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Jesus, der palästinensische Araber?

Jesus, der palästinensische Araber?


Verwirrt Antisemiten nicht mit Fakten

von Giulio Meotti, Israel National News/Arutz Sheva

 

Es spielt keine Rolle, dass Jesus Jude war, von einer jüdischen Mutter in einer jüdischen Stadt in Judäa zur Welt gebracht wurde, 135 Jahre bevor der Name „Palästina“ von den Römern geprägt wurde, um das jüdische Königreich auszulöschen und 650 Jahre bevor die Araber ihre Eroberung des Nahen Ostens begannen.

Wenn die Große Lüge wurzeln schlägt, wird sie bald zur Eiche.

Die Methodistische Kirche der USA stimmte gerade dafür ihre Investitionen aus fünf israelischen Banken abzuziehen: BDS, die Boykott-Bewegung, hat einen großen Sieg eingefahren. Ein Sieg, der wichtiger ist als ein akademischer Appel die israelischen Professoren aus europäischen Universitäten zu eliminieren oder die Entscheidung eines Pensionsfonds israelische Firmen auf eine schwarze Liste zu setzen. Die Entscheidung der Methodisten bedeutet, dass Jesus ein palästinensischer Araber geworden ist.

 

Der 1948 gegründete Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat) mit Sitz in Genf, der 5 Millionen Christen, zumeist Protestanten repräsentiert, ist Israel und den Juden gegenüber sehr feindlich eingestellt. Die Presbyterianische Kirche der USA verabschiedete eine der der Methodisten ähnliche Entscheidung, als sie ihre Investitionen aus israelischen Firmen abzog.

Esa gibt die Episkopalen mit zwei Millionen Mitgliedern, sieben Kirchen und Mahlgemeinschaft mit der Kirche von England, die „positives Investieren“ statt des Boykotts begrüßte, doch das ändert nichts: Es bleibt ein Versuch die wirtschaftliche Isolation Israels zu erreichen.

 

In Nordeuropa ist der kirchliche Boykott Israels Mainstream: In Schwede mit der Kirche von Schweden und der lutherischen Staatskirche; in Norwegen mit dem Internationalen Rat für Beratung der norwegischen Kirche; in den Niederlanden mit der Protestantse Kerk, die sich entschied ihre „Solidaritätspolitik mit Israel“ zu überprüfen; in England mit der Britischen Methodistischen Kirche, aber vor allem mit der Kirche von England, die ihre Investition in Veolia revidierte, das „schuldig“ war an der Eisenbahnlinie Jerusalem – Tel Aviv gearbeitet zu haben.

Während der zweiten Intifada, als palästinensisch-arabische Terroristen die Geburtskirche in Bethlehem besetzten, hielt ein lutherischer Bischof in Dänemark in der Kathedrale von Kopenhagen eine Predigt, in der er den israelischen Premierminister Ariel Sharon mit König Herodes gleichsetzte. Derweil betrieb eine Karikatur von George Forattini in einer der größten italienischen Zeitungen, La Stampa, eine Wiederbelebung der Anschuldigung des Gottesmordes mit einer Zeichnung des Jesuskindes, das auf einen israelischen Panzer schaut und sagt: „Wollen die mich noch einmal umbringen?“ Drei Tage vor der Veröffentlichung des Kunstwerks wurden 30 Israelis in Netanya von einem Selbstmordbomber ermordet, als sie Pessah feierten. Aber für diese jüdische Passion gab es keine vergossenen Tränen.

Heute, mitten in einer dritten Intifada, boykottieren Christen den jüdischen Staat Israel. Aber was würde ihrem „palästinensischen“ Jesus passieren, versuchte er 2016 Bethlehem zu betreten? Er würde als Jude gelyncht werden.

 

Übersetzt von Heplev


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Donnerstag, 21 Januar 2016