Netanyahu: „Jede Sekunde denke ich an Yoni“

Netanyahu: „Jede Sekunde denke ich an Yoni“




Israels Ministerprsident hat im Vorfeld von Yom haZikaron, dem Gedenktag für die Soldatinnen und Soldaten der israelischen Verteidigungsarmee (IDF/Zahal), die im Verteidigungskampf der Freiheit und Menschlichkeit gegen die Angriffe islamistischer Staaten und Terroristen ihr Leben gaben, und der bei Terrorangriffen ermordeter Israelis, Waisenkinder von IDF-Soldaten getroffen. Binjamin Netanyahu sagte sichtlich bewegt: „Wir sind alle Teil einer großen Familie. Der Schmerz über den Verlust ist in jedem von uns, zu jedem Zeitpunkt in unserem Leben.“ Netanyahu schrieb auf seiner Facebook-Seite nach dem Treffen: „Bei dem Treffen mit den Kindern, deren Väter und Mütter ihr Leben gaben, damit wir leben können, dachte ich auch an Yoni.“ Jonathan „Yoni“ Netanyahu, der Bruder des Ministerpräsidenten, war 1973 von Terroristen ermordet worden. Yoni war mit seiner IDF-Einheit nach Entebbe in Uganda gekommen, um eine von Terroristen entführte Maschiene mit israelischen Staatsbürgern zu befreien. Idi Amin, der damalige Diktator Ugandas kooperierte mit den Terroristen, unten denen auch ein deutscher Linksterrorist war. Der deutsche Linksterrorist hatte zu Beginn der Entführung die Passagiere selektiert – 27 Jahre nach der Shoa hatte wieder ein Deutscher, ein Linksextremist, Juden herausselektiert, die ermordet werden sollten. In seiner Ansprache bekannte Netanyahu: „In jeder Sekunde denke ich an Yoni.“

Yom haZikaron findet einen Tag vor Yom haAtzmaut, dem israelischen Unabhängigkeitstag, statt und gut eine Woche an dem Gedenktag an die Opfer der Shoa, Yom haShoa.

 

Foto: Ministerpräsident Netanyahu mit Waisenkinder gefallender Soldaten der IDF (Foto: Facebook-Seite des Ministerpräsidenten)


Autor: fischerde
Bild Quelle:


Freitag, 12 April 2013