40 Tote und über 100 Verletzte nach Explosion bei Silvesterfeier in Crans-Montana40 Tote und über 100 Verletzte nach Explosion bei Silvesterfeier in Crans-Montana
In einem der bekanntesten Wintersportorte der Schweiz ist es in der Silvesternacht zu einer schweren Explosion gekommen. Die Behörden sprechen von einem außergewöhnlich schweren Vorfall. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.
In der Silvesternacht ist es im Schweizer Skiort Crans-Montana zu einer Explosion mit verheerenden Folgen gekommen. In einer Bar im Ortszentrum starben 40 Menschen, mehr als 100 weitere wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 1.30 Uhr während einer gut besuchten Silvesterveranstaltung. Zum Zeitpunkt der Explosion hielten sich nach Angaben der Polizei über 100 Gäste in dem Lokal auf.
Die Kantonspolizei Wallis bestätigte am Morgen mehrere Todesopfer, nannte jedoch zunächst keine exakte Zahl. Medien berichten von mindestens zehn Toten. Die Zahl der Verletzten liegt nach aktuellem Stand bei über 100 Personen, darunter zahlreiche Schwerverletzte. Mehrere Betroffene mussten mit Hubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Nach der Explosion brach in dem Gebäude ein Brand aus. Augenzeugen berichteten von einer plötzlichen Druckwelle, starker Rauchentwicklung und panikartigen Fluchtbewegungen. Einsatzkräfte sperrten das gesamte Areal weiträumig ab. Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei und Zivilschutz waren über Stunden im Einsatz. Auch in den frühen Morgenstunden dauerten die Löscharbeiten und Sicherungsmaßnahmen an.
Zur Ursache des Unglücks gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Die Ermittlungsbehörden prüfen mehrere Szenarien. Medienberichte verweisen auf mögliche Pyrotechnik im Zusammenhang mit einem Konzert innerhalb der Bar. Offizielle Stellen bestätigten diese Angaben bisher nicht. Die Polizei betonte, dass Spekulationen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend seien.
Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Brandermittler und Sprengstoffexperten untersuchen den Tatort. Das Gebäude gilt derzeit als einsturzgefährdet und ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Identifizierung der Todesopfer ist noch nicht abgeschlossen, da sich unter den Gästen auch zahlreiche ausländische Touristen befanden.
Crans-Montana zählt zu den bekanntesten Ferienorten der Schweiz und ist insbesondere über den Jahreswechsel stark frequentiert. Der Ort verfügt über mehrere tausend Hotelbetten und Ferienwohnungen. In der Silvesternacht waren viele Lokale bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.
Die Behörden kündigten an, im Laufe des Tages weitere Informationen zu veröffentlichen. Angehörige der Opfer werden durch Kriseninterventionsteams betreut. Die Gemeinde richtete eine Anlaufstelle für Betroffene und Augenzeugen ein.
Der Vorfall überschattet den Jahresbeginn in der Schweiz und wirft Fragen zur Sicherheit bei stark frequentierten Silvesterveranstaltungen auf. Bis zum Abschluss der Ermittlungen bleibt offen, ob es sich um ein technisches Versagen, einen menschlichen Fehler oder eine Kombination mehrerer Faktoren handelt.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild KI generiert
Donnerstag, 01 Januar 2026