Jugendlicher Serienmörder in Wien vor Gericht: Geständnis und erschütternde Details

Jugendlicher Serienmörder in Wien vor Gericht: Geständnis und erschütternde Details


In Wien steht ein 17-Jähriger vor Gericht, der zwei Obdachlose ermordet und seine Mutter schwer verletzt haben soll. Der Fall erschüttert die Öffentlichkeit durch das Geständnis des Jugendlichen und die Brutalität der Taten.

Jugendlicher Serienmörder in Wien vor Gericht: Geständnis und erschütternde Details

Ein schockierender Fall beschäftigt derzeit das Wiener Landesgericht: Ein 17-jähriger Jugendlicher, der sich als der gesuchte Obdachlosen-Killer zu erkennen gegeben hat, steht nun wegen der brutalen Taten vor Gericht. Die Verhandlung wirft ein beunruhigendes Licht auf die Serie von Gewalttaten, die Wien in den vergangenen Wochen erschüttert haben.

Der Teenager, der in Jogginghose, Kapuzen-Pullover und Badeschlappen vor Gericht erschien, wird beschuldigt, zwischen dem 12. Juli und dem 9. August zwei obdachlose Männer getötet und eine Frau schwer verletzt zu haben. Laut Berichten der österreichischen „Kronenzeitung“ hat sein Anwalt, Manfred Arbacher-Stöger, eine psychiatrische Begutachtung beantragt, um die Zurechnungsfähigkeit des Mandanten zu prüfen. Der Anwalt führte an, dass der Jugendliche regelmäßig Drogen wie Ecstasy, Kokain und Ketamin konsumiert habe.

Besonders verstörend sind die Details des Angriffs auf seine eigene Mutter am 18. September. Nach der Anklage soll der Jugendliche die Frau mit mehreren Faustschlägen traktiert haben. Selbst als sie zu Boden ging, ließ er nicht von ihr ab, trat ihr gegen Oberkörper und Kopf, was zu schweren Kopfverletzungen, Prellungen und einem Rippenbruch führte.

Als der Jugendliche sich wegen der Serienmorde der Polizei stellte, begründete er seine Taten mit Wut und einer gezielten Auswahl wehrloser und „leicht verfügbarer“ Opfer. Gerhard Winkler vom Landeskriminalamt Wien erklärte, dass es dem Täter nicht um die Obdachlosigkeit seiner Opfer gegangen sei.

In der aktuellen Gerichtsverhandlung hat die Mutter des Angeklagten die Aussage gegen ihren Sohn verweigert. Nach einer kurzen Dauer von etwa 20 Minuten wurde die Verhandlung vertagt, und der Jugendliche musste in seine Zelle zurückkehren.

Dieser Fall hat nicht nur wegen seiner Brutalität für Aufsehen gesorgt, sondern wirft auch Fragen über Jugendkriminalität, Drogenmissbrauch und die psychische Gesundheit junger Menschen auf. Die weitere Entwicklung des Falls wird von der Öffentlichkeit und den Medien mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Donnerstag, 14 Dezember 2023

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