Russland setzt massive Raketenangriffe fort

Russland setzt massive Raketenangriffe fort


Russland hat seine Offensive in der Ukraine intensiviert, mit schweren Angriffen auf Kiew und anderen Regionen, was zu zahlreichen Opfern führte.

Russland setzt massive Raketenangriffe fort

Die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde am Morgen erneut Ziel schwerer russischer Raketenangriffe, bei denen mehrere Hyperschallraketen vom Typ Kinschal eingesetzt wurden. Nach Berichten von Einwohnern waren laute Explosionen in der Millionenstadt zu hören. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von mindestens vier Toten und 92 Verletzten.

Das Stromnetz in der Hauptstadtregion wurde schwer beschädigt, was zu Stromausfällen für über 250.000 Menschen führte. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von Toten und Verletzten und erklärte, dass zivile Infrastruktureinrichtungen getroffen wurden, darunter eine Gasleitung. Auch die Wasserversorgung ist beeinträchtigt. In einem Hochhaus wurden dreizehn Menschen verletzt, als eine Rakete einen Brand verursachte.

Die ukrainische Luftwaffe forderte die Bewohner von Kiew auf, in Schutzräumen zu bleiben, da weitere Raketenangriffe drohen. "Insgesamt sind 16 strategische Bomber vom Typ Tu-95MS in der Luft. Ignorieren Sie nicht den Luftalarm! Begeben Sie sich in die Schutzräume", warnte die Luftwaffe.

Auch andere Landesteile wurden von Luftangriffen getroffen. In Charkiw gab es mindestens einen Toten und mehrere Verletzte. Der Bürgermeister von Mykolajiw berichtete, dass die ukrainische Luftwaffe Drohnen abgeschossen habe, deren Trümmer einen Brand verursachten. Insgesamt wurden in der Nacht 35 Shahed-Drohnen, produziert im Iran, abgewehrt.

Diese Eskalation folgt auf eine Reihe intensiver Angriffe in den letzten Tagen, darunter der bislang größte russische Luftangriff auf die Ukraine am Freitag, bei dem mindestens 39 Menschen getötet wurden. Russland hatte angekündigt, seine Bombardements zu intensivieren als Reaktion auf einen ukrainischen Angriff auf die russische Stadt Belgorod, bei dem 25 Menschen ums Leben kamen.

Auch an verschiedenen Frontabschnitten wurden heftige Kämpfe gemeldet. Im Osten des Landes seien 38 Angriffe russischer Truppen abgewehrt worden, so der ukrainische Generalstab. Die ukrainische Raketenartillerie habe mehrere Aufmarschgebiete russischer Infanterie sowie Artilleriestellungen getroffen.

Die Situation wird auch von den EU- und NATO-Ländern, insbesondere von Polen, genau beobachtet. Polen und die USA haben zur Sicherheit Kampfjets aufsteigen lassen. Erst kürzlich drang eine russische Rakete kurzzeitig in den polnischen Luftraum ein.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Dienstag, 02 Januar 2024

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