x

haOlam.de benötigt Ihre Spende für den Betrieb!

  Wir bitten Sie, uns mit ihrer Spende zu unterstützen –
Spenden an das ADC Bildungswerk sind steuerlich absetzbar,
da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist. Und: Jeder Cent fließt in die Arbeit von haOlamde

Spenden via PayPal


Jerusalem: Von der Zerstörung einer antisemitischen Illusion

Jerusalem: Von der Zerstörung einer antisemitischen Illusion


Die Ankündigung von Donald Trump, die amerikanische Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen, bedeutet vor allem eines: die Anerkennung der Realität. Nicht etwa trotzdem, sondern genau deshalb fallen die Reaktionen so heftig aus: bei Palästinensern und Arabern, aber auch bei europäischen Politikern und Medien. Denn sie müssen sich von einer lang gehegten Illusion verabschieden.

Von Alex Feuerherdt

 

Es ist bezeichnend: Als die vielgerühmte Unesco im Oktober des vergangenen Jahresund ein weiteres Mal im Mai dieses Jahres zwei Resolutionen verabschiedete, in denen nicht nur sämtliche israelischen Verbindungen zu Jerusalem, sondern auch jegliche jüdischen Wurzeln in dieser Stadt einfach als inexistent und illegitim dargestellt wurden, war diese Geschichtsklitterung in europäischen Medien und der europäischen Politik kaum ein Thema. Nur wenige kritisierten, dass da auf Initiative der Palästinenser von mehreren arabischen Staaten ein exklusiver muslimischer Anspruch auf Jerusalem artikuliert worden war, der in der Weltkulturorganisation tatsächlich von einer Mehrheit bekräftigt wurde.

 

Nun hingegen, da der amerikanische Präsident Donald Trump angekündigt hat, die diplomatische Vertretung der Vereinigten Staaten von Tel Aviv in die israelische Hauptstadt zu verlegen – womit, wohlgemerkt, keine muslimische Ambition zurückgewiesen wird außer jener vollkommen abwegigen, ein Anrecht auf ganz Jerusalem zu haben –, ist die Empörung riesengroß. Die Entscheidung sei dumm, gefährlich und verantwortungslos, heißt es allenthalben; mit ihr werde Öl ins Feuer gegossen, der Friedensprozess im Nahen Osten gefährdet, wenn nicht gar beerdigt, und neue Gewalt heraufbeschworen.

 

Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, ist offensichtlich. In der Theorie versäumt es zwar kaum jemand, Israel großzügig ein Recht auf Existenz und Souveränität zuzubilligen. In der Praxis aber soll der jüdische Staat möglichst alles unterlassen, was jeder Staat dieser Welt ganz und gar selbstverständlich tut – etwa Maßnahmen zu seiner Sicherheit ergreifen, sich im Falle eines Angriffs verteidigen oder seine Hauptstadt selbst bestimmen. Übt Israel diese und andere hoheitlichen Tätigkeiten aber doch aus, dann soll es darin gefälligst nicht noch unterstützt werden. Schließlich sind diese Tätigkeiten allesamt höchstgradig unverhältnismäßig und unfriedlich, ja, unrechtmäßig.

 

Diese Dämonisierung, diese Delegitimierung und diese doppelten Standards kennzeichnen den modernen Antisemitismus, der sich weniger auf „den Juden“ kapriziert als vielmehr auf den jüdischen Staat als Kollektivsubjekt. Israel wird als „Jude unter den Staaten“ ausgesondert, wie der Historiker Léon Poliakov es einmal treffend formulierte. Jüdische Souveränität soll es nämlich nicht geben, und so darf es, wie der israelische Historiker Yaacov Lozowick schrieb – in kritischer Absicht, versteht sich –, auch „nicht sein, dass Jerusalem die Hauptstadt des jüdischen Staates ist, weil das heißen würde, dass die Juden […] eine Nation und ein Staat sind wie alle anderen 200 Staaten der Welt auch“.

 

Realitätsverweigerung hat nicht zum Frieden geführt

 

Der schieren Selbstverständlichkeit, dass sie es sind, hat Trump in seiner Rede Ausdruck verliehen – nicht mehr und nicht weniger. „Heute erkennen wir endlich das Offensichtliche an: dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist“, sagte er. „Das ist nichts anderes als die Anerkennung der Realität. Es ist auch das Richtige, dies zu tun. Es ist etwas, das getan werden muss.“ Die Israelis seien, so der US-Präsident weiter, „eine souveräne Nation, die wie jede andere souveräne Nation das Recht hat, ihre eigene Hauptstadt zu bestimmen“. Die Anerkennung dieser Tatsache sei „eine notwendige Voraussetzung für die Erreichung des Friedens“.

 

Gleichzeitig unterstrich Trump, was er für nicht minder selbstverständlich hält: „Wir nehmen keine Stellung zu Fragen des endgültigen Status, einschließlich der spezifischen Grenzen der israelischen Souveränität in Jerusalem oder der Auflösung der umstrittenen Grenzen. Diese Fragen sind Sache der Beteiligten.“ Die Vereinigten Staaten würden „eine Zwei-Staaten-Lösung unterstützen, wenn beide Seiten zustimmen“. Einstweilen seien alle Parteien aufgerufen, „den Status quo an den heiligen Stätten Jerusalems aufrechtzuerhalten, einschließlich des Tempelbergs, auch bekannt als Haram al-Sharif“.

 

Die Reaktionen der Angesprochenen hätten gegensätzlicher nicht ausfallen können: Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu kam Trumps Forderung sofort nach, indem er bekräftigte, dass seine Regierung an diesem Status quo nichts ändern werde. Jerusalem bleibt damit ein Ort, an dem, wie Trump es zusammenfasste, „Juden an der Westmauer beten, Christen die Stationen des Kreuzweges gehen und Muslime in der Al-Aqsa-Moschee beten“, die sich bekanntlich auf dem Tempelberg befindet, der unter muslimischer Verwaltung steht und bleibt. Die Hamas dagegen rief unverzüglich zu einer weiteren „Intifada“ auf. Aber sie würde auch keine andere israelische Hauptstadt akzeptieren, weil ihr Ziel, ja, ihr ganzer Daseinszweck nach wie vor die „Befreiung ganz Palästinas“, also die Zerstörung des jüdischen Staates ist.

 

Bereits im Jahr 1995 hatte der US-Kongress beschlossen, Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen. Umgesetzt wurde diese Entscheidung bislang jedoch nicht, die amerikanische Botschaft blieb in Tel Aviv. Denn man befürchtete gewalttätige Reaktionen, nicht nur vonseiten der Palästinenser, sondern auch in anderen arabischen respektive islamischen Ländern. Den Friedensprozess vorangebracht hat diese Zurückhaltung allerdings in keiner Weise, auch weil sie die Illusion der Palästinenser, einen Anspruch auf die ganze Stadt zu besitzen, am Leben gehalten hat. Sehr zu Recht schrieb Alan Posener auf Welt Online, die „arabische Kampagne gegen die Realität, die im Kampf gegen Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates zum Ausdruck kommt“, sei ein „Teil des arabischen Kampfes gegen die Realität des jüdischen Staates“.

 

An dieser Realitätsverweigerung – die immer wieder in Kriegen gegen Israel mündet – lässt sich nur etwas ändern, wenn denjenigen, die sie betreiben, klargemacht wird, dass Israel eine nicht zu leugnende Tatsache ist und zur Wirklichkeit auch gehört, dass seine Hauptstadt Jerusalem heißt. Es wäre deshalb eine zielführende Idee, wenn möglichst viele Staaten den USA folgten und ihre Botschaft dorthin verlegten. Denn die ewige Warnung der Europäer, solche Schritte beförderten die „Gewaltspirale“ oder brächten die Gefahr eines „Flächenbrandes“ mit sich, ist nicht nur zu einem Mantra erstarrt, sie nimmt auch Gewalt und Terror als nun mal gegebene und damit unveränderliche palästinensische Konstanten hin. Das geht mit einer absurden Verständnisinnigkeit einher und hat die Palästinenser von jeglicher Verantwortung für ihr Tun und Lassen entbunden.

 

Was der öffentlich-rechtliche Rundfunk unterschlägt

 

Doch erwartungsgemäß denken die europäischen Regierungen gar nicht daran, es ihrem amerikanischen Pendant gleichzutun. „Die Bundesregierung unterstützt diese Haltung nicht“, ließ die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mitteilen, „Frankreich ist nicht einverstanden mit der Entscheidung der Vereinigten

Staaten“, verkündete der französische Präsident Emmanuel Macron. Auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini äußerte sich ablehnend. Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel, der gegenüber den USA generell mehr „rote Linien“ ziehen will, dachte in Bezug auf Trumps Ankündigung laut über „die Grenzen unserer Solidarität“ nach – die demnach bereits erreicht sind, wenn die Vereinigten Staaten sich in der Hauptstadtfrage mit dem jüdischen Staat verbünden. So etwas käme für einen, der Mahmud Abbas einen Freund nennt und es beim Staatsbesuch in Israel auch schon mal auf einen Eklat anlegt, selbstverständlich nicht in Betracht.

 

Noch ärger waren zahlreiche Beiträge in großen deutschen Medien. So behauptetebeispielsweise Carsten Kühntopp vom ARD-Studio in Kairo, der amerikanische Präsident missachte „bewusst die religiösen Rechte der Muslime in Jerusalem“. Welche Rechte das sein sollen, die da ignoriert werden, sagte er jedoch nicht – er hätte auch schlicht keine nennen können. Nicht minder abwegig ist Kühntopps Annahme, der Friedensprozess sei immer nur „ein Schauspiel“ gewesen, und zwar vonseiten der Israelis. Denn diese hätten, so meint er, „den Moment, an dem sie sich zwischen Land oder Frieden hätten entscheiden müssen, immer weiter hinausschieben“ können und die Zeit genutzt, „um immer mehr jüdische Siedler in die besetzten Gebiete zu bringen, damit eine Zwei-Staaten-Lösung unmöglich wird“.

 

Dass Israel in Camp David und Taba in den Jahren 2000 und 2001 ein überaus weitgehendes „Land für Frieden“-Angebot unterbreitete – das auch eine so pragmatische wie praktikable Regelung für die Siedlungen einschloss –, Arafat jedoch ablehnte und stattdessen zur Selbstmord-„Intifada“ blies, unterschlug der ARD-Mann einfach. Damit nicht genug: Trump habe „das Ringen um das Herzstück des Konflikts“, nämlich Jerusalem, nun zugunsten der Israelis entschieden, glaubt Kühntopp. Das ist nachweislich so falsch wie fast alles in seinem Kommentar, doch es lässt Rückschlüsse auf seinen Antrieb zu. Die auf Trump gemünzte Überschrift – „Dumm – aber ehrlich“ – fällt jedenfalls auf den Autor selbst zurück.

 

Lüders und die „jüdische Lobby“

 

Der Deutschlandfunk (DLF) bat derweil einmal mehr Michael Lüders zum Interview, einen Wirtschaftslobbyisten, der in Vorträgen für „Investitionsmöglichkeiten in der arabischen Welt“ wirbt und in der Vergangenheit immer wieder „seine ans Pathologische grenzende Abneigung gegen Israel, seine Besessenheit von der Vorstellung einer Unheil anrichtenden ‚Israel-Lobby‘ und sein nicht minder ausgeprägtes Bedürfnis, die fortdauernde Bedrohung des jüdischen Staates kleinzureden sowie dessen deklarierte Todfeinde in Schutz zu nehmen“, unter Beweis gestellt hat, wie Florian Markl bereits vor fünf Jahren auf Mena-Watch schrieb. Dass dieser Befund immer noch gilt, zeigte Lüders nun eindrucksvoll.

 

Dabei lieferte ihm der DLF die entsprechende Vorlage: Ob Trump seine Entscheidung getroffen habe, weil er „unter Druck, unter Einfluss der Evangelikalen beziehungsweise jüdischer Gruppen dort in Washington“ stehe, wollte der Interviewer wissen. Das werde „sicherlich auch eine ganz wesentliche Rolle spielen“, antwortete Lüders erwartungsgemäß, schließlich seien „die Wahlkämpfe in den USA sehr, sehr teuer“. Damit war die Verbindung zwischen den Juden und dem Geld bereits hergestellt, ganz selbstverständlich, fast nebenbei. Anschließend ließ der Experte die Namen Adelson und Kushner fallen und betonte zudem, es seien „drei orthodoxe Juden und der Botschafter der USA in Israel, David Friedman“ gewesen – Letzterer sei „ein enger Freund der Siedlerbewegung“ –, die den Vorschlag unterbreitet hätten, den Sitz der diplomatischen Vertretung der USA nach Jerusalem zu verlegen, „ohne Rücksicht auf die Palästinenser“.

 

Die Botschaft, dass die „jüdische Lobby“ die amerikanische Außenpolitik diktiert – zumindest im Nahen Osten –, war im gebührenfinanzierten Rundfunk also nicht einmal subtil, sondern völlig offen formuliert worden, denn so etwas geht längst wieder im geläuterten, vergangenheitsbewältigten Deutschland. „Muss man es so eindeutig und so klar sagen, die Entscheidung von Donald Trump, Herr Lüders, wird vielen Menschen das Leben kosten?“, fragte der Moderator seinem Gesprächspartner anschließend rhetorisch, womit er ihm die Antwort förmlich in den Mund legte. Lüders zögerte dann auch nicht: „Ja! Die Entscheidung eines maßgeblichen Weltpolitikers, aus welchen Gründen auch immer eine Entscheidung zugunsten der einen und wider anderer Seiten zu treffen, wird Gewalt grundsätzlich zur Folge haben, und das werden wir jetzt im Nahen Osten sicherlich auch beobachten können.“

Man merkt der Frage wie der Antwort an, dass Terror und Gewalt nicht etwa befürchtet, sondern im Gegenteil geradezu herbeigewünscht werden – weil das antiamerikanische und antiisraelische Bedürfnis übermächtig ist. Wenn die Palästinenser nun eine „Intifada“ lostreten sollten, die zu Toten auf der israelischen wie auf der eigenen Seite führt, ist ihnen öffentlich-rechtliches Verständnis jedenfalls gewiss. Schließlich können sie ja gar nicht anders, als mit Terror auf den angekündigten Bau eines Botschaftsgebäudes zu reagieren. Schuld sind nicht sie, schuld ist Trump. Und Israel. Eine bizarre Verdrehung von Ursache und Wirkung.

 

Michael Lüders ist von seinen eigenen apokalyptischen Visionen sogar so fasziniert, dass ihm am Ende des Interviews die Metaphern völlig entgleiten: „Wenn man diese brennenden Lunten nicht austritt, dann kann wirklich die ganze Region in die Luft fliegen, denn die Konflikte sind ja alle untereinander verbunden wie in einem System miteinander kommunizierender Röhren. Jetzt hat man sozusagen den Wasserdruck auf Jerusalem erhöht, und nun wird an anderer Stelle in die Region möglicherweise das Wasser heraustreten.“

 

Die Wirklichkeit als Weltuntergang

 

In der Süddeutschen Zeitung erging sich Stefan Kornelius unterdessen in einem melodramatischen Kommentar, dem jedes Maß fremd war. Jerusalem, dieses „leuchtende Symbol für Identität und Glauben“, diese „Projektionsfläche von Heil und Hass“, sei „beladen mit dem Ballast von Jahrtausenden Menschheitsgeschichte“ und „der perfekte Ort für einen Scharlatan und Gernegroß“ wie Trump. Dieser habe es geschafft, „in einer der wichtigsten Krisenregionen der Welt die letzten, brüchigen Stützen einzureißen, die Halt gaben und wenigstens noch ein bisschen Ordnung garantierten“, der „Schock über die Brutalität, mit der dieser Präsident Gewissheiten der Weltpolitik zerstört“, sei groß. „Al-Quds, die Heilige“ sei „nicht nur das Hoffnungssymbol der Palästinenser“, sondern „die emotionale Brücke für alle Muslime vor allem in der sunnitischen Welt“.

 

Alles kaputt – weil ein amerikanischer Präsident es tatsächlich gewagt hat, die Realität nicht nur zu benennen, sondern auch die damit notwendig verbundenen Konsequenzen in die Wege zu leiten und also antisemitische Illusionen zu zerstören: Jerusalem ist die Hauptstadt des jüdischen Staates Israel, und dessen engster Verbündeter wird seine Diplomaten in Bälde dort residieren lassen. Dadurch geht für manche offenbar die Welt unter. Und damit sind längst nicht nur jene Palästinenser gemeint, die nun israelische und amerikanische Flaggen verbrennen oder zu noch Schlimmerem rüsten. Das betrifft vielmehr auch die Blase aus europäischen Politikern und Nahostkorrespondenten, die es einfach nicht ertragen kann, dass es jüdische Souveränität gibt – und Nichtjuden, die das tatsächlich unterstützen.

 

 

 

MENA Watch


Autor:
Bild Quelle:


Sonntag, 10 Dezember 2017






Es gibt bei Dingen und Abläufen in der Natur nichts, was dauerhaft funktioniert, wenn diese nur einer Sache dienlich sind. Dies ist ein Grundgesetz der verschränkten Schöpfung. Versuchen wir bitte jetzt einen Start mit Vernunft und ohne Diplomatie. Palästina: Die UN nimmt die Resolution die zur Gründung des Staates Israel führte mit dem Einverständnis der Israelischen Regierung und der Palästinenser Vertretung zurück. Zur gleichen Zeit wird eine Resolution verabschiedet die Palästina komplett zu einem neutralen Land macht, eingeschlossen auch der Gazastreifen und die Golanhöhen. Ein kluger Israeli sagte: „Wir müssen jeden Krieg gewinnen, unsere Feinde nur einen.“ Dazu sagte Murphy: „Wenn etwas schief gehen kann, dann wird es auch schief gehen.“ Aus diesem Grunde werden die vorausschauenden und jetzt nicht minder klugen Führer des Staates Israel der Änderung zustimmen. Der Sitz der UN wird nach Jerusalem verlegt, die USA haben kein Hausrecht mehr bei der UN. Sämtliche Vetorechte bei der UN erlöschen. Diesem Vorgang muss weltweit eine UN überwachte Volksabstimmungen vorangehen, mit Israeli und Juden aus der Diaspora. Ebenso sollten auch die Palästinenser im Inland und Ausland darüber abstimmen. Durch diese Veränderung wird die in diesem Raum lebende Jugend endlich aus der Opferrolle entlassen. Es wirkt auf alle Menschen die Angst haben wieder hilflos einem System ausgesetzt zu sein, wo auch immer auf dieser Welt. Zugleich ist der Immobilien Markt von Israel-Palästina durchsichtig und gerecht zu harmonisieren. Ein Haus zu haben, eine Heimstätte zu besitzen bedeutet Zuhause zu sein. Man möge nur an den Hebräer Abraham denken als er seiner Frau eine Grabstätte kaufte, um diese zur Ewigen Ruhe betten zu können. Abraham bestand darauf bezahlen zu dürfen! Bei dieser UN Umstrukturierung könnten auch noch andere große Probleme der UN bereinigt werden. Die UN Mitglieder-Staaten verpflichten sich zu nur einem Beistandspakt nach Alfred Bernhard Nobel. Das heißt keine Kriegs- und Beistandsverträge untereinander, nur noch einen Vertrag mit der UN. Dieser ist zugleich die Mitgliedschaft des Landes bei der UN. Nobel meinte: „Greift irgendein Aggressor ein Land an, so stürzen sich alle Nationen auf den Aggressor und stoppen den Angriff.“ Das Ergebnis ist, es gibt keine Massenmorde unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Alle religiösen Gruppen, auch die Freidenker, dürfen sich gegenseitig nicht mehr beleidigen. Dazu ist ein provokantes, öffentliches zur Schau stellen der persönlichen Glaubensmeinung und Bräuche zu unterlassen. Im nicht öffentlichen Raum einer Religionsgemeinschaft kann auch gesagt werden: „Die Erde ist flach und alles drum herum wurde in drei Sekunden von Gott geschaffen.“ Somit gibt es keinen Grund andere zu beleidigen. Ein Schiedsgericht, das die Missachtung der ethischen Gefühle aller Religionen schlichten soll, könnte ebenfalls in Jerusalem seinen Sitz finden unter dem Dach der UN. Das Schiedsgericht müsste sich aus Delegierten aller religiösen Gruppen, auch der Freidenker zusammensetzen. Religiöser Glaube darf nicht dazu missbraucht werden andere Menschen zu unterdrücken oder zu belehren. Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln, sagte Max Planck. Die verschiedenen Geschlechter und alle menschlichen Rassen haben gleiche Rechte. Theodor Herzl und alle Religionsgründer hätten an solch einem neutralen friedlichen Land ihre Freude. Den religiösen Stätten (z.B. Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempel) aller Religionen, auch der Freidenker, müssen die Länder die Mitglieder bei der UN sind, absolute Immunität auf ihrem Hoheitsgebiet garantieren, zum Schutz der Gläubigen. Es darf aber aus diesen Stätten keinerlei geistiger und körperlicher Angriff auf das Schutz gebende Land erfolgen (keine Hassprediger). Der Internationale Gerichtshof würde auch in Jerusalem seinen Sitz nehmen und dort tagen. Mit dem Ausweis eines jeden Landes, aber auch ohne solche Papiere, wäre der Zugang zu diesem neutralen Land Palästina möglich. Um die Sicherheit zu gewähren müssten sich die dort hin Flüchtenden einer freiwilligen, geschlossenen Internierung als Zwischenstation unterziehen. Die vielen Millionen unterdrückten und ermordeten Menschen der Nazibarbarei hätten das liebend gerne angenommen. Viele Länder verweigerten diesen Armen damals die Einreise. Das kann durch dieses neutrale Weltkernland Palästina auf der Erde dann nicht mehr geschehen. Es ist verständlich, dass Menschen Angst haben heimatlos zu sein. Man muss bedenken, dass nur „Ein Stempel hat gefehlt“ über Tod und Leben die Entscheidung brachte und heute noch bringt. Die UN wäre eine starke sichere Heimat und das nicht nur in Palästina. In jedem Mitgliedsland müsste die UN eine Vertretung errichten. Das würde es ermöglichen, dass nicht jedes Land in jedem Land eine Botschaft unterhält. Somit wären auch kleinere Länder überall gut und gerecht vertreten. Das wäre eine zusätzliche Sicherheit für Minderheiten auf der ganzen Welt. Da die UN in Jerusalem - Palästina dann ihren Sitz hat, entsteht dort eine Friedens-Infrastruktur die allen dort wohnenden Arbeit, Brot und Sicherheit gibt. Die Atomwaffen aller Nationen können jetzt unter die Kontrolle der UN gestellt werden. Jetzt könnte auch echt und ehrlich atomar abgerüstet werden. Der riesige, finanzielle Erhaltungsaufwand dieser teuren, gefährlichen Waffen würde wegfallen (Verfalldatum). Die Atomwaffenstaaten hätten viel Geld frei sich der sicheren Entsorgung des Atommülls anzunehmen. Der Aufbau und die Ausbildung freiwilliger, nationaler Militärtruppen sind weiter möglich. Eine Weiterbildung zu Blauhelm Soldaten würde dann in Palästina erfolgen. Militärstützpunkte aller Nationen in fremden Ländern würde die UN übernehmen und zu Hilfsstützpunkten gegen Aggressoren und noch viel wichtiger, zu Katastrophen- und Epidemiezentren ausbauen, was derzeit nicht vorhanden ist. Die Wehrpflicht in allen Ländern könnte aufgegeben werden. Freiwilliger Dienst bei den Blauhelmtruppen ist auch möglich. Dies müsste weltweit für alle militärischen Führungsspitzen, die sich um den Frieden sorgen, ein gangbarer Weg sein. Jetzt könnten Schwerter zu Pflugscharen (Jeseias) umgeschmiedet werden. Wie beim Umbau der Waffenindustrie würden auch hier Experten benötigt um jene Katastrophen (z.B. Meteoreinschlag) und Epidemiezentren (z.B. Ebola) Länder übergreifend für die UN logistisch zu organisieren. Die Länder könnten ihre Rüstungsausgaben auf ein Minimum senken und Ressourcen sparen. Die weltweit freiwerdenden Finanzmittel können sinnvoll für Bildung von Jung und Alt eingesetzt werden. Die hoch qualifizierten Rüstungsbetriebe können mit ihrem Fachwissen und der technischen Ausstattung genutzt werden. Ein Einbruch an der Börse würde dadurch mit Sicherheit nicht entstehen. Jetzt könnte eine nachhaltige und ökologische Energiewirtschaft Kontinente übergreifend begonnen werden. Dies würde den zunehmenden Umweltproblemen zu Hilfe kommen, wie der Klimakatastrophe und der Vermüllung der Meere. Die UN hätte aber noch eine neue wichtige Aufgabe zu erfüllen, die Kontrolle des derzeit hemmungslosen Finanzflusses. Dieser kann einem Land die Steuereinnahmen so verkürzen, dass es sich wie ein Angriff auf das Wohlergehen seiner Bevölkerung auswirkt. Sollten verschiedene Länder nicht mitmachen bei dieser Befriedung und Neuregelung der Welt, so sollten sie nicht bedrängt werden. Nach kurzer Zeit schließen sie sich doch der Weltgemeinschaft aus Vernunft oder durch inneren Druck der Bevölkerung an. Lassen Sie uns das mit der Bevölkerung weltweit diskutieren, damit die Welt besser, sicherer, gerechter und friedlicher wird. Helfen Sie mit durch Ihre persönlichen, konstruktiven Vorschläge dieser Idee „UN“ ein festes Fundament zu geben. Es fehlen sicher diesem Entwurf wichtige Elemente, aber durch Ihr persönliches Mitwirken und dem Ihrer Freunde und Feinde können die Fehler, die am Anfang alles hat, ausgeglichen werden. Danke und verzeihen Sie, wenn Fehler Ihnen persönlich ein ungutes Gefühl geben. Bitte verbessern Sie doch diesen Entwurf. Gerade Ihr Einwand mit Empathie ist wichtig. Das atomare Wettrüsten ist mit Sicherheit das Ende der Menschheit, jedoch nicht der Schöpfung. Der erste Tag der Schöpfung hat erst begonnen. Dann wären die Homos nicht mehr dabei, oder die Prophezeiung der Anne Frank käme zum Tragen, dass die Menschheit eine Metamorphose durchleben muss, sie kannte den NS-Wahnsinn und wusste noch nichts von atomarem Horror. Sollte Gott auf dieser Erde auf diese Weise in Vergessenheit kommen, so ist es unser aller Schuld. „Ich glaube nicht, dass der Krieg nur von den Großen gemacht wird. Nein, der kleine Mann ist ebenso dafür. Sonst hätten sich die Völker schon längst dagegen erhoben! Im Menschen ist ein Drang zur Vernichtung, zum Totschlagen, und Morden, und solange die Menschheit keine Metamorphose durchläuft, wird alles, was gebaut und gewachsen ist, wieder abgeschnitten und vernichtet.” Diese letzten fünf Zeilen schrieb die in Frankfurt geborene und im ‪KZ‬ Bergen-Belsen ermordete Anne Frank im Alter von 15 Jahren. Wir alle müssen daraus lernen. Widersprechen wir dem klugen Mädchen, sie wäre glücklich und würde sich freuen sich geirrt zu haben. Ein Fantast und Münchner Bomben-Kellerkind bittet Sie die Idee weiterzugeben, Danke! Antonius Theiler, geb. 1941

Apropos München: "Radikale Palästinenser kapern Demonstration in München"....."...wie eine der Organisatorinnen über den Lautsprecher eines Polizeifahrzeugs den friedlichen Demonstranten dankt - und fassungslos die aggressiven Akteure geißelt: "Ihr seid das Letzte! Ihr benehmt euch wie Tiere!“" Und ich bin "fassungslos", daß ausgerechntet Tiere immer als Vergleich herhalten müssen. Die Olle hätte wenigstens konkretisieren sollen/können, welche. ☺ http://www.huffingtonpost.de/2017/12/09/demonstraton-muenchen-israel_n_18769626.html?utm_hp_ref=germany

Nanü, was ist denn mit der WELT los? "Nicht Trump verhindert Frieden, sondern die Araber" Hat man da in der Freigabezentrale gepennt? Man beachte auch die Lesrkommentare. Es scheint es gibt noch Deutsche jenseits der Tagesschau.de. Link: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article171460695/Nicht-Trump-verhindert-Frieden-sondern-die-Araber.html

Dito Nanü. Ich versteh die WELT nicht mehr. ☺ "„Aufruf zum Mord an Juden ist keine Meinungsfreiheit“....https://www.welt.de/politik/deutschland/article171460765/Aufruf-zum-Mord-an-Juden-ist-keine-Meinungsfreiheit.html