x

haOlam.de benötigt Ihre Spende für den Betrieb!

  Wir bitten Sie, uns mit ihrer Spende zu unterstützen –
Spenden an das ADC Bildungswerk sind steuerlich absetzbar,
da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist. Und: Jeder Cent fließt in die Arbeit von haOlamde

Spenden via PayPal


Ich bin Israel und Israel ist ich

Ich bin Israel und Israel ist ich


Wissen Sie, warum ich immer in Unterstützung von Israel und den Juden schreibe?

Von Justin Amler, Israel Blogger

Nicht einfach, weil Israel ein perfektes Land ist – ist es nicht.
Nicht, weil ich jede Entscheidung befürworte, die dort getroffen wird – mache ich nicht.
Nicht, weil jeder Jude wunderbar ist – sind wir nicht.
Nicht, weil alles bei uns perfekt ist – das ist es definitiv nicht.

Doch jeden Tag sehe ich meine Feinde ihr Bestes geben, um mein Volk und mein Heimatland zu vernichten.

Ich sehe, dass Antisemitismus gerechtfertigt und zur Seite gewischt und ignoriert wird – er wird sogar in Ehren gehalten.

Ich sehe tatsächlich Führer von Ländern und Organisationen ihren Hass gegen mich auskotzen.

Ich sehe den malaysischen Premierminister mit Ekel von meinem Volk reden.

Ich sehe den palästinensischen Terrorführer die Menschen, über die er herrscht, dazu ermutigen mein Volk zu ermorden – mit finanzieller Unterstützung eines Großteils der Welt.

Ich sehe, wie internationale Organisationen mich dafür verurteilen, dass es mich gibt und mir erzählen, ich sei ein fremder Besatzer an dem Ort, an dem ich seit fast 4.000 Jahren bin.

Ich sehe, wie faschistische Organisationen Sänger und Künstler und Sportler mit Mord drohen, wenn sie in diesem Land auftreten.

Ich sehe, wie antisemitische gewählte Volksvertreter wie Rashida Tlaib und Ilhan Omar Pressekonferenzen halten, offen Hass predigen und zu Israel lügen. Sie lügen, wenn sie sagen, ihnen würde die Einreise verwehrt, weil sei Muslime sind, aber sie sagen nichts zu der Tatsache, dass 6,5 Millionen Israelis die Einreise in 16 muslimische Länder verboten ist. Bizarrerweise sehe ich trotzdem, dass Israel wegen dieser Entscheidung verurteilt wird, statt dass diese Vertreter wegen ihres Hasses verurteilt werden.

Und noch bizarrer ist, dass es einige Juden gibt, hauptsächlich von radikal antiisraelischen Organisationen, die sich eher gegen Israel stellen, tatsächlich FÜR Hass einstehen, indem sie diese Antisemiten unterstützen.

Ich sehe Führungspolitiker Europas, die vorgeben sie sorgten sich um Frieden, wie sie sich drängeln mit den schlimmsten Terrorunterstützer Iran zu appeasen und Geschäfte mit ihm zu machen, unbeirrt durch dessen ständigen Drohungen an meinem geliebten Heimatland Völkermord zu verüben.

Ich sehe, dass viele derselben schamlosen Führungskräfte Europas mir sagen, der einzige Weg Frieden zu schließen sei meinem Land das Herz herauszuschneiden und es Leuten zu geben, deren täglicher Wunsch darin besteht meines zu zerstören – ein fiktives Land zu schaffen, das weder durch Geschichte, noch durch Nationalität oder Kultur definiert ist, sondern nur durch den Wunsch meines zu vernichten.

Ich sehe, dass Universitäten – Orte der Bildung und Weisheit und des Durstes nach Wissen – von einigen der niederträchtigsten, abscheulichsten, von Hass erfüllten Gruppen überlaufen sind, die man sich vorstellen kann – deren giftige Parolen es einem jeden unvoreingenommenen Menschen auf der Erde eiskalt den Rücken hinunter laufen lassen sollte. Und das ist nicht in der dunklen, unaufgeklärten arabischen Welt, sondern in westlichen Demokratien – an Orten, die angeblich Freiheit und Demokratie und Fairness und Liebe wertschätzen.

Jeden einzelnen Tag erlebe ich all diesen Hass und all diese Giftigkeit und all das Böse.

Und doch gibt es in dieser Dunkelheit – und es ist eine Dunkelheit – auch Unterstützung. Unterstützung von denen, die nicht verpflichtet sind Israel oder Juden zu unterstützen, das aber tun – selbstlos. Ich habe viele getroffen und sie sind wahre Lichtgestalten, deren Feuer in den dunklen Ozeanen, die drohen alle Anständigkeit wegzuwaschen, hell leuchten.

Aber so geräuschvoll und so laut und so niederträchtig diese Stimmen des Hasses gegen mich sind, sie werden keine Wirkung auf das haben, was ich fühle und was ich denke. Sie sind machtlos, weil ich mit diesem Land und diesem Volk durch mein Geburtsrecht verbunden bin, durch mein Volkstum, durch meine Geschichte, durch meine Religion, durch meinen Glauben an Gott, durch meine Kultur, durch jede kleine Fiber meines Seins. Meine Identität ist mit Israel und mit den Juden zusammengeschmiedet. Das ist ein untrennbarer Teil dessen, wer ich bin – ein Teil, der niemals gebrochen werden kann.

Ich werde immer auf Israels Seite stehen, ob die Leute das nun mögen oder hassen. Ich werde immer auf Israels Seite stehen, ob ich in einer Gruppe bin oder alleine. Ich werde immer auf der Seite Israels stehen, weil ich Wahrheit wertschätze und ich Anstand wertschätze und ich Freiheit wertschätze und weil ich mich selbst wertschätze.

Ich bin Israel und Israel ist ich – und das ist etwas, das sich niemals ändern wird.

 

Übersetzt von Heplev


Autor: Heplev
Bild Quelle: Archiv


Mittwoch, 28 August 2019









Religionsfreiheit in Israel

Religionsfreiheit in Israel

`Der Staat Israel … wird Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit der Sprache, Erziehung und Kultur gewährleisten, die Heiligen Stätten unter seinen Schutz nehmen und den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen treu sein.´ Israels Unabhängigkeitserklärung, 1948

[weiterlesen >>]

Der Zweite Libanonkrieg und asymmetrische Kriegsführung

Der Zweite Libanonkrieg und asymmetrische Kriegsführung

Lange vor dem zweiten Libanonkrieg, schon 1968, nutzte die palästinensische Befreiungsorganisation den südlichen Libanon als Startrampe für Raketenangriffe auf israelische Städte.

[weiterlesen >>]

Araber empört, dass Britannien es ablehnt sich für die Balfour-Erklärung zu entschuldigen

Araber empört, dass Britannien es ablehnt sich für die Balfour-Erklärung zu entschuldigen

Diesen Monat fragte ein Reporter von Al-Quds al-Arabi Karen Prince, die britische Leiterin des US-Sicherheitsrat, ob sie sich von der Balfour-Erklärung distanziert, deren 102. Jahrestag am Samstag war.

[weiterlesen >>]

Tanz unter Beschuss:

Der Lebensrhythmus auf der israelischen Seite der Gaza-Grenze

Der Lebensrhythmus auf der israelischen Seite der Gaza-Grenze

Eine geplante Tanzaufführung an der Grenze zum Gazastreifen erinnert mich an den Golfkrieg von 1991, als der Irak Scud-Raketen auf Israel regnen ließ und Maestro Zubin Mehta aus New York zurückeilte, um Konzerte zu dirigieren.

[weiterlesen >>]

Das Amselfeld:

Der 630 Jahre alte Grund dafür, dass Osteuropäer den Islam nicht mögen.

Der 630 Jahre alte Grund dafür, dass Osteuropäer den Islam nicht mögen.

Warum Osteuropäer unwilliger sind muslimische Migranten aufzunehmen als ihre westlichen Gegenüber, kann zu den Umständen um eine ausschlaggebende Schlacht zurückverfolgt werden, die des Kosovo, die vor genau 630 Jahren, am 15. Juni 1389 stattfand.

[weiterlesen >>]

WJC, sagt diese törichte Preisverleihung ab

WJC, sagt diese törichte Preisverleihung ab

Der World Jewish Congress (Jüdischer Weltkongress) sollte den prestigeträchtigen Preis nicht der deutschen Kanzlerin verleihen, die trotz verbaler Verurteilung des Antisemitismus dazu beigetragen hat die Welt für Juden gefährlicher zu machen

[weiterlesen >>]