Judäa und Samaria: Airbnb stoppt Boykott jüdischer Vermieter

Judäa und Samaria: Airbnb stoppt Boykott jüdischer Vermieter


Der Online-Marktplatz für private Unterkünfte Airbnb hat seine Entscheidung, jüdische Vermieter in Judäa und Samaria (`Westjordanland´) auf eine schwarze Liste zu setzen, rückgängig gemacht,.

Das berichtet die schweizerische Internetplattform „Audiatur-Online“. Das Unternehmen hatte im November letzten Jahres angekündigt, rund 200 Mietangebote in jüdischen Siedlungen streichen zu wollen, da diese „im Mittelpunkt des Streits zwischen Israelis und Palästinensern“ stünden.

Die „BDS-Bewegung“, die zum Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen aufruft, sah in der Entscheidung einen Sieg. Airbnb hatte die Einträge allerdings nie wirklich entfernt. Etwa eine Woche nach der Entscheidung klagten ein Dutzend amerikanisch-jüdische Familien, von denen die meisten Immobilen im Westjordanland besitzen, gegen das Unternehmen. Die Kläger bezogen sich auf das sogenannte „Fair Housing Act“ – ein amerikanisches Gesetz, das die Diskriminierung von Minderheiten verhindern soll.


Autor: Redaktion
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Freitag, 12 April 2019