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Der Iran bewaffnet Terroristen in Judäa und Samaria

Der Iran bewaffnet Terroristen in Judäa und Samaria




von Ely Karmon., The Times of Israel

Premierminister Benjamin Netanyahu stellte beim allwöchentlichen Kabinettstreffen am 28. Dezember fest, dass der Iran seine Anstrengungen vergrößert, die palästinensischen Araber in Judäa und Samaria zu bewaffnen. Er betonte, dass dieser Schritt vom Gesandten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in Teheran ermutigt wird.

Die Verärgerung des Premierministers richtete sich vornehmlich gegen die UNO, die einen einseitigen palästinensischen Beschluss in Sicherheitsrat immer weiter vorantreibt, anstelle eine israelische Strategie gegenüber der iranischen Aggression, die die Sicherheit Israels bedroht, vorzuschlagen.

Der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, gab seine Anweisung zur Bewaffnung der palästinensischen Araber in Judäa und Samaria in einer Rede am 23. Juli 2014, dem iranischen “Jerusalem Tag” bekannt.

Wie ich bereits am 30. Juli in meinem Times of Israel Artikel “Iran and Hezbollah Bandwagon Hamas’ Fight” ausgeführt habe, hat Khamenei gegen Ende der israelischen Operation “Protective Edge” begriffen, dass es nun schwieriger werden würde, die Hamas zu bewaffnen, während Ägypten den Gazastreifen abriegelt und die Hamas als strategischen Feind betrachtet, weil die Hamas ein Verbündeter der ägyptischen muslimischen Bruderschaft ist.

Khamenei entschied daraufhin, sich auf die Seite der palästinensischen Araber in Judäa und Samaria zu stellen, in der Hoffnung, dass der Waffenschmuggel von Kurzstreckenraketen zur Bedrohung für das israelische Kernland wird, und zur Entstehung einer dritten Intifada beiträgt. Auf seine Rede folgte eine Reihe weiterer ähnlicher und praktischer Vorschläge offizieller Vertreter der IRGC, der Basij und iranischer Parlamentarier.

Eine der direkten Folgen der Operation Protective Edge ist die wachsende Gewalt- und Terror Kampagne in Judäa und Samaria, die gezielt israelische Zivilisten angreift.

Die palästinensischen Araber in Judäa und Samaria wurden dazu von der Aggression der Hamas und von der Unentschlossenheit Israels ermutigt; Israel hat seinen Vorteil der regionalen und internationalen Bedingungen nicht genutzt, um die militärische Macht der Hamas auszuschalten und der PA zu gestatten, die Kontrolle über den Gazastreifen mit ägyptischer Unterstützung schrittweise zurückzugewinnen. Die PA ihrerseits entschied sich, Israel nicht nur durch aggressive diplomatische Schritte in der UNO und der internationalen Arena herauszufordern, sondern auch mittels einer verstärkten Hetzkampagne im eigenen Machtbereich. Diese Anstiftung zum Terror ermöglicht, den Machtbestrebungen der Hamas und deren Legitimität in der palästinensischen Öffentlichkeit entgegenzutreten.

Trotz der offiziellen israelischen Verlautbarungen, dass der Großteil der Gewalt und der Angriffe auf individuelle Initiativen zurückzuführen sei, ist offensichtlich, dass die hasserfüllte Hetze der Hamas und der PA und der islamischen Bewegung in deren offiziellen und sozialen Medien eine wichtige Rolle bei der gegenwärtigen Eskalation der Gewalt spielen.

Daher geschieht es nicht zufällig, dass viele der Palästinenser, die Messerattacken ausführen oder mit ihren Autos Terrorangriffe begehen, Verwandte von Hamas Mitgliedern sind und bei den Begräbnissen werden stolz die Fahnen der Hamas Organisation präsentiert.

Erst kürzlich wurde ein Hamas Video auf YouTube veröffentlicht, das informiert, wie Menschen “in richtiger Weise erstochen werden”, die tödlichsten Vorgehensweisen werden erklärt, jemanden zu erstechen und Tipps werden gegeben, wie man von der Angriffsszene am besten flieht. Das Regime in Teheran betrachtet die Situation als goldene Gelegenheit, Khameneis Strategie zu fördern, die Palästinenser zu bewaffnen und zu radikalisieren.

Ayatollah Khamenei bestätigte am 25. November erneut die Unterstützung des Iran für die Bewaffnung der Palästinenser in der sogenannten West Bank, genau wie die Bewaffnung Gazas. Khamenei versprach, dass Hamas und Islamischer Jihad dieselbe Unterstützung erhalten werden, wie die Hisbollah im Libanon. Der stellvertretende Leiter der Islamischen Revolutionären Garden, Brigadier General Hossein Salami, verkündete Ende November, dass “die Söhne der West Bank und das Gazastreifens sich zusammenschließen”, und die West Bank für die Zionisten in eine “Hölle” verwandeln werden.

Anfang Dezember hat eine Delegation der Hamas den Iran besucht. Der stellvertretende Hamas Führer Moussa Abu Marzouk sagte, dass er von einer “guten Fortentwicklung” der bilateralen Beziehungen mit der islamischen Republik des Iran ausgeht, nun, da der Iran und die Hamas beschlossen haben, ihr Zerwürfnis wegen Syrien und der Unterstützung für Assad zu beenden.

In einem kürzlich geführten Interview des palästinensischen Informationszentrums mit dem Hamas Funktionär Ezzat Al-Resheq erwähnte dieser den Besuch der Hamas in Teheran “mit vielen Dankbekundungen der Al-Kassam Brigaden aus Gaza an den Iran;” und er betonte, dass die Hamas nach guten Beziehungen mit der islamischen Republik des Iran strebt, “ungeachtet des jüngsten Mangels gegenseitiger Zusammenarbeit, der aus einigen regionalen Krisen stammt; wir haben es geschafft, dieses Missverständnis zu überwinden und an erster Stelle stehen nun unsere gemeinsamen Bedenken gegen das israelische zionistische Projekt.”

Israel sollte sich wegen der Kooperation und Koordination zwischen dem Iran und der Hamas Gedanken machen, und die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass die Milizen der West Bank mit Kurzstreckenraketen ausgerüstet werden und dass Angriffe auf das Kernland Israels eine der Prioritäten der Feinde Israels sind.

 

Übersetzt von Renate für unseren Partnerblog Aro1.com

 

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Autor: joerg
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Freitag, 09 Januar 2015









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