USA: Türkischer Feldzug gegen Verbündete wäre inakzeptabel

USA: Türkischer Feldzug gegen Verbündete wäre inakzeptabel


Nach bedrohlichen Aussagen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan haben die USA Ankara vor jedem Angriff in Nordost-Syrien gewarnt.

Von Laurie Mauroie, Kurdistan24

Am Montag soll eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und der Türkei über die Zukunft von Nordost-Syrien beginnen. Das Gebiet wurde einer vierjährigen Militärkampagne durch die kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) mit Unterstützung der von den USA angeführten Koalition vom Islamischen Staat befreit.

Am Sonntag drohte Erdogan jedoch damit, das Gebiet anzugreifen. ‚Wir sind nach Afrin gekommen, nach Jablus und al-Bab‘, sagte er und bezog sich damit auf Städte im Nordwesten Syriens, in denen die USA keine militärische Präsenz hatten. ‚Nun werden wir östlich des Euphrats eindringen‘, fuhr Erdogan fort, wo US-Streitkräfte Seite an Seite mit ihren SDF-Partnern stationiert sind. ‚Wir haben dies mit Russland und den USA besprochen,‘ fügte er hinzu.

Die USA reagierten noch am selben Tag und warnten Ankara am Sonntag vor einem solchen Schritt. ‚Unkoordinierte Militäreinsätze der Türkei würden die Sicherheit und Stabilität des Gebiets gefährden‘, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Morgan Ortagus, gegenüber Kurdistan 24. ‚Solch einseitige Militäraktionen in Nordost-Syrien geben Anlass zu großer Sorge, insbesondere wenn US-Truppen anwesend oder in der Nähe sind, während wir und unsere syrischen Partner Operationen gegen IS-Stellungen fortsetzen.‘

‚Wir würden jede einseitige Militäraktion für ‚inakzeptabel’ halten und fordern die Türkei daher erneut dazu auf, mit uns zusammen einen gemeinsamen Ansatz zu erarbeiten.‘

 

Übersetzt von MENA Watch


Autor: MENA Watch
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Dienstag, 06 August 2019









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