x

haOlam.de benötigt Ihre Spende für den Betrieb!

  Wir bitten Sie, uns mit ihrer Spende zu unterstützen –
Spenden an das ADC Bildungswerk sind steuerlich absetzbar,
da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist. Und: Jeder Cent fließt in die Arbeit von haOlamde

Spenden via PayPal


Zitadelle aus Makkabäerzeit in Jerusalem entdeckt

Zitadelle aus Makkabäerzeit in Jerusalem entdeckt


Archäologen der Israelischen Antiquitätenbehörde haben möglicherweise eines der größten Rätsel der Frühgeschichte Jerusalems gelöst. Bei Ausgrabungen in einem Parkplatz bei der Davidsstadt haben sie anscheinend die Überreste der Acra, einer rund 2200 Jahre alten Zitadelle, gefunden

Die Festung wurde unter dem Seleukiden-König Antiochius IV. errichtet, um Jerusalem besser zu kontrollieren.

Sowohl das Makkabäer-Buch als auch der jüdische Geschichtsschreiber Josephus Flavius berichten von der Acra, doch bislang war unklar, wo sich die  Festung befand. Nun entdeckten die Archäologen die massiven Grundmauern eines Turms, der vier mal 20 Meter maß. Außerdem fanden sie ein Glacis, eine steile Erdanschüttung vor Festungen, die Angreifer abhalten sollte. Schleudern aus Blei, bronzene Pfeilspitzen und steinerne Kugeln deuten an, dass es an der Fundstelle Kämpfe gab. Da die Funde mit dem Dreizack, dem Symbol von Antiochius IV. bestempelt sind, kann die Stätte in seine Herrschaftszeit datiert werden. Münzen und Weingefäße, die dort ebenfalls gefunden worden, unterstützen diese Datierung.

Jerusalem wurde im 2. Jahrhundert v.d.Z. von den Griechen erobert und zwangshellenisiert. Den jüdischen Tempel weihten sie zu einem Zeus-Heiligtum um. Ab 166 v.d.Z. erhoben sich die Juden im sogenannten Makkabäeraufstand gegen die Seleukidenherrscher. Unter Führung von Judas Makkabäus eroberten die jüdischen Aufständischen 164 v.d.Z. Jerusalemer Tempel zurück und reinigten ihn.

 

Israelische Antiquitätenbehörde, 03.11.15 - Foto: Überreste der Zitadelle und des Turms in Jerusalem (Foto: Israelische Antiquitätenbehörde

 

Lesen Sie hierzu auch:

 


Autor: joerg
Bild Quelle:


Sonntag, 08 November 2015









Justizministerin Shaked besucht Deutschland

Justizministerin Shaked besucht Deutschland

Israels Justizministerin, Ayelet Shaked, besucht derzeit mit einer Delegation die deutsch-israelische Konferenz „Democracy and the Rule of Law“ in Berlin und hat in diesem Rahmen auch den Justizminister der Bundesrepublik Deutschland, Heiko Maas, getroffen.

[weiterlesen >>]

NPD-Verbotsverfahren;

Knobloch: "Verbot ist Gebot der politischen Hygiene"

Knobloch: "Verbot ist Gebot der politischen Hygiene"

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das Hauptverfahren im NPD-Verbotsantrag eröffnet. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern:

[weiterlesen >>]

Die Bedeutung der Tora-Lesung am Chanukka

Die Bedeutung der Tora-Lesung am Chanukka

Der Derech Haschem schreibt, dass die Tora-Lesung jedes Festtages als geeigneter Kanal für himmlischen Fülle dient, einzigartig für diesen bestimmten Festtag.

[weiterlesen >>]

[Jüdisches Kalenderblatt] Montag, 25. Kislev 5776 – 7. Dezember 2015

[Jüdisches Kalenderblatt] Montag, 25. Kislev 5776 – 7. Dezember 2015

Das jüdische Kalenderblatt mit Gedanken zum Tag, Hinweisen zur haLacha, zu Tradition und Leben im Judentum. Ein hilfreicher Ratgeber durch das jüdische Jahr.

[weiterlesen >>]

Risikoanlyse zu Terrorgefahren: Was Europa von Israel lernen kann

Risikoanlyse zu Terrorgefahren: Was Europa von Israel lernen kann

In den letzten Jahrzehnten hat Israel ständig Anstrengungen unternommen um seine Verletzbarkeit zu reduzieren. Anhaltende gewalttätige Angriffe von Palästinensern und weiteren Feinden machten die Risikoanalyse zu einem wichtigen Faktor bei vielen, aber nicht allen offiziellen Entscheidungen.

[weiterlesen >>]

Fünf Punkte für eine erfolgreiche Integration syrischer Flüchtlinge

Fünf Punkte für eine erfolgreiche Integration syrischer Flüchtlinge

Eine der gegenwärtig größten Herausforderungen für Europa ist die sogenannte Flüchtlingskrise. Eine Vielzahl an Menschen flieht nach Europa und sucht Schutz vor Verfolgung, Krieg oder Armut. Im vergangenen Jahr sind nahezu so viele Menschen in die Bundesrepublik geflüchtet wie letztmals Anfang der 1990er Jahre.

[weiterlesen >>]