Tochter zur Hinrichtung ihrer eigenen Mutter gezwungen

Tochter zur Hinrichtung ihrer eigenen Mutter gezwungen


Qisas basiert auf dem Koran: „Und wir haben ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben und Auge um Auge und Nase um Nase und Ohr um Ohr und Zahn um Zahn und Vergeltung für Verletzungen. Wer aber darauf verzichtet, dem wird dies Sühne sein. Wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat, der ist ein Übeltäter.“ (5:45) Außerdem: „O ihr, die ihr glaubt, wählt nicht eure Väter oder eure Brüder zu Freunden, wenn sie eher am Unglauben als am Glauben Gefallen finden. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, solche Menschen sind Übeltäter.“ (9:23) Das gilt auch für Mütter.

Tochter zur Hinrichtung ihrer eigenen Mutter gezwungen

EINE TOCHTER wurde gezwungen, ihre eigene Mutter hinzurichten, indem sie den Stuhl wegtrat, als sie im Iran gehängt wurde.

Maryam Karimi erhielt die barbarische Strafe, die dem brutalen Regime des Landes entspricht, nachdem sie ihren missbräuchlichen Ehemann getötet hatte.

Lokalen Berichten zufolge hatte sich ihr Ehemann geweigert, ihr die Scheidung zu gewähren.

Der Vater der Frau und einziger Verwandter Ebrahim versuchte ihn zu überzeugen, aber ohne Erfolg – ​​so half der verstörte Vater seiner Tochter bei der Tötung.

Nach ihrer Verhaftung lebte Maryams sechsjähriges kleines Mädchen bei den Großeltern ihres Vaters, die ihr sagten, sie sei verwaist, nachdem beide Eltern 13 Jahre zuvor gestorben waren.

Die heute 19-Jährige erfuhr wenige Wochen vor der Hinrichtung die Wahrheit über ihren Vater.

Nur wenige Wochen vor dem Hinrichtungstermin von Maryam und Ebrahim erfuhr die heute 19-jährige Tochter, wie ihr Vater sein Ende fand.

Maryam wurde am 13. März im Zentralgefängnis von Rasht hingerichtet, nachdem sie 13 Jahre hinter Gittern verbracht hatte.

Ihre Tochter nahm an der Hinrichtung teil und trat ihrer Mutter den Stuhl unter den Füßen weg, nachdem sie sich angeblich geweigert hatte, ihr zu vergeben oder „Diya“ (Blutgeld) anzunehmen, so Iran International TV.

Maryam wurde wegen „Sachvergeltung“ angeklagt, die im Iran als „Qisas“ bekannt ist – eine Form der Vergeltung „Auge um Auge“.

Qisas verlangt, dass die nächsten Angehörigen des Opfers bei der Hinrichtung anwesend sind, und sie werden aktiv ermutigt, die Hinrichtung selbst durchzuführen.

Eine Quelle sagte gegenüber Iran Human Rights: „Maryams Tochter war sechs Jahre alt, als der Mord stattfand, und wurde von der Familie ihres Vaters betreut.

„In den letzten 13 Jahren hatten sie ihr gesagt, dass ihre beiden Elternteile tot seien, ihr aber einige Wochen vor der Hinrichtung die Wahrheit sagen mussten, um sie psychologisch vorzubereiten.“ …


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Samstag, 03 September 2022

Waren diese Infos wertvoll für Sie?

Sie können uns Danke sagen. Geben Sie einen beliebigen Betrag zurück und zeigen Sie damit, wie viel Ihnen der Inhalt wert ist.




empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion

Folgen Sie und auf:

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage