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Nicht vergessen - das Massaker von Itamar. und die Lehren daraus: Drei jüdische Kinder

Nicht vergessen - das Massaker von Itamar. und die Lehren daraus:

Drei jüdische Kinder




von Caroline Glick

Ruth Fogel war im Badezimmer, als die
palästinensischen Terroristen sich auf ihren Mann Udi und ihre drei Monate alte Tochter Hadas stürzten, ihre Kehlen aufschlitzten, als sie am Freitagabend in ihrem Haus in Itamar im Bett lagen.

Die Terroristen stachen Ruth zu Tode, als sie aus dem Badezimmer kam. Mit beiden Eltern und dem Neugeborenen tot, gingen sie zu den anderen Kindern, gingen in ein Schlafzimmer, wo die Söhne von Ruth und Udi Yoav (11) und Elad (4) schliefen. Sie stachen sie in ihre Herzen und schlitzten ihre Kehlen auf.

Die Mörder übersahen anscheinend ein weiteres Schlafzimmer, wo die anderen Söhne der Fogels, der acht-jährige Ro´i und der zwei-jährige Yishai schliefen, deswegen ließen sie sie am Leben. Die Jungen wurden von ihrer großen Schwester, der 12 Jahre alten Tamar gefunden, als sie zwei Stunden, nachdem ihre Familie massakriert worden war, vom Haus eines Freundes nach Hause kam.

Tamar fand Yishai stehend über den Körpern seiner Eltern, schreiend, dass sie aufwachen sollen.

In seiner Grabrede bei der Beerdigung der Familie am Sonntag (Anmerkung des Übersetzers: Das englische Original stammt vom 14. März 2011.) sagte der ehemalige Oberrabbiner Yisrael Meir Lau zu Tamar, dass es von nun an ihre Aufgabe sei, die Mutter für ihre überlebenden Brüder zu sein.

In einem seltenen Schritt veröffentlichte das Amt des Ministerpräsidenten Fotos von den blutgetränkten Leichen der Familie Fogel.

Sie werden so gezeigt, wie sie von den Sicherheitskräften gefunden worden waren.

Da war Hadas, tot auf dem Bett ihrer Eltern, neben ihrem toten Vater Udi.

Da war Elad, liegend auf einem kleinen Bettvorleger mit Socken an den Füßen. Seine kleinen Hände waren zu Fäusten geballt. Was konnte ein vierjähriger gegen zwei erwachsene Männer mit Messern schon tun? Er ballte seine Fäuste. So machte es auch sein großer Bruder.

Vielleicht dachte das Amt des Ministerpräsidenten, die Bilder würden die Welt schockieren. Vielleicht dachte Binyamin Netanyahu, das Massaker an drei kleinen Kindern würde jemanden dazu bewegen, seinen Hass auf Israel zu überdenken.

Das war das Thema seiner Rede an die Nation am Samstagabend.

Netanyahu richtete die meisten seiner Worte an die feindliche Welt. Er sprach zu den Führern, die es jedesmal sehr eilig haben, Israel im UN-Sicherheitsrat zu verurteilen, wenn wir unser Recht auf dieses Land geltend machen, indem wir Juden die Genehmigung erteilen, Häuser zu bauen. Er forderte, dass sie die Ermordung jüdischer Kinder mit der gleichen Begeisterung und Geschwindigkeit verurteilen.

Er hätte sich die Mühe sparen können.

Die Regierung veröffentlichte die Bilder am Samstagabend. Innerhalb weniger Stunden veröffentlichte die sozial-aktivistische Website "My Israel" ein kurzes Video von den Aufnahmen auf YouTube zusammen mit Namen und Alter der Opfer.

Innerhalb von zwei Stunden entfernte YouTube das Video.

Was hat sich Netanyahu dabei gedacht? Hat er denn nicht das Memo erhalten, dass Fotos von ermordeten jüdischen Kindern nicht akzeptabel sind? Wenn sie veröffentlicht werden, könnte sich jemand Gedanken über die Natur der palästinensischen Gesellschaft machen.

Jemand könnte über die Tatsache nachdenken, dass in der Palästinensischen Autonomiebehörde antijüdische Propaganda so allgegenwärtig und so mörderisch ist, dass das Töten der Fogel Babys eine Heldentat war. Die Baby-Mörder wussten, dass sie durch die Ermordung von Udi, Ruth, Hadas, Yoav und Elad in das Pantheon der palästinensischen Helden einziehen werden. Sie können erwarten, dass für sie ein Sportstadion oder eine Schule in Ramallah oder Hebron von der Palästinensischen Autonomiebehörde gebaut und von amerikanischen oder europäischen Steuerzahlern gesponsert wird.

Und in der Tat wurde die Ermordung der Fogel Kinder und ihrer Eltern mit Jubel in Gaza begrüßt.

Ein Volksfest fand in den Straßen statt, als Hamas-Mitglieder Süßigkeiten austeilten.

Offensichtlich sind die YouTube-Manager nicht daran interessiert, dass sie zur Verantwortung gezogen werden, wenn jemand bemerkt, dass völkermörderischer Judenhass die palästinensische Gesellschaft definiert - und die arabische Welt als Ganzes. Aber sie haben wirklich keinen Grund, besorgt zu sein. Selbst wenn sie erlaubt hätten, dass das Video länger als eine Stunde veröffentlicht wird, hätte es keinen Unterschied gemacht.

Die erleuchteten Völker Europas und eine wachsende Zahl von Amerikanern haben kein Interesse daran, etwas zu hören oder zu sehen, das Juden als gute Menschen zeigt oder auch nur als normale Menschen. Es ist nicht so, dass die kultivierten, intellektuellen A-Promis in Europa und Amerika den völkermörderischen Hass der Palästinenser auf das jüdische Volk teilen.

Die mächtigen Zeitungsredaktionen, Fernseh-Kommentatoren, Dramatiker, Modedesigner, Filmemacher und Professoren verbringen keine Zeit damit, darüber nachzudenken, wie die nächste Schlachtung vorzubereiten ist. Sie lehren nicht ihre Kinder ab dem Zeitpunkt, wo sie im Alter von Hadas und Elad Fogel sind, dass sie sich bemühen sollen, Massenmörder zu werden. Sie würden nie davon träumen, diese Dinge zu tun.

Sie wissen, es gibt eine Arbeitsteilung im zeitgenössischen Antisemitismus.

Die Aufgabe der geistigen Koryphäen in der westlichen High Society ist es heute, Juden in der altmodische Art und Weise zu hassen, so wie ihre Urgroßeltern damals in den Tagen des frühen 20. Jahrhunderts Juden hassten, bevor der Verbrecher Adolf Hitler dem Judenhass einen schlechten Ruf gab.

Viel ist aus dem Zusammenfluss der antisemitischen Gallensäure entstanden, die von schnatternden Gruppen ausgegossen wird. Von Mel Gibson zu Julian Assange zu Helen Thomas zu Charlie Sheen zu John Galliano, es scheint, dass kein Tag vergeht, ohne dass ein neuer Promi sich selbst als Judenhasser outed.

Es ist nicht so, dass die schönen Menschen und ihre Anhänger plötzlich beschlossen hätten, dass Juden nicht ihre Tasse Tee (oder Kokainlinie) sind. Es ist nur so, dass wir den Punkt erreicht haben, wo die Menschen sich nicht mehr schämen, ihre negativen Gefühle gegenüber Juden öffentlich zur Schau zu stellen.

Vor einem Jahrzehnt war die Enthüllung schockierend, dass der französische Botschafter in Großbritannien Daniel Bernard Israel als "das besch*** kleine Land" bezeichnet hatte. Jetzt ist es der übliche Standard. Jeder, der jemand ist, wird Israel mit Nazi-Deutschland vergleichen, ohne zu bemerken, dass dies nichts anderes als Holocaustleugnung ist.

Der den Antisemitismus zügelnde Post-Holocaust-Damm brach im Jahr 2002. Als jüdische Kinder und Eltern wie die Fogels in ihren Betten ermordet wurden, auf den Straßen, in Diskotheken, Cafés und Supermärkten in ganz Israel, freuten sich die modischen Antisemiten über die Möglichkeit, wieder in der Öffentlichkeit Juden zu hassen.

Der kollektive Jude, Israel wurde für alles von Völkermord über Kindesmord bis hin zu einfacher Bösartigkeit angeklagt.

Die israelischen Führer wurden als Fagin, Shylock, Pontius Pilatus und Hitler auf den Titelseiten der Zeitungen in ganz Europa karikiert. IDF-Soldaten wurden als Nazis dargestellt und israelische Familien wurden entmenschlicht.

Keine Zivilisten mehr mit einem angeborenen Recht zu leben, wurden israelische Unschuldige in Universitäten in den USA und Europa als "extremistische Zionisten" oder "Siedler" gegeißelt, die es im Grunde verdient haben, getötet zu werden.

Professoren, deren "wissenschaftliche" Errungenschaften die Veröffentlichung keimfreier postmoderner Versionen der antijüdischen palästinensischen Propaganda einschloß, wurden Festanstellungen bewilligt und sie wurden mit lukrativen Buchverträgen belohnt.

Heute, wenn richtig angepasst, ist Judenhass eine Karrieremotor. Nehmen Sie den 1300 Worte umfassenden antisemitischen Monolog "Sieben jüdische Kinder" der Dramatikerin Caryl Churchill.

Das Skript beschuldigt die gesamte Bevölkerung Israels für Massenmorde, die nie begangen wurden.

Durch ihre Leistungen wurde Churchill eine internationale Berühmtheit. Das Royal Court Theater produzierte ihre antijüdische Agitprop. Der Guardian brachte es auf seiner Homepage. Als jüdische Gruppen forderten, dass der Guardian diese Ritualmordlegende von seiner Website entfernt, weigerte sich die Zeitung. Stattdessen ließ er die antisemitische Propaganda auf seiner Homepage stehen, veranstaltete aber in einer Geste der Aufgeschlossenheit eine Debatte darüber, ob "Sieben jüdische Kinder" antisemitisch ist oder nicht.

Von London aus ging "Sieben jüdische Kinder" auf Tournee in Europa und in den USA. In dem Bemühen zu zeigen, wie tolerant gegenüber abweichenden Meinungen sie sind, veranstalteten jüdische Gemeinden in Amerika Vorführungen des Stücks, das jüdische Eltern als Monster porträtiert, die ihre Kinder darauf trainieren, Massenmörder zu werden.

Der Erfolg von "Sieben jüdische Kinder" wurde von dem türkischen antisemitischen Actionfilm "Tal der Wölfe-Palästina" wiederholt, der am 28. Januar Premiere hatte - dem Internationalen Holocaust-Gedenktag. Der Held dieses Films ist ein türkischer James Bond Charakter, der nach Israel kommt, um seine Brüder zu rächen, die letzten Mai von IDF-Truppen auf dem türkischen Hamasterrorschiff Mavi Marmara getötet wurden.

Kein Zweifel, aufgrund des Erfolgs von "Sieben jüdische Kinder" und "Tal der Wölfe-Palästina" und anderen derartigen Initiativen ist antisemitische Kunst und Unterhaltung eine Wachstumsbranche in Europa.

Letzten Monat schlug Großbritannien wieder zu. Kanal 4 produzierte ein neues Stück antisemitischer Gallensäure - eine vierteilige Primetime-Miniserie namens "Das Versprechen". Sie präsentiert sich als ein historisches Drama über Israel und die Palästinenser, aber ihre Beziehung mit der tatsächlichen Geschichte beginnt und endet mit den Kleiderschränken.

Was zu einem Mem aller europäischen und internationalen linksliberalen Salons geworden ist, die einzigen guten Juden in der Mini-Serie sind diejenigen, die im Holocaust gestorben sind. Aus der Perspektive der Serie ist jeder Jude, der zu den Waffen griff, um Israel von den Briten zu befreien und es gegen die Araber zu verteidigen, ein Nazi.

Was all dies zeigt, ist, dass Netanyahu seine Zeit verschwendete, als er von den Führern der Welt forderte, den Mord an der Familie Fogel zu verurteilen. Was bedeutet eine Verurteilung? Frankreich und Großbritannien verurteilten das Massaker, zusammen mit den USA. Spricht das die Franzosen und Briten von ihrer Umarmung des Antisemitismus frei?

Und sagen wir mal, ein britischer Bühnenautor sieht die von YouTube zensierten Fotografien. Kein anständiger britischer Bühnenautor wird ein Theaterstück namens "Drei jüdische Kinder" schreiben, das die Geschichte erzählt, wie palästinensische Eltern in Wirklichkeit ihre Kinder lehren, Massenmörder von Juden zu werden.

Und wenn ein Bühnenautor ein solches Stück schreiben würde, würde es das Royal Court Theater nicht produzieren. Der Guardian würde es nicht auf seiner Website veröffentlichen. Liberale jüdische Gemeinde-Zentren in Amerika würden es nicht zeigen, noch würden das Studentenorganisationen in Europa oder Amerika tun.

Nein, wenn jemand die Fotos der verstümmelten Leichen und geballten Fäustchen von Yoav und Elad als Inspiration verwenden wollte, um ein Theaterstück oder einen Spielfilm über die Tatsache zu schreiben, dass die Palästinenser keine nationale Identität außerhalb ihrem Bestreben haben, den jüdischen Staat zu vernichten, würde er keinen Massenmarkt finden.

Die Schlagzeilen, die den Anschlag beschreiben, machen all dies klar.

Von BBC bis CNN wurden die Fogels nicht als Israelis beschrieben. Sie waren eine "Siedler-Familie". Ihre Mörder waren "vermeintliche Terroristen".

Soweit es die Meinungsmacher Europas und viele Amerikas betrifft, haben die Yoavs und Hadases und Elads von Israel kein Recht zu leben, wenn sie in "einer Siedlung" wohnen.

Genauso glauben sie, dass die Palästinenser ein Recht haben, Israelis zu ermorden, die in der israelischen Armee dienen und die glauben, dass Juden in der Lage sein sollten, frei zu leben, wo wir wollen, weil dieses Land uns gehört.

Bis diese vornehmen Judenhasser lernen, anders zu denken, sollte Israel sie weder ersuchen noch sich darum scheren, ob sie diese oder eine andere Handlung des von den Palästinensern begangenen Völkermordes verurteilen. Wir sollten uns überhaupt nicht um sie scheren.

 

Übersetzung: Robert Rickler, Pressesprecher des "Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V."

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Freitag, 18 Oktober 2013






seht Euch mal diesen Israelfeindlichen Kommentar an.

 

http://www.t-online.de/sport/videos/id_66029072/stuermer-im-westjordanland-macht-s-wie-okocha.html