Israelische Fahne auf dem Tempelberg verärgert PA

Israelische Fahne auf dem Tempelberg verärgert PA


Ein Bild einer Frau vor dem Felsendom mit der Fahne einer zionistischen Bewegung hat in der Palästinensischen Autonomiebehörde eine Welle der Empörung ausgelöst.

Der in London ansässige arabische TV-Kanal Al-Quds hat auf seiner Facebookseite ein Foto veröffentlicht, das eine junge Frau zeigt, wie sie auf dem Tempelberg eine blau-weiße Fahne schwenkt, der die israelischen Fahne sehr ähnlich sieht. In den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde hat das Bild eine Welle der Empörung ausgelöst.

Bei der Fahne handelt es sich um die Fahne der kanadischen zionistischen Bewegung Herut Canada. Die Organisation setzt sich für die Rechte des jüdischen Volkes im Land Israel ein, Judäa und Samaria mit einbezogen, und kämpft gegen anti-zionistische jüdische Bewegungen.

Bei der jungen Frau, die die Fahne gegenüber vom Felsendom schwenkte, handelt es sich um Lauren Isaacs aus Kanada. Das Foto von ihr auf dem Tempelberg wurde vom Al-Quds – Sender als ein „Zeichen der Schande auf der Stirn von 1,6 Millionen Muslime“ bezeichnet.

Von arabischer Seite werden die Juden immer wieder beschuldigt, den Tempelberg „judaisieren“ und die muslimische Verbindung zu Jerusalem auslöschen zu wollen. Dabei wird die Tatsache ignoriert, das Israel die Verwaltung des Tempelbergs nach dem Sechstagekrieg in die Hände der jordanischen Waqf-Behörde übergeben hatte. Und diese Behörde bemüht sich seitdem, jedes Zeichen von jüdischer Präsenz in antiken Zeiten von der für das Judentum heiligsten Stätte zu entfernen.

Auch werden die Juden von der israelischen Polizei benachteiligt, wenn es um das Recht geht, den Tempelberg zu besuchen. Nur eine begrenzte Zahl von Juden dürfen gleichzeitig den Ort besuchen, um Konflikte mit Muslimen zu vermeiden. Während die Muslime volle Religionsfreiheit genießen, ist es den Juden untersagt, auf dem Tempelberg zu beten. Wer es dennoch tut, wird sofort von der Polizei vom Tempelberg entfernt.

 

israel heute


Autor: israel heute
Bild Quelle: Archivbild: Yonatan Sindel/Flash90


Mittwoch, 12 Juni 2019






Autor: Dov Eilon, Israel Heute :)

@Dov Eilon 13.06.2019 - 10:21 Das wissen hier bestimmt viele Leser, lieber Dov (wenn ich mir diese vertrauliche Anrede erlauben darf), dass Sie der Autor dieses Artikels waren. Sie haben natürlich recht, wer die Arbeit verrichtet, der sollte auch genannt werden. Immerhin hat zumindest ein Leser, also ich, Ihren Artikel somit zum zweiten Mal gelesen. Shalom von Herzen!