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Nachbetrachtung zum "Nakba"-Zirkus: Katastrophilie

Nachbetrachtung zum "Nakba"-Zirkus:

Katastrophilie


Nachdem im November 1947 die Vereinten Nationen mit ihrer Resolution 181 (II) die Gründung eines arabischen sowie eines jüdischen Staates auf dem Territorium des britischen Mandatsgebiets Palästina beschlossen hatten, verkündete David Ben Gurion vor 68 Jahren mit der feierlichen Verlesung seiner Unabhängigkeitserklärung in Tel Aviv endlich die Wiedergeburt Israels.

Der neue Staat, so dessen erster Ministerpräsident, werde zur Heimat aller seiner gleichberechtigten Bürger werden und biete »allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern [..] die Hand zum Frieden«. Israel sei »bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten«. Die Araber intensivierten darauf ihren fortdauernden Krieg.

 

Mit ihrem Überfall auf den neuen Staat bezweckten die arabischen Aggressoren dessen Vernichtung und die Vertreibung und Auslöschung dessen jüdischer Bevölkerung, ein Ziel, von dem sich weite Teile der »arabischen« und »islamischen Welt« bis heute nicht verabschiedet haben, wenngleich auf zwischenstaatlicher Ebene auch Friedensverträge mit Jordanien und Ägypten existieren.

 

Ganz besonders um ihren Sieg über Israel und die Juden betrogen fühlen sich Araber, die sich seit den 1960ern »Palästinenser« nennen. Hätten sie die große Chance von 1948 nicht ausgeschlagen, hätten sie heute womöglich 68 Jahre staatliche Unabhängigkeit feiern können, vielleicht bald sieben Jahrzehnte arabischer Demokratie. Doch sie wiederholten ihren Fehler von 1948 immer wieder.

 

Während Israel sich trotz ständiger Bedrohung durch Terrorismus und Krieg zu einer stabilen und wirtschaftlich erfolgreichen Demokratie entwickelte, zerfallen heute arabische Despotien mit ungewisser Zukunft und wird immer offensichtlicher, daß die »palästinensische« Identität eine Farce ist, deren einziger Daseinszweck die Dämonisierung und Delegitimierung Israels ist.

 

Das wird besonders deutlich an einem Tag, an dem Araber wie »Palästinenser« nicht sich ob der eigenen Fehlentscheidungen grämen, sondern als Opfer einer »Katastrophe« inszenieren, als die sie die Wiedergründung Israels betrachten. Dabei ist nicht der Erfolg Israels die wahre Katastrophe, sondern doch der einzig selbstverschuldete erbärmliche Zustand der arabischen Gesellschaft(en).

 

 

tw_24


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Montag, 16 Mai 2016