x

haOlam.de benötigt Ihre Spende für den Betrieb!

  Wir bitten Sie, uns mit ihrer Spende zu unterstützen –
Spenden an das ADC Bildungswerk sind steuerlich absetzbar,
da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist. Und: Jeder Cent fließt in die Arbeit von haOlamde

Spenden via PayPal


Deutschlandfunk und Fake News: Botschaft in der Botschaft

Deutschlandfunk und Fake News:

Botschaft in der Botschaft


»Israels Luftwaffe«, meldet der Kölner Deutschlandfunk in seiner selbstbewußt »Nachrichten« getauften Sendung am Morgen, »Ziele in Syrien angegriffen«.

»Das israelische Militär«, geht es weiter, »teilte mit, es habe sich um Vergeltung für zwei Raketen gehandelt, die gestern aus Syrien auf die Golanhöhen abgefeuert worden seien«. Beim DLF hat man es leider nicht so mit der Wahrheit.

Denn die israelischen Streitkräfte haben gar nicht von »Vergeltung« gesprochen, sondern in der Tat mitgeteilt: »In response, we struck a number of Syrian Armed Forces military targets«. DeepL und Google Translate übersetzten das so: »Als Reaktion darauf haben wir eine Reihe von militärischen Zielen der syrischen Streitkräfte getroffen«. Möglich ist statt »getroffen« vielleicht noch »zerstört«.

Auch der Blick in ein gedrucktes Wörterbuch jedenfalls bestätigt: Wer aus »response« eine »Vergeltung« macht, ist als Übersetzer weit weniger treffsicher als die israelischen Streitkräfte. »Vergeltung« oder auch »Rache« freilich sind weniger positiv besetzt als »Antwort«, »Erwiderung« oder »Reaktion«. Wer die Reaktion Israels zur »Vergeltung« verklärt, kann dadurch eine Botschaft vermitteln.

Gewiß können sogar dem Deutschlandfunk, der sich laut seiner Selbstdarstellung verpflichtet fühlt, »strenge journalistische Standards in höchster Qualität umzusetzen«, Fehler passieren, zumal bei so exotischen Idiomen wie dem Englischen. Beim DLF gleichwohl sind solche Irrtümer, die unterschwellig Israel negativ darstellen, nicht unbedingt selten. Vielleicht steckt dahinter ja Methode?


Autor: tw
Bild Quelle: Archiv


Montag, 03 Juni 2019






So ist das nun mal bei Übersetzungen. Vom hebräischen ins englische und dann ins deutsche. Wie würde denn die Übersetzung vom hebräischen ins deutsche lauten? So etwas ähnliches hat sich doch auch bei der Bibelübersetzug von Luther ergeben. Aber vor einer Reaktion gab es doch wohl eine zeitlich vorher liegende Aktion. Wenn mich jemand angreift und ich ihm 10 Minuten später vors Schiebein trete ist das eine Reaktion oder Vergeltung? Statt stolz auf die Aktion der israelischen Streikräfte zu sein, wird versucht sich zu entschuldigen. Der Bericht kann fast den Eindruck erwecken, als wenn entweder Minderwertigkeitsgefühle existieren oder versucht wird dem Deutschlandfunk vorsätzliche Falschnachrichten vorzuwerfen und ihm natürlich böswillige Absichten zu unterstellen. Ich finde die Erwiderungen, Antworten, Reaktionen oder Vergeltungschläge gegen die Terroangriffe aus Syrien völlig legal und richtig.

lächerliche Wortklaubereien, dazu brauch ich keine Romane zu schreiben!

@ sio2willi Die hebräische Twitter-Meldung (https://twitter.com/idfonline/status/1135016339339448320) der IDF spricht ebenso wie die englischsprachige von einer »Antwort« oder einer »Reaktion« und ausdrücklich nicht von »Vergeltung«. Daß die IDF dies getan hätten, ist eine Erfindung des Deutschlandfunks. Und das hat mit Nachrichten nichts zu tun. Eine Frage nach seiner Quelle hat der Sender in Köln im übrigen bisher nicht beantwortet.




Auch unter Juden gibt es Irre:

Verwandte

Verwandte

Juden sind, Anti- wie Philosemiten werden es kaum glauben können, nur Menschen. Und weil Irren menschlich ist, gibt es auch unter Juden Irre.

[weiterlesen >>]

Relotius der Woche

Relotius der Woche

Nachdem man vor einer Woche in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über Umtriebe der »israelische[n] Regierung und ihre[r] publizistischen Helfer in Deutschland« lesen durfte, fragt man sich nicht mehr, weshalb Jochen Stahnke das Abonnentengebiet verließ. ´

[weiterlesen >>]

Iranische Agenten in Deutschland:

Prioritäten

Prioritäten

Am vergangenen Mittwoch hat das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz seinen jüngsten Bericht vorgestellt.

[weiterlesen >>]

Kampf gegen Antisemitismus:

Berliner Täuschungsmanöver

Berliner Täuschungsmanöver

Es vergeht kaum eine Woche ohne mindestens ein Bekenntnis eines Mitglieds der deutschen Regierung zum Kampf gegen Antisemitismus.

[weiterlesen >>]

Neues von der UNRWA:

Kompetentes Urteil

Kompetentes Urteil

Matthias Schmale, Chef der UNRWA in Gaza, hat dem Bayerischen Rundfunk verraten, daß er die von der US-Regierung und Bahrain veranstaltete Konferenz zu ökonomischen Fragen einer Lösung des Konflikts zwischen »Palästinensern« und Israel für »naiv« halte, da »die USA mit ihrem Plan zuerst wirtschaftliche Probleme lösen und erst später eine politische Lösung [..] verhandeln wollen«.

[weiterlesen >>]

`Palästina´ als neues Mitglied der Atomenergiebehpörde:

Institutionalisierte Verantwortungslosigkeit

Institutionalisierte Verantwortungslosigkeit

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat ein neues Mitglied: »Palästina«.

[weiterlesen >>]