Österreichs "Terror-Teenager": Zwei Jahre Haft für Emanuel T. aus Linz

Österreichs "Terror-Teenager": Zwei Jahre Haft für Emanuel T. aus Linz


Emanuel T. (14) aus Linz, bekannt als das kriminellste Kind Österreichs, wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er beging 200 Straftaten, bevor er strafmündig wurde und setzte seine kriminelle Laufbahn unbeeindruckt fort.

Österreichs "Terror-Teenager": Zwei Jahre Haft für Emanuel T. aus Linz

In einem spektakulären Fall, der die Öffentlichkeit Österreichs bewegt hat, wurde der 14-jährige Emanuel T. aus Linz zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt. Der junge Oberösterreicher, der als das kriminellste Kind Österreichs in die Justizgeschichte einging, saß vor dem Jugendschöffengericht Linz und präsentierte sich äußerlich unschuldig: weißes Hemd, akkurater Kurzhaarschnitt, jugendliches Gesicht. Doch hinter dieser Fassade verbarg sich ein Serientäter, der bereits 200 Straftaten auf seinem Konto hatte.

Emanuel T., der im Linzer Franckviertel aufwuchs, war schon früh kriminell aktiv und beging Delikte wie Körperverletzung, Nötigung, Diebstahl und Raub. Die Staatsanwaltschaft schilderte, wie er das Justizsystem ausnutzte und sich seiner Strafunmündigkeit bewusst war. Trotz seiner zahlreichen Straftaten konnte er nicht belangt werden und erhielt sogar einen erlebnispädagogischen Urlaub in Kroatien als Maßnahme.

Seine kriminelle Karriere gipfelte nur zwei Tage nach seinem 14. Geburtstag in einem schweren Raub an einem irakischen Drogendealer. Vor Gericht zeigte er keine Reue und erklärte seine Taten mit einer Sucht nach Adrenalin. Auch eine brutale Attacke auf einen Obdachlosen, die er auf Video festhielt und mit Freunden teilte, gehörte zu seinen Vergehen.

Die Richter waren angesichts der Schilderungen entsetzt und verhängten die harte Strafe. Auch seine Komplizen wurden zu Haftstrafen verurteilt. Dieser Fall wirft ein grelles Licht auf das Jugendstrafrecht und die Herausforderungen, mit denen sich das Justizsystem bei der Behandlung junger Straftäter konfrontiert sieht.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 22 Dezember 2023

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