Empörung über mildes Urteil im Wiener Todesraser-Fall

Empörung über mildes Urteil im Wiener Todesraser-Fall


Ein betrunkener Autofahrer, der in Wien einen Familienvater tötete, erhielt nur vier Monate unbedingte Haft – ein Urteil, das im Netz heftige Kritik auslöst.

Empörung über mildes Urteil im Wiener Todesraser-Fall

In Wien sorgt ein Gerichtsurteil für große Empörung: Ein 25-jähriger Todesraser, der betrunken und auf Sommerreifen einen Familienvater mit einem 200 PS starken BMW tödlich verletzte, wurde zu einer als zu mild empfundenen Strafe von zwölf Monaten Haft verurteilt, von denen nur vier unbedingt zu verbüßen sind.

Das tragische Unfallgeschehen ereignete sich kurz nach Weihnachten des vergangenen Jahres in der Nähe der Lugner City. Das 47-jährige Todesopfer aus Wien, ein Familienvater, wurde von dem ausgeborgten BMW des Angeklagten Bauarbeiters mit dem Heck erfasst und durch die Luft geschleudert.

Der betrunkene Fahrer, der zugab, drei bis vier Biere getrunken zu haben, war mit 65 km/h unterwegs und verlor aufgrund der Sommerreifen die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Unfall endete mit dem tödlichen Zusammenstoß mit dem Fußgänger und dem Aufprall des BMW an einem Lichtmasten.

Vor Gericht zeigte sich der Bauarbeiter reumütig und äußerte, er habe "seine Lebensmelodie verloren". Sein Anwalt wies darauf hin, dass sein Mandant sich in psychotherapeutischer Behandlung befinde.

Die Familie des Opfers, die ihren Ernährer verlor, erhielt lediglich 13.900 Euro Schadenersatz. Das Urteil, das nur vier Monate unbedingte Haft vorsieht, ist mittlerweile rechtskräftig, stößt aber auf breite Kritik in den Kommentarspalten im Internet. Dort herrscht weitgehend Unverständnis für das als zu milde empfundene Urteil.

Diese Entscheidung wirft Fragen nach der Gerechtigkeit und Angemessenheit der Strafe auf und beleuchtet die Diskrepanz zwischen der Schwere der Tat und der relativen Milde des Urteils.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Mittwoch, 06 Dezember 2023

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