Klima-Greta gegen Israel: Thunberg unterstützt Pro-Palästinenser-Aufruf

Klima-Greta gegen Israel: Thunberg unterstützt Pro-Palästinenser-Aufruf


Greta Thunberg, die weltweit bekannte Klimaaktivistin, wirft Fragen auf, indem sie einen Aufruf einer propalästinensischen Organisation unterstützt. Ist ihr Klimaaktivismus nun in ein politisches Minenfeld abgerutscht?

Klima-Greta gegen Israel: Thunberg unterstützt Pro-Palästinenser-Aufruf

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg ist eine polarisierende Figur, doch bisher konzentrierte sich ihre Botschaft weitgehend auf den Umweltschutz. Kürzlich teilte sie jedoch einen Beitrag der propalästinensischen Organisation "Palästina Spricht" auf Instagram. Der Beitrag enthält den kontroversen Spruch "Free Palestine from the river to the sea," ein Statement, das als Aufruf zur Auslöschung des Staates Israel interpretiert werden kann. Thunbergs Handlung wirft Fragen auf: Wie weit sollte der Klimaaktivismus gehen, wenn er sich mit geopolitischen und ideologischen Themen überschneidet?

Die Schwedin ist nicht die einzige Klimaaktivistin, die wegen einer politischen Haltung in den Schlagzeilen steht. Elisa Bas, Sprecherin der Fridays for Future-Bewegung, war ebenfalls in den Medien präsent, nachdem sie zur Teilnahme an einer Anti-Israel-Demo aufgerufen hatte. Beide Fälle demonstrieren, wie Klimaaktivismus immer mehr in das gefährliche Terrain der internationalen Politik abrutscht, wobei Aktivisten die Gefahr laufen, die Glaubwürdigkeit ihrer eigentlichen Botschaft zu untergraben.

Thunbergs Engagement für die Palästinenser ist nicht neu. Schon vor zwei Jahren veröffentlichte sie einen Beitrag, in dem sie dem Staat Israel "ein Kriegsverbrechen nach dem anderen" vorwarf. Sie ignorierte jedoch die Raketenangriffe der Hamas und das Recht Israels auf Selbstverteidigung, was viele als einseitige Darstellung empfanden.

In einem anderen Fall forderte der Instagram-Account, den Thunberg teilte, zur Unterstützung einer Klage gegen den "Anti-BDS-Beschluss des Deutschen Bundestags" auf. BDS steht für "Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen" und richtet sich gegen Waren aus Israel sowie die Zusammenarbeit in Kultur und Wissenschaft. Der politische Eingriff von Klimaaktivisten in solch kontroverse Themen ist riskant. Er birgt die Gefahr, dass der Aktivismus selbst zum Spielball politischer Interessen wird und damit seine eigentliche Aufgabe, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, in den Hintergrund tritt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X


Freitag, 20 Oktober 2023

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