Ein kleiner Staat mit großen Träumen

Ein kleiner Staat mit großen Träumen


Ein zur Erde zurückgesendetes Selfie des israelischen Raumschiffs Bereshit ist das Wesen des jüdischen Volks: Ein Lichtstrahl in einem Meer der Dunkelheit.

Von Justin Amler, MiDA

Vor ein wenig über einer Woche geschah etwas Besonderes auf der Startrampe in Cape Canaveral. Eine Rakete stieg in den Himmel, die hinter sich einen Feuerschwanz hinter sich ließ, der den Boden erbeben ließ. Das war nicht einfach ein weiterer planmäßiger Start irgendeiner geplanten Mission. Es war etwas ganz anderes, etwas Besonderes, denn an Bord dieses gewaltigen Zeugnisses menschlicher Ingenieurskunst befand sich ein kleines Raumschiff – namens Bereschit. Ein Name, der aus den ersten Worten unserer Torah genommen wurde und „Am Anfang“ bedeutet.

Da war auch kein normales Raumschiff, sondern ein in Israel gebautes, privat finanziert, mit einem Auftrag den Mond zu erreichen und damit Israel nach den Supermächten China, USA und die frühere Sowjetunion zum vierten Land zu machen, das dies tat.

Man kann nur in Ehrfurcht vor der Leistung dieses kleinen Landes da stehen – einem Land, das in nur wenig mehr als sechs Stunden von der nördlichsten zur südlichsten Spitze durchfahren werden kann. Ein Land, das kleiner ist als fast jeder Bundesstaat der USA. Ein Land, in dem eine Fahrt auf den Straßen in Stunden gemessen wird, nicht in Tagen oder Wochen oder Monaten.

Doch während seine offizielle Mission darin besteht ein Raumschiff auf dem Mond zu landen, gehen die Auswirkungen davon viel weiter. Weil es sich um ein Land handelt, dessen kurze Grenzen nie sein unbegrenzt großes Herz definiert haben. Es handelt sich um ein Land, dessen Stärke nicht aus den Minen im Boden, sondern aus den Köpfen der Menschen kommt. Es handelt sich um ein Land, das nicht durch seine Größe, sondern durch die Natur derer definiert wird, die in ihm wohnen.

Es ist ein Land, dessen Träume sich in die Unendlichkeit und darüber hinaus erstrecken.

Und es ist ein Land, dessen schiere Existenz der Erfolg des jüdischen Volks selbst ist.

Denn in jeder einzelnen Generation haben wir Feinden gegenüber gestanden – erbitterten Feinde, mächtigen Feinden, die uns schaden wollen, uns auslöschen will und uns zu  nichts als einer fernen Erinnerung in staubigen Geschichtsaufzeichnungen machen wollen.

Doch wie das kleine Raumschiff Bereshit wird unser Schicksal nicht von unseren Feinden bestimmt und es wird nicht von der Welt um uns herum bestimmt werden, sondern von den Sternen über uns.

Der Erfolg des Bereschit ist ein Tribut an ein Volk, das durch die Zeiten hindurch die Geschichte genommen und auf den Kopf gestellt hat. Es ist mehr als ein Raumschiff, sondern ein Symbol des Willens des jüdischen Volks immer über das hinaus zu streben, was möglich ist und das Unmöglich wirklich werden zu lassen.

Um die verdrießlichen Bande der der Erde zu brechen, den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen, aus den Beschränkungen der Erde auszubrechen und den Himmel zu berühren.

http://www.spaceil.com/wp-content/uploads/2019/02/SpaceIL.mp4
Die Story hinter SpaceIL (Foto: http://www.spaceil.com/)

Am Anfang von allem gab es nur Dunkelheit, eine Dunkelheit, die kein Ende kannte und keine Grenzen. Aber dann passierte etwas… In dieser unendlichen Dunkelheit explodierte ein Lichtfunke – ein Licht, das die Leben selbst entzündete. Ein Lichtfunke, der das Unmögliche wirklich machte.

Als das erste Selfie von Bereschit zurück zur Erde gesendet wurde, zeigte es in einem Bild das Wesen des jüdischen Volkes.

Die jüdische Flagge glänzt stolz, ein Lichtstrahl in einem Meer der Dunkelheit. Eine Nation, die weiterlebt, entgegen aller Erwartungen der Welt da unten. Ein kleiner Staat mit Träumen, die sich über die Grenzen der weltlichen Vorstellungen hinaus gehen. Ein Volk, des Reise nicht nur am Boden gemessen wird, sondern bei den Sternen.

Ein Land, in dem Wunder wahr werden.

 

Übersetzt von Heplev - Foto: Vom israelischen Raumschiff Bereschit in 37.600km Entfernung von der Erde aufgenommenes Raumschiff


Autor: Heplev
Bild Quelle: SpaceIL-IA


Dienstag, 19 März 2019









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