Inszenierung: Die Hand der Linken hinter den Migrantenprotesten

Inszenierung:

Die Hand der Linken hinter den Migrantenprotesten


Die Hand der Linken hinter den Migrantenprotesten

Die Hilfsorganisation für Flüchtlinge und Asylsuchende in Israel (Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers in Israel) — die finanziert wird vom Flüchtlingskomitee der UNO, von der EU und vom New Israel Fund (Neues Israel Stiftung) — sorgte für die logistische Unterstützung und Finanzierung der Streiks und der Protestdemonstrationen der illegalen Einwanderer.

Eine Reihe von Organisationen für illegale Immigranten in Israel haben den Streik und eine Abfolge von Demonstrationen in Tel Aviv und Jerusalem organisiert und finanziert. An der Spitze dieser Gruppen steht die Hilfsorganisation für Flüchtlinge und Asylsuchende in Israel.

Diese Hilfsorganisation behauptet zwar, die Ereignisse weder organisiert noch finanziert zu haben, sie habe nur etwas logistische Unterstützung geliefert. Aber Orit Marom, die Verantwortliche für die öffentlichen Aktivitäten der Organisation, wurde auf der 10.000 Mann starken Demonstration im Jerusalemer Wohl-Rose-Garten gesichtet; umgeben von einer Gruppe sieben ausgewählter Demonstrationsleiter, dirigierte sie deren Aktivitäten, probte deren Reden und verteilte die Aufgaben. Diese sieben Immigranten waren die einzigen der ausländischen Arbeitskräfte, die während der Demonstration öffentlich sprachen.

Während die Hilfsorganisation noch leugnete, die Demonstrationen gesteuert zu haben, stellte sich heraus, dass Marom selbst auf der Facebook Seite der Organisation die Bitte um Informationen zur Vorgehensweise bei Protesten im Wohl-Rose-Garten veröffentlicht hat; der Garten befindet sich zwischen dem Obersten Gericht und dem Gebäude für die Knesset. Maroms (Facebook-)Botschaft lautete: “Wir benötigen so bald wie möglich jemanden, der weiß, wie Demonstrationen im Rose Garten gegenüber der Knesset durchgeführt werden können.”

Darauf angesprochen, behauptete Marom, dass die Demonstrationen auf einer Basisbewegung, (Anm.: d.h. auf einer so genannten Graswurzelbewegung) der ausländischen Arbeiter beruhen würden, von denen viele entweder Flüchtlingsstatus oder legalen Aufenthalt in Israel anstreben.

“Wir helfen den Flüchtlingen, aber sie treffen ihre Entscheidungen selbst. Die Hilfsorganisation für Flüchtlinge und Asylsuchende in Israel hilft Flüchtlingen in verschiedener Weise, und die Finanzierung ist offen und einsehbar auf der Webseite. Zu den Geldgebern gehören in der Tat die UNO, die EU und der New Israel Fund.”

Für tausende illegaler Immigranten aus Afrika wurde am Mittwoch von Tel Aviv aus in die Hauptstadt Jerusalem der Transport organisiert, damit sie dort vor der Knesset demonstrieren konnten. Der Schriftsteller David Grossman nahm auch an den Protesten teil, und sagte zu den Demonstranten: “Ich hoffe die Verfolgung und Demütigung, die ihr erleidet, wird ein Ende finden.”

Aktivisten näherten sich dem Knesset Gebäude, und verlangten, dass ihre Sprecher in die Knesset eingelassen werden. Eine Forderung, die der Knesset Sprecher Yuli Edelstein zurückwies, da er die Befürchtung äußerte, dass deren Eintritt “zu einer Provokation im Gebäude führen könnte, möglicherweise zu Gewalt und Tumulten.”

Edelsteins Entscheidung zog den Zorn der Linken auf sich.

“Die Entscheidung des Knessetsprechers ist besorgniserregend,” sagte der Hadash Knessetabgeordnete Dov Khenin.

“Der Knessetsprecher traf eine düstere Entscheidung, die auf Petitionen hirnrissiger Knesset-Abgeordneter beruht,” sagte die Meretz Knessetabgeordnete Michal Rozin.

“Die Entscheidung ist schockierend und gefährlich,” sagte Labor MK Merav Michaeli.

Zwischenzeitlich wurde während einer Diskussion im Büro des Premierministers beschlossen, dass die Regierung ihre gegenwärtige Politik nicht ändert. Es wurde weiterhin beschlossen, die Gesetzesverfolgung gegen Unternehmen, die illegale Immigranten einstellen, demnächst zu verstärken.

Genau an jenem selben Mittwoch, an dem die Demonstration (Anm.: in Jerusalem) stattfand, kletterten 10 Immigranten aus dem Sudan mit einer Leiter illegal über den Grenzzaun nach Israel. Die IDF verhafteten die Eindringlinge und brachten sie zu den Einwanderungsbehörden.

 

Übersetzung: Renate, für unseren Partnerblog Aro1.com - Foto: Trojanisches Pferd (Foto: von Christof Bobzin (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) oder CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons)

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Montag, 20 Januar 2014

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