Aktualisierung: Tragödie in Prager Hochschule mit mutmaßlichen Sprengfallen

Aktualisierung: Tragödie in Prager Hochschule mit mutmaßlichen Sprengfallen


In einer Prager Hochschule kam es zu einer tödlichen Schießerei mit zehn Toten und zahlreichen Verletzten., wobei der mutmaßliche Täter möglicherweise Sprengfallen hinterlassen hat. Zudem wurde in Mittelböhmen ein erschossener Mann gefunden, vermutlich der Vater des Schützen

Aktualisierung: Tragödie in Prager Hochschule mit mutmaßlichen Sprengfallen

In einem erschütternden Vorfall hat die tschechische Polizei am Donnerstag von einer Bluttat in einer Hochschule in Prag berichtet, die sich in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Karlsbrücke ereignete. Die Polizei teilte mit, dass der Schütze ausgeschaltet wurde und das gesamte Gebäude derzeit evakuiert wird. Der Einsatz der Polizei erfolgte gegen kurz vor 16 Uhr.

Neue Entwicklungen deuten darauf hin, dass der Täter, mutmaßlich der 20-jährige Japanologie-Student David K., möglicherweise Sprengfallen im Gebäude hinterlassen hat. Zeugen berichteten von einer Explosion.

In der Region Mittelböhmen wurde inzwischen ein erschossener Mann gefunden. Unbestätigten Angaben zufolge könnte es sich dabei um den Vater des Schützen handeln, der offenbar zuerst getötet wurde.

Der tragische Vorfall ereignete sich an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität am Jan-Palach-Platz, einer Einrichtung, die auf Geisteswissenschaften spezialisiert ist.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und hat die Bevölkerung aufgerufen, die Gegend weiträumig zu meiden und, wenn möglich, in ihren Häusern zu bleiben. Aufnahmen zeigen, wie Studenten das Hochschulgebäude mit erhobenen Armen verlassen. Tschechische Medien berichten, dass sich viele der Anwesenden in den Räumen verbarrikadiert hatten.

Die Boulevardzeitung „Blesk“ berichtete, dass Studenten und Professoren per E-Mail gewarnt wurden, nicht das Gebäude zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Der Hinweis lautete: "Bleiben Sie an Ort und Stelle, gehen Sie nirgendwo hin. Schließen Sie ab und stellen Sie Möbel vor die Türen. Schalten Sie das Licht aus, der Schütze befindet sich wahrscheinlich im vierten Stock."

Diese Tragödie hat nicht nur die Stadt Prag, sondern auch die internationale Gemeinschaft tief erschüttert. Die Untersuchungen zu den Hintergründen des Vorfalls laufen weiter.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: @V_of_Europe/X


Donnerstag, 21 Dezember 2023

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