Jubel und Erleichterung in Ägypten / Video von der Pressekonferenz: Militär jagd islamistischen Despoten aus dem Präsidentenamt

Jubel und Erleichterung in Ägypten / Video von der Pressekonferenz:

Militär jagd islamistischen Despoten aus dem Präsidentenamt




Demokraten,säkulare Ägypter, Frauen, Angehörige von Minderheiten wie den Kopten können aufatmen: Der Spuk scheint vorbei zu sein. In den gestrigen Abendstunden hat das ägyptische Militär nach tagelangen Massenprotesten der ägyptischen Bevölkerung gegen die immer diktatorischer werdende Herrschaft der islamistischen Muslimbruderschaft des ägyptischen Präsidenten Mursi dessen Herrschaft beendet.

Der ranghöchste Kommandant des Ägyptische Militär, Abd al-Fattah as-Sisi, hat um 21 Uhr MESZ ein Erklärung zur Situation in Ägypten abgegeben und dabei erklärt, dass Präsident Mursi abgesetzt und festgenommen wurde, weil er nicht mehr in der Lage ist, das Land zu regieren. Auch befindet unter Mursi die Wirtschaft im freien Fall und droht, die Lebensgrundlagen der Ägypter zu zerstören, so daß ein Eingreifen unausweichlich geworden war. Seit der Machtübernahme durch Morsi vor einem Jahr haben die Muslimbruderschaft und die noch radikaleren Salafisten systematisch den ägyptischen Demokratisierungsprozeß in sein Gegenteil verkehrt und eine regelrechte radikale Ismalisierung des Landes betrieben – so kam es immer öfters zu blutigen Gewaltorgien gegen Kopten und andere Minderheiten. Daneben entwickelte sich Ägypten unter Mursi immer mehr zu einem Rückzugsgebiet für Terroristen, die etwa von der Sinai-Halbinsel aus Ziele in Israel angriffen.

Als as-Sisi in seinem Statement erklärte, dass die islamistisch geprägte Verfassung außer Kraft gesetzt wurde, brach unter den Demonstranten in Kairo und Alexandria unbeschreiblichen Jubel aus. Es soll jetzt eine Verfassung für alle Ägypter ausgearbeitet werden und nach einer Übergangsregierung unter Adli Mansour soll es Neuwahlen geben.

Nach der Ansprache von Abd al-Fattah as-Sisi kamen auch der Imam von Kairo und der koptische Papst Tawadrus II. zu Wort und erklärten ihre Unterstützung für das Eingreifen des Militärs. Der Fernsehsender der Muslembrüder wurde inzwischen abgeschaltet.

Interessantes Detail: Bereits am Vortag waren Einheiten der ägyptischen Armee auf die Sinai-Halbinsel verlegt worden, u.a. an die Grenze zu dem von der Terrororganisation Hamas besetzten Gazastreifen. Die Terrororganisation ist eine Unterorganisation der Moslembruderschaft. Laut dem israelisch-ägyptischen Friedensvertrag ist die Sinaihalbinsel entmilitarisiert und die Anwesenheit ägyptischer Militäreinheiten bedarf der Absprache mit und die Zustimmung von Israel. Zumindest dieses Vorgehen des ägyptischen Militärs war offenbar mit Israel abgesprochen, da aus Jerusalem kein Wort des Protest zu vernehmen war. Es ist davon auszugehen, da´das ägyptische Militär die Terrorbasis Gaza jetzt ebenfalls abri8egeln wird, um das eindringen von Terroristen der Killerorganisation Hamas nach Ägypten zu unterbinden und den Waffennachschub für die Mörder zu beenden. Rotlackierte Antisemiten in Deutschland, denen nicht genügend Juden durch Terroristen ermordet werden können, werden nun erst einmal verdauen müssen, das ihre, auch den Nationalsozialismus verherrlichenden Kameraden von der Hamas, faktisch jeder Nachschub abgeschnitten wird.

Die Botschaft des 3. Juli 2013: Ägypten ist frei – die Diktatur der Muslimbruderschaft wurde beendet. Mazel Tov, Ägypten!

 

Izi Aharon - Foto: Der Mann der Stunde bei seinem Statement zum Ende der Muslimbruderschafts-Herrschaft (Foto: Screenshot)

 

Video: Pressekonferenz des Militärs

 

 

 Video: Frei! Frei! Ägypten jubelt, singt, tanzt - der Alptraum ist beendet

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Donnerstag, 04 Juli 2013






Ich als Pessimist, was die Entwicklung im NO angeht, mache mir da keine allzugroßen Illusionen.Die "Allahu Akhba"-Rufe auf dem Tahir-Platz sind immer noch das vorherrschende Szenario, man wird wieder einmal´vom Regen in die Traufe`kommen. Sollte ich mich irren, kann ich das nur begrüßen.

schön`Tach noch...

 

 

 

 

 

 



jo, von katzen lernen heißt siegen lernen. 

die urururururururururururur - enkel der bastet - verehrer machen auch heut hin und wieder was richtig. katzen mögen keine diktatoren. auf nach bubastis!

hat mit dem thema nix zu tun, aber eine hübsche legende erzählt, daß josef, als er ägypten in der hungersnot beistand, seinen gastlandsleuten empfahl, katzen anzuschaffen zum schutz der vorratskammern. die verstanden das später falsch und begannen, die tierchen in bastet als gottheit zu veréhren, was den keim zu demokratischen bestrebungen legte, denn wie gesagt, katzen kann man nicht zwingen. scheint sich bis heute gehalten zu haben. miau akhbar  



na was ist denn mit dem vom westen so viel gerühmte arabischen frühling...? na ja, hoffen wir dass besseres nachkommt.