Ein Österreicher besucht die Judenmauer von Jerusalem

Ein Österreicher besucht die Judenmauer von Jerusalem

Ein Österreicher besucht die Judenmauer von Jerusalem


Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen besucht offiziell den Judenstaat Israel. Damit die Juden nicht übermütig werden, macht er zusätzlich einen Abstecher nach Ramallah in Judäa, der derzeitigen Hauptstadt der Palästinenser.

Ein Österreicher besucht die Judenmauer von Jerusalem

Von Dr. Nathan Warszawski

Ein Abstecher in den Gazastreifen – dort regieren Palästinenser, die sich offiziell zum Terrorismus bekennen – ist nicht vorgesehen, da die dortige 2. Palästinenserregierung mit der Hauptstadt Gaza nur einen einzigen Österreicher hereinlassen würde, so er noch leben würde.

Als Touristenattraktion in Israels Hauptstadt darf der Österreicher die Klagemauer anfassen und einen Wunschzettel an Gott in der Sprache seiner Wahl schreiben, welcher zwischen den großen Steinquadern der Klagemauer eingeklemmt wird. Da die Klagemauer der Juden sich in der Altstadt von Jerusalem befindet, welche vor 1967 im Osten gelegen ist, heute sich im Zentrum der israelischen Hauptstadt befindet, ist sich der Österreicher nicht sicher, ob er sich auf israelischem oder auf palästinensischem Gebiet befindet. Ein neutrales göttliches Areal gibt es nicht, hat es nicht gegeben und wird es auch nie geben. Als der Österreicher vor einer laufenden Kamera steht, berichtet er freudig erregt über seine orientalischen Abenteuer. Er sucht (wegen s.o.) nach einem nicht jüdisch klingenden Wort für die Klagemauer und haspelt vor sich hin bis er bei „Stützmauer für den Felsendom“ hängen bleibt. Da Herodes die Klagemauer 700 Jahre vor dem Bau des Felsendoms hat errichten (reparieren) lassen, ist die Aussage des Bundespräsidenten historisch grundfalsch, für das neutrale Österreich jedoch hinreichend politisch korrekt.

Die Frage ist, ob Van der Bellen, der immerhin schon 75 Jahre alt ist, die „Klagemauer“ aus politischen Neutralitätsgründen oder wegen Wortfindungsstörungen nicht ausspricht, mit anderen Worten, ob er Antisemit oder vertrottelt ist. Ein Attribut reicht aus! Da die Österreicher ihren Bundespräsidenten mit Mehrheit frei gewählt haben, darf ausgeschlossen werden, dass Alexander Van der Bellen ein Antisemit ist.

 

Foto: Abbas begrüßt Van der Bellen.


Autor: Dr. Nathan Warszawsk
Bild Quelle: Screenshot Facebook


Sonntag, 10 Februar 2019







  Alle Felder müssen ausgefüllt werden
Name:
E-Mail:
Text:
Sicherheitsabfrage 16+ 9=
Ich versichere, nichts rechtlich und/oder moralisch Verwerfliches geäußert zu haben! Ich bin mir bewusst, das meine IP Adresse gespeichert wird!
 

 



Empathie-Journalismus

Empathie-Journalismus

Wenn es darum geht, Flüchtlingsschicksale an sämtlichen Außengrenzen der EU zu beklagen, etwa im innerkroatischen Velika Kladusa, stehen deutsche Berichterstatter*Innen - letztere zuhauf - sofort an vorderster Front.

[weiterlesen >>]

Der Klimawandel schlägt erbarmungslos zu

Der Klimawandel schlägt erbarmungslos zu

Die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA teilt mit: Das Hubble-Weltraumteleskop hat einen dunklen Wirbelsturm in den Wolken des Neptuns entdeckt.

[weiterlesen >>]

Bonn am Abgrund - Der unerhörte Schrei

Bonn am Abgrund - Der unerhörte Schrei

Seit 2015 ist Ashok Sridharan (CDU) Bonns Oberbürgermeister. Sein Vater stammt aus Südindien, Ashok Sridharan ist Katholik. Der Oberbürgermeister ist in Bonn beliebt, da er sich für seine Bürger einsetzt.

[weiterlesen >>]

Ein Österreicher besucht die Judenmauer von Jerusalem

Ein Österreicher besucht die Judenmauer von Jerusalem

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen besucht offiziell den Judenstaat Israel. Damit die Juden nicht übermütig werden, macht er zusätzlich einen Abstecher nach Ramallah in Judäa, der derzeitigen Hauptstadt der Palästinenser.

[weiterlesen >>]

Es gibt nicht Neues unter der grünen Sonne

Es gibt nicht Neues unter der grünen Sonne

Auch wenn der langjährige und weiterhin grüne EU-Parlamentarier sich für diese seine Sätze entschuldigt hat, um seine Wahlchancen zu verbessern (?!), sollten wir diese Aussagen analysieren, da wir in Zeiten kommen werden, in denen keine Zeitzeugen des Holocausts mehr leben.

[weiterlesen >>]

Holocaust-Gedenktag:

Das soll uns einer nachmachen!

Das soll uns einer nachmachen!

Am 27. Januar ist es wieder so weit! Der Holocausttag = Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist seit über 20 Jahren in Deutschland ein gesetzlich verankerter Gedenktag.

[weiterlesen >>]