Neues vom "Nahost-Quartett": Bankrotterklärung

Neues vom "Nahost-Quartett":

Bankrotterklärung


Ein vom Nahost-Quartett vorbereiteter Bericht über den Stand der Beziehungen zwischen Israel und »Palästinensern« macht bereits vor seiner Veröffentlichung Schlagzeilen. Wie Associated Press (AP) erfahren haben will, könnten die USA in dem Gremium, zu dem auch Rußland, die EU und die Vereinten Nationen gehören, davon absehen, sich für diplomatische Formulierungen einzusetzen.

Bankrotterklärung

Soll in der für Ende Mai oder Anfang Juni erwarteten Bestandsaufnahme zwar das Versagen der Repräsentanten der »Palästinenenser« angesprochen werden, sich eindeutig gegen antisemitischen Terrorismus zu positionieren, wird nach Angaben der Nachrichtenagentur jedoch scharfe Kritik an »jüdischem Wohnungsbau in der Westbank und Ost-Jerusalem« den Bericht bestimmen.

 

Die Vereinigten Staaten sollen sich bisher im Nahost-Quartett bemüht haben, allzu einseitige Angriffe auf Israel zu vermeiden, die ja nicht zuletzt das Image auch dieses Gremiums nachhaltig ruinieren könnten, so selten man mittlerweile auch von ihm hört. Folgt Washington nun der antisemitischen Mehrheit, dürfte es um den letzten Einfluß des Nahost-Quartetts geschehen sein.

 

Denn in der Tat macht sich nur vollends unglaubwürdig, wer bestenfalls halbherzig antisemitischen Terror verurteilt, nur um ihn im gleichen Atemzug mit verbalen Angriffen auf jüdisches Leben zu rechtfertigen. Die Repräsentanten der »Palästinenser«, denen es freilich an jeder Legitimation fehlt, sehnen sich einjudenreines »Palästina« herbei, ihr offener Rassismus sollte sie diskreditieren.

 

Doch ganz offenbar ist eine Mehrheit des Nahost-Quartetts, der sich die Vereinigten Staaten nicht mehr widersetzen wollen, davon überzeugt, daß lebende Juden allemal schlimmer sind als Angriffe auf sie. Ob aus Überzeugung oder Resignation – vielleicht ist es gut, daß die USA ihre Versuche der Schadensbegrenzung aufgeben. Das Nahost-Quartett hat nichts mehr zu bieten, das zu retten lohnte.

 

 

tw_24


Autor:
Bild Quelle:


Sonntag, 08 Mai 2016


In kürze wieder verfügbar!