Jerusalem: Muezzin muss leiser werden

Jerusalem: Muezzin muss leiser werden


Die Gebetsrufe des islamischen Muezzins sollen zukünftig etwas leiser stattfinden.

Das Nachrichtenmagazin Israel heute berichtet:

Die Stadt Jerusalem möchte jetzt einen Plan umsetzen, damit die Aufrufe zum Gebet nicht mehr so laut sein werden, dass sich Anwohner, auch arabische, dadurch gestört fühlen. Wie die Abendnachrichten “Hahadashot" gestern berichteten, konnte sich die Stadt Jerusalem mit den Muhtars der arabischen Statteile Beut Safafa, Beit Hanina, Shuafat uns Jabel Mukaber darauf einigen, die alten Lautsprecher in den Moscheen durch neue, kleinere Lautsprecher zu ersetzen, die weniger Lärm produzieren.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Matson Collection [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons


Mittwoch, 02 Januar 2019






Das Geschrei des Muezzins in den frühen Morgenstunden ist wirklich erbärmlich! Aber auch das laute Glockengebimmel, in dicht besiedelten Wohngebieten im frühen Morgengrauen ist nicht minder störend.

Mir war ja klar, daß Sie sich vom morgenländischen Ruf zum Gebet gestört fühlen. Wenn Sie der abendländische Ruf zum Gebet aber auch stört, können Sie ja umziehen. Versuchen Sie es doch mal auf dem Mond. Da gibt es kein morgentliches Vogelgezwitscher, Verkehrs- oder Flugzeuglärm. Aber trotzdem ein frohes neues Jahr.

@2sio2willi.. haben Sie schon mal den Gebetsaufruf der über Lautsprecher in den frühesten Morgenstunden zwischen 4 und 5 Uhr morgens erschallt, gehört? Der kirchliche Glockenruf stammt aus einer Zeit, in der es noch keine Wecker bzw Armbanduhren gab. Ich besitze einen Wecker und wenn die Messe um 8 Uhr beginnt, kann ich mir die Zeit einstellen! Im gleichen Zeitalter, als das Glockengeläute installiert wurde, ist auch die Selbstkasteiung ins Leben gerufen worden. Aber wenn Sie an den Überlieferungen so hängen, könnten Sie es doch damit probieren. Ich wünsche Ihnen trotzdem ein frohes neues Jahr, mit lautem Glockengeläute und viel Verkehrs- und Flugzeuglärm!