Chefredakteurin der Zeitung Expressen, äußert sich dazu: „Allein die Tatsache, dass es bei der Einbürgerungsfrage nur ums Abwarten geht, insbesondere nach einem bekannten Fall von Identitätsbetrug, zeigt, wie niedrig die Anforderungen sind.“ Sie fügt hinzu, dass es selbstverständlich sein sollte, dass eine Person, die einen Mord begeht, für die Staatsbürgerschaft disqualifiziert wird.

Dieser Fall wirft ein ernüchterndes Licht auf das schwedische Justizsystem und die Anforderungen für die Erlangung der Staatsbürgerschaft. Es stellt sich die Frage, warum jemand, der für den Tod eines anderen verantwortlich ist und die öffentliche Ordnung und Sicherheit bedroht, in Erwägung gezogen wird, die Staatsbürgerschaft des Landes zu erhalten. Dies ist ein Weckruf für Schweden, seine Justiz- und Einbürgerungsgesetze zu überdenken und sicherzustellen, dass sie tatsächlich die Sicherheit und Rechte seiner Bürger schützen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Dienstag, 23 Mai 2023

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