Videodokumentation: Nach 7 Jahren hat die Hisbollah die Fähigkeit entwickelt überall in Israel anzugreifen

Videodokumentation:

Nach 7 Jahren hat die Hisbollah die Fähigkeit entwickelt überall in Israel anzugreifen




Seit dem Zweiten Libanonkrieg hat die Hisbollah ihr Waffenarsenal dramatisch ausgeweitet. Mit mehr als 60.000 Raketen und Flugkörpern ist die Terrorgruppe in der Lage in jedem Teil Israels mit ständigen, präzisen Angriffen zuzuschlagen.

IDF Blog, 11. Juli 2013

Am 12. Juli 2006 – genau heute vor sieben Jahren – entführten zwei IDF-Soldaten bei einem nicht provozierten Angriff auf Israels Nordgrenze. Der Angriff entzündete den Zweiten Libanon-Krieg, einen einen Monat dauernden Konflikt, bei dem die Hisbollah – eine im Libanon sitzende Terror-Organisation – mehr als 4.000 Raketen auf israelische Zivilisten schoss.

Der Krieg endete mit der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats. Die internationale Maßnahme sollte die Aktivitäten der Hisbollah einschränken; sie forderte deren Abzug aus dem Südlibanon. In Verletzung der Resolution hat die Hisbollah ihre Waffenvorräte dramatisch erweitert und ein Arsenal von mehr als 60.000 Raketen und Flugkörpern in der Nähe der Grenze Israels aufgebaut.

Die Flugkörper der Organisation gefährden Israels gesamte Bevölkerung. Der aufgewertete Vorrat kann jedes der Bevölkerungszentren Israels beschießen, einschließlich seiner südlichsten Stadt Eilat. Tausende Raketen können Ziele innerhalb von 40 Kilometern angreifen; sie stellen für Israels Norden das ständige Risiko vernichtender Angriffe dar.

Seit dem Krieg hat die Hisbollah den Umfang ihres Raketenarsenals verdreifacht. 2010 kommentierte der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert Gates, die Hisbollah „hat mehr Raketen als die meisten Regierungen der Welt“. IDF-Offizielle haben ähnliche Besorgnis zum Ausdruck gebracht; dazu zitieren sie Geheimdienst-Analysen, die auf das rapide Wachstum der Waffenvorräte der Hisbollah verweisen.

2009 offenbarte ein Geheimdienstbericht der IDF, dass die Hisbollah fast 1.000 militärische Einrichtungen im gesamten südlichen Libanon gebaut hatte. Zu den Einrichtungen gehörten mehr als 550 Waffenbunker und 300 Untergrund-Anlagen. Seit der Veröffentlichung des Berichts hat die Hisbollah in der Region weiter Anlagen gebaut, mit der sie ihre Fähigkeit nahe gelegene israelische Städte und Gemeinden anzugreifen gesteigert hat.

Die Waffen der Hisbollah sind in der Lage weit mehr substanziellen Schaden zu verursachen als ihr Arsenal 2006. Mit den derzeitigen Fähigkeiten ist die Hisbollah in der Lage Israel mit ständigen, präzisen Angriffen über einen ausgedehnten Zeitraum hinweg zu bombardieren.

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah hat mit dem weiten Wirkungsbereich der Raketen geprahlt. In einem Interview aus dem Jahr 2007 behauptete er, dass die Flugkörper der Gruppe „absolut jede Ecke und jeden Punkt“ in Israels Territorium erreichen könnten. In einer Rede im August 2012 proklamierte er, dass ein Hisbollah-Angriff der Zukunft „das Leben von tausenden Zionisten in die Hölle auf Erden verwandeln“ würde.

Die Terrororganisation erhält die meisten ihrer Flugkörper aus dem Iran und Syrien, ihren Schlüssel-Unterstützern in der Region. Mit Hilfe der beiden Länder schmuggelt die Organisation regelmäßig Waffen in den Libanon. 2009 fing Israels Marine ein Schiff ab, das 500t Waffen transportierte, die für die Kämpfer der Hisbollah vorgesehen waren.

Die Hisbollah platziert viele ihrer Waffen gezielt in bewohnten Gebieten – sie nutzt das Volk des Libanon als menschliche Schutzschilde. Diese Strategie stellt sicher, dass Gegenangriffe auf die Terroristen zivile Gemeinden treffen werden. Alleine im Südlibanon gibt es 160 Dörfer, in denen die Hisbollah Waffen versteckt.

Die Methode der Organisation ist im libanesischen Dorf Al-Khiam augenfällig. Schätzungsweise 90 Terroristen agieren in dem Dorf, wo die Hisbollah Häuser, Schulen und Krankenhäuser nutzt, um tausende Tonnen Bomben und Sprengstoff zu lagern.

Die IDF beobachtet die militärischen Fortschritte der Hisbollah genau. Mit 60.000 Flugkörpern und 1.000 militärischen Anlagen stellt die Organisation eine große Bedrohung der Sicherheit Israels dar. Sieben Jahre nach seinem Krieg mit der Hisbollah bleibt die IDF entschieden israelische Zivilisten zu schützen und den Terror aufzuhalten.

 

Übersetzung unseres Partnerblogs Heplev - Foto: IDF Grafik

 

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Freitag, 19 Juli 2013