Islamistischer Extremismus in Wien: Tschetschener Jugendgang verübt Brandanschlag

Islamistischer Extremismus in Wien: Tschetschener Jugendgang verübt Brandanschlag


Ein 20-jähriger Islamist aus Wien steht im Fokus einer umfangreichen Polizeiuntersuchung. Er verübte einen Brandanschlag, plante Schutzgelderpressungen und äußerte extremistische Ambitionen.

Islamistischer Extremismus in Wien: Tschetschener Jugendgang verübt Brandanschlag

Ein erschreckender Fall von islamistischem Extremismus erschüttert Wien-Meidling. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein 20-jähriger Tschetschene, Mitglied einer Jugendgang, dessen kriminelle Aktivitäten und radikale Gesinnung einen 3000 Seiten starken Ermittlungsakt füllen.

Der junge Mann, der als Islamist bekannt ist, trat offen in einen Handy-Shop in seinem Heimatbezirk ein und verübte dort einen Brandanschlag. "Es war mir egal, dass ich gesehen werde", erklärte er später bei seiner Polizeivernehmung. Für seine Komplizen, die zwischen 14 und 20 Jahre alt sind, beschaffte er Masken und ein Tatmesser. Die Bande zerstörte drei Glasvitrinen im Laden und entwendete zwei iPhones, bevor der Tschetschene einen Brandsatz im Eingangsbereich platzierte.

Der junge Mann und seine Gang suchten viermal denselben Handy-Shop heim. In einem Versuch, Schutzgeld zu erpressen, schickten sie dem Eigentümer ein Drohschreiben mit einer Patrone. Der Tschetschene gab zu, den Ladenbesitzer einschüchtern und dann ein "Schutzangebot" unterbreiten zu wollen. "Ich habe keine Angst vor dem Gefängnis", sagte der inhaftierte Täter.

Darüber hinaus offenbarte der Tschetschene Pläne, in palästinensische Gebiete zu reisen, um gegen Israel zu kämpfen. Sein radikales islamistisches Weltbild zeigte sich auch in Wien, wo er sich als "Sittenwächter" aufspielte und muslimische Paare auf der Straße für "unangemessenes" Verhalten kritisierte.

In der U-Haft bleibt der Tschetschene seiner extremistischen Linie treu. Er singt islamische Hymnen aus dem Zellenfenster und versucht, seine Mitgefangenen im Glauben zu missionieren.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 29 Dezember 2023

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