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Iran liefert GPS-Geräte für Präzisionsraketen an Hisbollah

Iran liefert GPS-Geräte für Präzisionsraketen an Hisbollah


Eine Boeing 747 der Frachtfluggesellschaft Fars Air Qeshm landete am 16. Oktober um 14:02 in Beirut.

Von Seth J. Frantzman, The Jerusalem Post

Das geräumige weiße Flugzeug hatte Teheran an jenem Morgen um 9:33 verlassen, die Einzelheiten über den Flug aber vor den internationalen Flugaufsichtsbehörden geheim gehalten. Der Flieger blieb fast einen Tag lang dort, bevor er am 17. Oktober nach Doha weiterflog. Inzwischen hat Fox News berichtet, der Flieger habe angeblich ‚GPS-Geräte für die Produktion präzisionsgelenkter Waffen in iranischen Fabriken im Libanon‘ befördert. In dem Freitagabend ausgestrahlten Bericht hieß es, westliche Geheimdienstquellen gingen davon aus, das Frachtflugzeug habe Material für die Hisbollah geliefert. Die betreffenden Komponenten ‚waren für die geheimen Anlagen der Hisbollah in der Nähe des Beiruter Flughafens bestimmt und sollen künftigen Angriffen auf Israel dienen‘. Fox News zitierte den ehemaligen Chef des Militärgeheimdienstes Amos Yadlin, der erklärt hat, Israel sei entschlossen, diese Art von Technologietransfer zu unterbinden. ‚Israel kann dies nicht zuzulassen‘, sagte er. ‚Für uns ist das ein Grund zur Sorge, denn solange die Iraner entschlossen sind, präzisionsgelenkte ballistische Raketen zu bauen, und Israel entschlossen ist, das nicht zuzulassen, läuft alles auf eine Konfrontation hinaus.‘ (…)

Der Schmuggel, der offenbar auf dieser Route stattfindet, und die Tatsache, dass allem Anschein nach GPS-Geräte in die ballistischen Raketen eingebaut werden, stellen für Israel eine unmittelbare Gefahr dar. Bislang waren die Raketen der Hisbollah nicht besonders zielgenau. Inzwischen hat das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden aber die Präzision seiner Raketen gesteigert. In den letzten Monaten hat es beim Beschuss kurdischer Oppositionsgruppen im Irak mit Raketen vom Typ Fateh 100 und dem Einsatz seiner ballistischen Raketen vom Typ Zulfiwar und Qiam gegen den Islamischen Staat in Syrien deren Zielgenauigkeit zur Schau gestellt. Bei dem Angriff im Irak trafen sie einen bestimmten Raum in einem großen Gebäude, was auf erhebliche Zielgenauigkeit hindeutet.

Wenn es stimmen sollte, dass der Iran begonnen hat, diese Technologie der Hisbollah zur Verfügung zu stellen, würde das eine massive Eskalation bedeuten. Die Terrorgruppe ist angesichts des nahenden Endes des syrischen Bürgerkriegs um die Ausweitung ihres Arsenals bemüht. Die Hisbollah hat bei den Kämpfen in Syrien massive Ressourcen eingesetzt. In den letzten Jahren gab es in Syrien wiederholt Berichte, denen zufolge Israel Konvois mit Waffenlieferungen an die Hisbollah angegriffen habe. Im Oktober lieferte Russland das Raketensystem vom Typ S 300 an Syrien. Jerusalem äußert sich inzwischen mit zunehmender Schärfe zu den Waffensystemen der Hisbollah und dazu, dass die Terrorgruppe die Zielgenauigkeit ihrer Raketen erhöhe und in Beirut unterirdisch verberge. Jedenfalls deutet alles auf zunehmende Spannungen zwischen Israel und dem Libanon hin.

 

Übersetzt von MENA Watch - Foto: Hisbollah-Terroristen mit Hitlergruß vor der Kamera


Autor: MENA Watch
Bild Quelle: Archiv


Donnerstag, 25 Oktober 2018






Unglaublich, und Deutschland macht noch immer Geschäfte mit dem Iranischen System. Mit Ausnahme von Lebensmitteln ( die Bürger sollen natürlich nicht verhungern, aber von den Lebensmitteln würde warscheinlich nicht viel bei der normalen Bevölkerung ankommen...) sollten sämtliche Geschäfte mit dem Regime aufhören. Wann werden unsere Politiker endlich wach?

1 Andy..business as usual( Bei Lebensmitteln sind keine solchen Margen. Hauptsache der Rubel rolt!




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