Spektakulärer Führungswechsel in der EU: Draghi soll von der Leyen ablösen

Spektakulärer Führungswechsel in der EU: Draghi soll von der Leyen ablösen


Laut Berichten der italienischen Tageszeitung La Repubblica könnte Mario Draghi, der frühere Chef der EZB und italienische Ex-Ministerpräsident, vor der EU-Wahl 2024 Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidenten ersetzen.

Spektakulärer Führungswechsel in der EU: Draghi soll von der Leyen ablösen

Die Europäische Union steht möglicherweise vor einem bedeutenden Führungswechsel. Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung La Repubblica plant der französische Präsident Emmanuel Macron, Mario Draghi, den ehemaligen Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) und früheren italienischen Ministerpräsidenten, als neuen Präsidenten der Europäischen Kommission einzusetzen. Dieser Plan, der noch vor der EU-Wahl im Juni 2024 realisiert werden soll, folgt auf eine Reihe von Herausforderungen und Kontroversen, die das Image der EU sowohl in Österreich als auch in anderen Mitgliedstaaten stark beeinträchtigt haben.

Diese vorgeschlagene Rochade, die einen der erfahrensten europäischen Wirtschaftsführer an die Spitze der EU-Kommission bringen würde, wird als Reaktion auf mehrere kritische Entwicklungen in der Europäischen Union gesehen. Zu diesen gehören der Korruptions-Krimi im EU-Parlament, die angespannte Budgetsituation, die undurchsichtigen finanziellen Unterstützungen für die Ukraine und die Vorwürfe bezüglich der Kommunikation mit Pfizer.

Mario Draghi ist eine Schlüsselfigur in der europäischen Politik. Er diente von Februar 2021 bis Oktober 2022 als italienischer Ministerpräsident und war zuvor Präsident der EZB. Seine Expertise und sein Ruf als entschlossener und pragmatischer Führer könnten, so die Hoffnung, der EU neues Vertrauen und Stabilität verleihen. Draghi selbst hat kürzlich vor den wirtschaftlichen Herausforderungen gewarnt, denen sich die Eurozone gegenübersieht, einschließlich der drohenden Rezession, der niedrigen Produktivität, den hohen Energiekosten und dem Fachkräftemangel.

Die Zustimmung des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz gilt als entscheidend für die Umsetzung dieses Plans. Sollte Draghi tatsächlich die Führung der EU übernehmen, könnte dies eine bedeutende Veränderung in der europäischen Politik darstellen und möglicherweise zu einem stärkeren und selbstbewussteren Auftreten der EU auf der globalen Bühne führen.

Für Ursula von der Leyen, die aktuelle Präsidentin der Europäischen Kommission, wird derweil spekuliert, dass sie nach ihrer Amtszeit eine führende Rolle in der NATO übernehmen könnte. Dies würde ihr ermöglichen, weiterhin eine aktive Rolle in internationalen Angelegenheiten zu spielen und ihre politische Laufbahn fortzusetzen.


Autor: Redaktion´
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Freitag, 08 Dezember 2023

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