70% der Iranerinnen wollen Abschaffung der Kopftuchpflicht

70% der Iranerinnen wollen Abschaffung der Kopftuchpflicht


Der Iran hat 2.000 neue Mitglieder der Moralpolizei eingewiesen, um auf das zu reagieren, was Beamte als `zunehmende Missachtung´ der Hijab-Pflicht bezeichnen.

Von Ahmad Vadat, The Telegraph

Die Einheiten, die als ‚Widerstandsgruppen für die verbale und praktische Reaktion auf schlechte Hijabi-Frauen‘ bezeichnet werden, wurden kürzlich im Rahmen eines Pilotprojekts in der nördlichen Provinz Gilan ins Leben gerufen. Sie setzen sich jeweils aus sechs Frauen zusammen, die befugt sind, diejenigen festzunehmen und einzusperren, die ihrer Meinung nach die strengen Verschleierungsgesetze des Landes missachten. Die Gründung dieser Gruppe resultiert aus einer wachsenden Gegenreaktion von Frauen in der Islamischen Republik, von denen Hunderte beim Protest gegen das Gesetz verhaftet wurden, im Zuge dessen sie ihre Kopfbedeckungen öffentlich abgenommen haben.

 Einer Kampagne von Menschenrechtsaktivisten mit dem Namen ‚Weißer Mittwoch‘, durch die Frauen dazu ermutigt werden Weiß zu tragen und ihre Hijabs abzunehmen, hat ebenfalls vermehrt Unterstützung gefunden, was die Bestürzung der konservativen Geistlichen nur noch weiter förderte. Der Iran verfügte seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 bereits über mehrere unterschiedliche Formen der ‚Moralpolizei‘. Die jetzige Entscheidung, ihre Zahl zu erhöhen und ausschließlich weibliche Brigaden einzuführen, ist ein Zeichen dafür, dass die Behörden einen härteren Ansatz verfolgen. (…) Eine kürzlich vom iranischen Parlament durchgeführte Studie ergab, dass bis zu 70 Prozent der weiblichen Bevölkerung eine Lockerung der Gesetze des obligatorischen Tragens von Kopftüchern befürworten, während 30 Prozent dies als Teil der nationalen Kultur akzeptieren.

 

Übersetzt von MENA Watch


Autor: MENA Watch
Bild Quelle: Screenshot YT


Montag, 17 Juni 2019









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