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`Alles für den `Frieden´: VR Nordkorea plant neuen Atomtest

`Alles für den `Frieden´:

VR Nordkorea plant neuen Atomtest





Am offiziell „dritten“ Atomwaffentest der Volksrepublik Nordkorea, diesem gefühlten Tigerstaaten „links“-nationaler „Politik“, wird auch eine zwölfköpfige Delegation aus dem Iran teilnehmen – um sich davon zu überzeugen, dass der nordkoreanische Atombombentest dem „Frieden“ dient?

von Gerrit Liskow

Nordkorea war es, wir erinnern uns, jeweils 2006 und 2009 gelungen, spaltbares Material zur Reaktion zu bringen. Bei der dazu konstruierten Apparatur wird es sich nach allem Dafürhalten aber nicht um eine Atombombe im üblichen Sinne gehandelt haben – namentlich um nichts, was sich auf eine Rakete schrauben ließe.

Es wird sich, nach Einschätzung von Experten, um einen Apparat gehandelt haben, der keineswegs auch nur entfernt mit jener „Bombe“ vergleichbar wäre, die Promille-Margot und der deutschen Friedensbewegung durch die „politischen“ Gemüter geistert, seitdem die deutsche „Friedens“-Bewegung den „atomaren Holocaust“ überlebt.

Also dieses schon allein sprachliche Unding, mit dem man als „guter Deutscher“ (m/w) seit zwei Generationen geflissentlich etwas „überlebt“, das (zum Glück!) noch gar nicht stattgefunden hat – vielleicht, um auch Überlebende von „irgendwas“ zu sein?

Nationale Sonderwege

Und damit zurück zu Nordkorea, das „in der Weltpolitik“ ebenfalls seinen nationalen Sonderweg gehen möchte und schon allein aus diesem Grund allen aufrechten Deutschinnen und Deutschen überaus sympathisch sein müsste. Auf dem Weg zum entwickelten Sozialismus hat Nordkorea jedenfalls rasante Fortschritte gemacht: Allen Insassen der Volksrepublik geht es gleichermaßen schlecht.

Anfang des Jahres 2012 hat die neue nordkoreanische Führung (Kim Yong-Il raus – Kim Yong-On rein, Sie erinnern sich?) bekanntlich beschlossen, keine weiteren Nahrungsmittelspenden zu akzeptieren, die sie sich für das Moratorium ihres Atomwaffenprogrammes verdient hat.

Es ist ein Entschluss voll menschlicher Größe, wird doch der Body-Mass-Index aller Nordkoreaner (m/w) durch diese „Politik“ gesenkt und auch der CO-2-Abdruck nachhaltig vermindert, was „irgendwie“ zum Wohl der ganzen Menschheit sein muss, nicht wahr, liebe „Grüne“?

Wo ein Wille ist...

Genug gehungert – ab jetzt wird in Nordkorea wieder die Hände gespuckt, und in den Pausen kann man sich von der Spucke ernähren! Es gibt viel zu tun auf dem Weg zum „Frieden“.

Denn nach Meinung von Kennern der Materie wird es sich bei den beiden Atomversuchen in 2006 und 2009 um Apparaturen gehandelt haben, bei denen ein paar Kanister voll reinem Wasserstoff in einer Art Knallgas-Reaktion (Hydrolyse, wir erinnern uns?) die Kernspaltung ausgelöst haben.

Das klingt nicht nach etwas, das sich in einer Mittel- oder Langstreckenrakete verbauen ließe, und erst recht nicht in einer Kurzstreckenrakete – auch wenn man sich südlich des 52ten Breitengrades, im kosmopolitischen Seoul, verständlicherweise ein paar Sorgen macht; nicht zuletzt wegen anderer „Friedens“-stiftender Maßnahmen, die man im Jahr 2011 kennen lernen durfte, etwa die Versenkung einer Fregatte mit 46 Personen an Bord durch die liebe Volksrepublik.

In der VR China, beim volkssozialitischen Großen Bruder der kleinen nordkoreanischen Tigerdiktatur, mag man jedenfalls nicht glauben, dass alles, was nach Rakete aussieht, auch fliegt, und hat sich ausbedungen, das nordkoreanische Testraketen dem Staatsgebiet grundsätzlich nicht zu nahe kommen dürfen; genug Schutzhelme für alle Einwohner gibt es wohl nicht.

Wenn die Sonne der „Politik“ niedrig genug steht, wirft auch ein kleines Land einen großen Schatten

Bleibt als letzter Freund der Völkerfreundschaft die deutsche „Linke“ mit ihren Satrapen, und wir warten mit Spannung darauf, dass sich die Üblichen Verdächtigen mit der Sache des „Friedens“, wie ihn Nordkorea praktiziert, „solidarisch“ erklären.

Die deutschen Osterärsche werden sich hierzu ihre Meinung bilden, sobald sie ihren „Gedichts“-politischen „Erfolg“ mit Günther Grass bis zur Neige ausgekostet haben und in die wohlverdiente Sommerfrische dürfen, in die Toskana, die Provence oder nach Kuba.

(Und Fischfutter-Ströbele doziert im ZDF weiter über „politische“ Moral; und es passt immer noch wie Arsch auf Eimer: die deutsche Bourgeoisie adoptiert ihr enfant terrible, und „Du bist Deutschland“ muss ab jetzt „Du bist Ströbele“ heißen).

Sprengmeister der Welt

Obwohl die VR Nordkorea also von der ganzen „Friedens“-politisch bewegten Welt umschwärmt wird, wie eine trübe Tasse von den Fruchtfliegen, bleibt EIN Verbündeter dem Clan der Kim-Yong-Mafia treu: Die Mullah-Diktatur in der Islamische Republik Iran.

Es gab nämlich – zusätzlich zu den beiden „offiziellen“ nordkoreanischen Tests – im Jahr 2010 höchstwahrscheinlich zwei weitere Tests. Oder sagen wir mal betont vorsichtig: Emissionen von Isotopen. Spuren einer Kernspaltung, die einen schwedischen Wissenschaftler stutzig machten; es konnte doch nicht schon wieder irgendwo in der Ukraine ein AKW in die Luft geflogen sein?

Vor allem, da es sich bei diesen Spuren nicht um das typische Profil einer Plutonium-Reaktion handelte (Spezialität der VR Nordkorea) sondern um das typische Profil einer Reaktion von angereichertem Uran (kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?).

Offensichtlich bringt die VR Nordkorea alles zur Explosion, was sich in die Luft sprengen lässt – sofern die Kasse stimmt, und die stimmte im Jahr 2010 wohl noch. Ob dieses angereicherte Uran aus den iranischen „Friedens“-Initiativen in Qom, Fordo oder Natanz stammte, ließ sich nicht genau sagen.

Der entsprechende Bericht von Lars-Erik de Geer wurde– abgesehen von einem Artikel in der „Welt“ –weitgehend ignoriert; und außer Hans Rühle aus dem Planungsstab des Verteidigungsministeriums gab niemand der Idee eine Chance, der Iran könnte seine Atomwaffen in Nordkorea testen lassen (Venezuela ist vermutlich zu teuer, und selbst Kuba ist nicht abgeschottet genug versus den „Großen Satan“).

„Wir kommen im Frieden!“

Aber selbstverständlich: Das iranische Atomwaffenprogramm dient den Zwecken des „Friedens“ – und die Erde ist eine Scheibe!

Was „den Juden“ hingegen blüht, wenn sie „wieder einen Weltkrieg anzetteln“, hat schließlich schon ein gewisser Herr Hitler in seinen einschlägigen Reden „prophezeit“; für Menschen wie Herrn Achmedinjadh hingegen wird die Welt erst dann ein besserer Ort sein, wenn Israel vernichtet ist (sprach man eigentlich auch damals schon von „Übersetzungsfehlern“, z.B. in der New York Times?).

Es ist wohl nur ein Gerücht, dass „Die Prophezeiung“ der Titel des nächsten „Gedichts“ von Günter Grass sein soll, welches mit der allerletzten Tinte geschrieben wird, oder dass er an einem „Roman“ mit gleichem Titel schreibt.

Wer einmal lügt…

Dass das Regime im Iran nun zum widerholten Mal beim Lügen erwischt wurde, ändert übrigens nichts an der Verve, mit der die Fünf-plus-ein-Deutschland-Gruppe am „Atomkompromiss“ feilt. Also an dieser Frucht des „kritischen Dialogs“, die gerade in Istanbul verhandelt wird, und die es dem Iran erlauben soll, sein Uran mit dem Segen der sogenannten Weltgemeinschaft auf 20% anzureichen, von wo aus es dann nicht mehr ganz so weit zur Bombe wäre, wie ohne einen „Atomkompromiss“.

Den nächsten Stopp auf dem Weg zum totalen „Frieden“ dürfte dann wohl das „Zugeständnis“ darstellen, dass die Mullahs ihre Atomwaffen nur an ungeraden Wochentagen einzusetzen; Frau Ashton und „unser“ Gaza-Guido feilen bestimmt schon bald an einem „Kompromissentwurf“.

Chronik eines angekündigten Mordes

Wir wissen den „kritischen Dialog“ bei Ruprecht Polenz (CDU), Vorsitzender des Außenausschusses des Deutschen Bundestags, in sicheren Händen. Bei dieser „politischen“ Körperschaft handelt es sich um dasselbe Parlament, das – in diesem Punkt seinem gefühlten Vorbild, dem Majjls, nicht ganz unähnlich –nur das „Israel“ seiner Fantasie kennt, wenn es um die nationalen Interessen geht; genau, wie die „Volksvertreter“ in Teheran auch.

(Was der Pogrom-Beschluss des deutschen Bundestages nach der antifaschistischen Intervention auf der Mavi Marmara hinlänglich unter Beweis gestellt hat; ein Bundestagsbeschluss, der seitdem nicht revidiert worden ist).

Aber wir würden niemals unterstellen, dass Ruprecht Polenz (CDU) den Mullahs den Plan für die Bombe auf dem Silbertablett präsentiert hat – zum einen sieht er wie jemand aus, der noch nie in seinem Leben den Staubsaugerbeutel gewechselt hat. Zum andern: Wenn er das gewollt hätte, hätte er dafür seine Erfüllungsgehilfen in der deutschen Wirtschaft gehabt.

Kein Wort übrigens zu den nordkoreanischen Isotop-Ansammlungen in der schwedischen Luft seitens der „Grünen“ – also jener Partei, die solange gegen Atomkraft ist, wie sie nicht dem „Frieden“ dient.

Islam is what you make of it (just like anything else)

Die vermeintliche Khameinei-Fatwa, die den Besitz und Einsatz von Atomwaffen angeblich als „unislamisch“ deklariert hat, gibt es gar nicht; das hat zumindest eine vollumfängliche Recherche von MEMRI ergeben.

(Jener Übersetzungsdienst für die arabische Welt, dem deutsche „Experten“, vorzugsweise von der SZ, so gerne zu attestieren versuchen, das wäre alles „gar nicht so gemeint“, was MEMRI da schon wieder übersetzt haben will).

Wenn es also seitens der Mullah-Diktatur heißt, man fände Atomwaffen „unislamisch“, dann mag das genau der Grund sein, aus dem man welche will.

Aber erst mal gucken sich die Schergen des Regimes in Nordkorea an, ob das Geld auch gut und sicher angelegt war, das sie für den Crashtest locker gemacht haben; es ist jedenfalls kaum zu vermuten, dass sie ihr Bankkonto nur deshalb geplündert haben, um beim Big Bang in Pjöngjang den ersten Reihen zu sitzen.

 Wirklichkeit, welche Wirklicheit?

Nun ja, es wäre einem deutschen Hirn – egal, ob in der „Politik“, oder deren Werbeabteilung, dem Staatsfunk tätig – vermutlich gar nicht zuzumuten, angesichts der Fakten zu einem doch recht nahe liegenden Schluss zu gelangen: Dass der Iran und Nordkorea in der Entwicklung nuklearer Waffen eine ziemlich weitreichende Kooperation eingegangen sind.

Nicht zuzumuten ist das, weil die Implikationen dieser Fantasie gar zu schröcklich wären; da macht man als deutsche Bundesregierung lieber ein bisschen auf "europäisches" Weltgewissen und legt sich mit der Ukraine an; es kann ja nicht mehr lange dauern, und der Erste und Beste TuS Kuhdorf bietet sich für die Ausrichtung der Fußball-EM an.

Immerhin verstehen hierzulande zwei Drittel der in Umfragen Befragten, dass Israel vom iranischen Atomprogramm bedroht ist – aber über der Hälfte von ihnen ist das „egal“; was die sozial akzeptable Variante von „erfreulich“ zu sein scheint und mich an denjenigen Parteivorsitzenden erinnert, der jüngst im Spiegel-Interview betonte, seine „Piraten“ bräuchten keine Meinung zu Israel.

Und der „Preisterror an Deutschlands Tankstellen“ (klingt nach „Bild-Zeitung“, oder?)  ist nur dem „Säbelrasseln in Nahost“ (klingt nach Sigmar Gabriel?) geschuldet; dass es nun seit zwei Monaten im Osten nichts Neues gibt, und der Benzinpreis trotzdem hoch bleibt, bringt in Germany aber niemand auf die nahliegende Idee, das diverse „europäische“ Strukturmaßnahmen auch bezahlt werden müssen, zumindest „irgendwie“ (ab 2019 gibt es dann einen "Soli" dafür).

Amerika, Du hast es besser?

Apropos Umfragen: Wie würde das sogenannte eine Prozent, gegen das „wir“ 99% sein sollen (nach Meinung führender Occupussies), sich bei den im November anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA verhalten?  Nun, um es kurz zu machen: 61% für Obama, 28% für Romney; der Rest weiß noch nicht oder will es nicht sagen.

Angesichts solcher Umrageergebnisse fragt man sich, wofür ein „progressives“ Bewusstsein gut sein soll; aber im Ernst: Liegt es nun an der „politischen“ Willensbildung per New York Times, oder doch an der Fluoridierung des Trinkwassers (oder sind’s vielleicht die Erdstrahlen?)

Es ist allerdings denkbar, dass man das in dieser Umfrage nur behauptet hat um hinterher nicht wieder an irgendetwas „schuld“ zu sein (man kennt das ja aus der jüngeren, insbesondere der deutschen Geschichte).

Also um denjenigen gesellschaftlichen Kräften von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen, die einen eventuellen Romney-Wahlsieg als das Produkt einer „neokonservativen Welt-Verschwörung“ ansehen (oder wie nennt sich das jetzt bei Junge Freiheit und junge Welt?) hat man gesagt, dass man für Obama ist?

Für alle, die sich mal angucken möchten, ob sie die Puzzle-Steinchen auch anders zusammensetzen können, hier eine Zusammenstellung der soeben verwendeten Quellen:

http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=268117

http://www.jpost.com/USPresidentialrace/Article.aspx?id=268173

http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/6291.htm

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4198453,00.html

http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-pacific-11813699

http://pjmedia.com/spengler/2012/03/04/did-iran-test-a-nuclear-bomb-in-north-korea-in-2010/

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Mittwoch, 02 Mai 2012






Der Ton stimmt nicht, Wesen gerrit Liskow, der Sarkasmus ist nicht gut!



Und warum nicht,

@Brak, ?  Sarkasmus kann doch sehr gut tun.

 

Wenn er Deiner Meinung hier nicht angebracht ist, dann bitte Ihr ARGUMENT !