Kooperation zwischen Al Qaida und Assad?

Kooperation zwischen Al Qaida und Assad?


Kooperation zwischen Al Qaida und Assad?

von Thomas von der Osten-Sacken

Wundern täte es einen nicht, wenn diese Informationen sich als richtig erweisen sollten, und es eine Kooperation zwischen syrischer Regierung und Al Qaida gäbe. Assad braucht die Jihadisten von Al Qaida und Jabhat al Nusra, ohne deren Existenz er nicht weiter erklären könnte, Syrien befände sich nicht im Bürgerkrieg sondern im “Kampf gegen den Terror".

Und die syrischen Geheimdienste, das ist und war ein offenes Geheimnis, haben immer hervorragende Kontakte zu allen möglichen Terroristen unterhalten, die Rattenlinie des Islamischen States im Irak, der nach Sturz Saddam Husseins im Irak seinen Jihad gegen Amerikaner, Schiiten und alle anderen Irakis führte, die nicht mit ihm waren, verlief jahrelang durch Syrien. Ohne Unterstützung aus Damaskus wäre Al Qaida im Irak nie so erfolgreich gewesen.

Warum also sollten die alten Kontakte, die beiden Seiten so nützlich sind, plötzlich abgebrochen sein? In Syrien haben sie ja auch die gleichen Feinde, nämlich jene Opposition, die weder islamistisch ist, noch es mit dem Regime hält:

The Syrian regime of President Bashar al-Assad has funded and co-operated with al-Qaeda in a complex double game even as the terrorists fight Damascus, according to new allegations by Western intelligence agencies, rebels and al-Qaeda defectors.

Jabhat al-Nusra, and the even more extreme Islamic State of Iraq and al-Shams (ISIS), the two al-Qaeda affiliates operating in Syria, have both been financed by selling oil and gas from wells under their control to and through the regime, intelligence sources have told The Daily Telegraph.

Rebels and defectors say the regime also deliberately released militant prisoners to strengthen jihadist ranks at the expense of moderate rebel forces. The aim was to persuade the West that the uprising was sponsored by Islamist militants including al-Qaeda as a way of stopping Western support for it. (…)

“Assad’s vow to strike terrorism with an iron fist is nothing more than bare-faced hypocrisy,” an intelligence source said. “At the same time as peddling a triumphant narrative about the fight against terrorism, his regime has made deals to serve its own interests and ensure its survival.”

Derweil tauchen Dokumente eines syrischen Überläufers auf, die, erweisen sie sich als authentisch, von den unglaublichen Qualen und dem Leiden in Syriens Gefängnissen Zeugnis ablegen, in denen systematisch gefoltert und getötet wird: Evidence of ‘industrial-scale killing’ by Syria spurs call for war crimes charges.

 

Erstveröffentlicht in der Wochenzeitung Jungle World - Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors / Foto: Bashar al-Assad (Foto: von Roosewelt Pinheiro/ABr (Agência Brasil) [CC-BY-3.0-br (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/br/deed.en)], via Wikimedia Commons)

 

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Autor: fischerde
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Mittwoch, 22 Januar 2014

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