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Sechs Fakten zu Israelis und einer zu Palästinensern, die die Medien fast immer ignorieren

Sechs Fakten zu Israelis und einer zu Palästinensern, die die Medien fast immer ignorieren


Hier sind sechs grundlegende Fakten zu Israelis und einer zu Palästinensern, die in den Medien und Universitäten kaum erwähnt werden. Die Weigerung die Wahrheit zu berichten verursacht im westlichen Verstehen des Konflikts eine große Lücke.

Von Elder of Ziyon

Israel wünscht verzweifelt Frieden und als normaler Staat im Nahen Osten akzeptiert zu werden. Das ist noch untertrieben. Die Israelis haben große Opfer für den Frieden mit Ägpytern und mit den Palästinensern gegeben. Aber ihre Sehnsucht nach Frieden geht nicht auf Kosten der Sicherheit der Israelis. Die Sicherheit der Bürger ist der übergeordnete Wunsch jeder denkbaren israelischen Regierung und ist wichtiger als jeder Friedensplan, der Sicherheit nicht komplett garantiert.

Niemand in Israel will über die Palästinenser herrschen. Israel hat so viel wie möglich v ersucht das zu vermeiden – indem es aus dem Gazastreifen abzog und den Palästinensern in Area A und in gewissem Maß in Area B Autonomie erlaubte. Aber die Alternative des kompletten Abzugs aus den Gebieten wird allgemein als schlimmer betrachtet. Der Gazastreifen zeigt das Worst-Case-Szenario eines einseitigen Abzugs.

Fast niemand in Israel will zu den Linien von 1967 zurückkehren. Es ist offensichtlich, dass die humanen Kosten davon inakzeptabel sind. So ziemlich alle stimmen zu, dass einige Gebiete immer unter israelischer Herrschaft bleiben werden, vielleicht mit Landtausch. Die Frage so zu formulieren, ob Israelis „gegen die Besatzung“ oder „für die Besatzung“ sind, ist irreführend, weil die weit überwiegende Mehrheit gegen die volle Kontrolle von 100% der Gebiete sind und eine sehr große Mehrheit auch gegen den Abriss der Häuser von einer halben Million Menschen sind. Eine der Haltungen als „pro“ oder „gegen“ Besatzung zu drehen, bedeutet schlicht nicht die Wahrheit zu berichten.

Israelis verdienen Menschenrechte genauso wie die Palästinenser. Israel möchte den Palästinenser so viele Menschenrechte wie möglich bieten, ohne die Sicherheit der israelischen Bürger zu gefährden, die auch Menschenrechte verdienen. Die Linie zwischen den beiden ist fließend. Wenn die Bedrohungen reduziert werden, werden auch die Einschränkungen reduziert (oder sollten es werden). Alle Sicherheitsmaßnahmen Israels, die die Leute aufbringen (wie die Sicherheitsbarriere) sind getroffen worden, um Leben zu retten. „Menschenrechts“-Verfechte, die israelische Leben ignorieren, sind nicht an Menschenrechten interessiert.

Es gibt Rassismus in Israel, aber er ist nicht schlimmer als der Rassismus in anderen westlichen Ländern. Israel ist Muslimen gegenüber wohl weit toleranter als die meisten westlichen Nationen. Das Palästinenserproblem ist aus Israels Sicht nun gar keine Rassenfrage – es ist eine Sicherheitsfrage.

Israel kann es besser machen. Die Israelis gestehen das ein. Im Allgemeinen streben sie danach es besser zu machen, selbst angesichts der boshaften Weltmeinung. Selbst wenn niemand das zur Kenntnis nehmen will. Westliche Armeen studieren israelische Methoden der Kriegsführung, zur Minimierung der Opferzahlen von Zivilisten/menschlichen Schutzschilden, denn die Israelis sind darin gut, aber niemand ist perfekt. Niemand in Israel will, dass unschuldige Araber sterben.

Die Palästinenser hatten seit Oslo 25 Jahre ihre Kinder Frieden zu lehren, aber sie haben genau das Gegenteil gemacht. Die Gewalt ist nicht aus irgendeinem moralischen Grund heruntergefahren worden, sondern weil der Terror als zur Zeit kontraproduktiv angesehen wird. Die Palästinenser lehren ihr Volk weiter, dass Gewalt eine legitime, moralische Option ist und dass Terroristen Helden sind.

Leute, die diese Fakten ignorieren, sind nicht an Frieden interessiert. Leuten, die sagen, dass Israel all diese Zugeständnisse machen muss, geht es nicht ernsthaft um Frieden.

Leute, die den fehlenden Frieden einem fehlenden Friedenswillen seitens der Israelis zuschreiben, beschuldigen die Juden ziemlich heftig bösartig zu sein. Israelis als „Nazis“ zu bezeichnen, den Zionismus als „rassistisch“ zu bezeichnen oder Israel der „Apartheid“ zu bezichtigen sind keine ernsthaften Argumente und Leute, die auf diesen Kennzeichnungen bestehen, sind einzig daran interessiert den jüdischen Staat zu dämonisieren. Sie sind entweder Antisemiten oder hoffnungslos irregeführt.

Wenn aber der Westen diese grundlegenden Tatsachen berichten würde, dann würde die Zahl der Menschen, die empfänglich sind, dramatisch zurückgehen.

Alles, was ich hier schreibe, ist für alle Israelis, Zionisten und jeden, der etwas Zeit in Israel oder mit ernsthafter Recherche zu Israel verbracht hat, offensichtlich. Doch praktisch alles, was ich hier schreibe, wird in westlichen Medienberichten zu Israel oder in Schulbüchern allgemein nicht erwähnt.

Die Kluft zwischen der Wahrheit und dem, was berichtet wird, ist ein bedeutendes Hindernis für den Frieden.

Die wahre Geschichte ist nicht scher aufzudecken. Aber die Tatsache, dass es für einen durchschnittlichen Westler so schwer ist diese sieben Punkte zu verstehen, die auf leicht zugänglichen Materialen beruhen, ist ein Skandal.

 

Übersetzt von Heplev


Autor: Heplev
Bild Quelle: Archiv


Donnerstag, 22 August 2019