Ha´Aretz mal wieder: Hochstapler

Ha´Aretz mal wieder:

Hochstapler


Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet auf ihrer Website, Ägypten und die Vereinigten Staaten würden Druck ausüben auf »Palästinenserpräsident« Abu Mazen, Verantwortung in Gaza zu übernehmen. Kairo und Washington erhoffen sich von einem solchen Schritt eine Beruhigung der gespannten Lage an der Grenze zwischen dem von der Hamas beherrschten Gaza und Israel.

Hochstapler

Und in der Tat wäre eine Wiederherstellung der Macht Ramallahs in Gaza wohl mit einer gewissen Schwächung der Hamas verbunden, die sich entweder dem Regime der PLO fügen oder, sollte sie sich dagegen wehren, von diesem bekämpft werden müßte. Das könnte die Gefahr des Terrors im Süden Israels zumindest verringern. Daran jedoch hat die Clique um Abu Mazen kein Interesse.

 

Und deshalb kommt es zu dieser kurios klingenden Meldung. Denn tatsächlich ist es ja das Regime um Abu Mazen, das für sich beansprucht, alle »Palästinenser« zu repräsentieren, also auch die etwa 1,9 Millionen Bewohner Gazas. International gilt die PA Ramallah als einzige Vertretung »palästinensischer« Interessen, und nur deshalb kann Abu Mazen als »Staatsmann« die Welt bereisen.

 

Erklärt Jason Greenblatt, der US-Präsident Donald J. Trump in Nahost-Fragen berät, »die Palästinensische Autonomiebehörde sollte das palästinensische Volk – alle Palästinenser – in eine bessere Zukunft führen«, sollte in Ramallah eigentlich auf Zustimmung stoßen und daher keine Meldung wert sein. Doch Kairo und Washington können damit tatsächlich »Druck« ausüben auf die PA.

 

Sie stellen damit einmal mehr Abu Mazen und dessen Regime bloß, verlangen sie doch nur von Ramallah, die Rolle zu spielen, die das PLO-Regime ja international für sich beansprucht. Mit seinem Unwillen, diese Rolle auch in der Wirklichkeit auszufüllen, demonstriert es, daß es die Beachtung, die es noch erfährt, nicht verdient. Abu Mazen ist ein Betrüger, der weltweit geächtet gehört.

 

 

tw_24


Autor:
Bild Quelle:


Freitag, 31 August 2018

Wir bieten Nachrichten zu Themen aus aller Welt an – vollständig unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. Nur so können wir Ihnen eine freie und unbeeinflusste Berichterstattung nach hohen journalistischen Standards garantieren. Unsere Unabhängigkeit bedeutet allerdings auch, dass wir nicht durch staatliche Mittel finanziert werden: Wir sind daher auf die private Unterstützung unserer Leser angewiesen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, lassen Sie uns eine Spende über PayPal zukommen! 

Sie können wahlweise ein Förderabo abschließen oder den Spendenbetrag frei selbst bestimmen:

Betrag Unterstützung via Paypal
haOlam.de mit beliebigem Betrag unterstützen
 
Kleines Förderabo abschließen für 5 Euro monatlich
 
Normales Förderabo abschließen für 15 Euro monatlich
 
Jährliches Förderabo abschließen für 70 Euro im Jahr

empfohlene Artikel

Folgen Sie und auf:

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:

haOlam werbefrei
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Antisemitismus im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Graubereich mdr

Download

als pdf     als epub


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage