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Ergebnis der Parlamentswahlen in Israel

Ergebnis der Parlamentswahlen in Israel


Nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen, vermelden israelische Medien nachfolgendes Ergebnis der Knessetwahlen.

Das Mitte-Linkls-Bündnis Blue&White 32 Mandate; der rechtskonservative Likud 31 Mandate; Arabische Liste 13 Mandate; sephardisch-orthodoxe Shas-Partei 9 Mandate; rechtszionistisch-säkulare Partei Yisrael Beteinu 9 Mandate; aschkenasisch-orthodoxe Partei Aguda Torah 8 Mandate; rechtszionistisch-nationalreligiöse Partei Yamina 7 Mandate; Awoda-Gesher 6 Mandate; Meretz-Demokratische Union 5 Mandate.

Die rechten und religiösen Parteien kommen damit zusammen auf 64 Mandate; der Mitte-Links-Block kommt auf 43 Mandate und die Arabische Liste auf 13 Mandate.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Mittwoch, 18 September 2019






Hoffentlich haben wir nicht auch bald Wahlergebnisse mit 9 oder noch mehr Parteien in den Parlamenten. Es fehlt dann nur noch, daß erz- oder ultrakonservative Christen das Zünglein an der Waage spielen damit Sie ihr Recht nach dem alten Testament einführen können. Noch weniger wünsche ich mir Islamisten, für die die Scharia gelten muss, im Bundestag. Ich finde das religiöse Parteien erst gar nicht in die Parlamente kommen dürften. Bin mal gespannt wer jetzt Regierungschef wird oder bleibt. Vielleicht kommt es ja zu einer großen Koalition in Israel. Falls er dann nicht Chef bleiben sollte, steht ihm ja wohl keine einfache Zukunft bevor.

Sehr geehrter eifriger Schreiber sio2willi, Ihren Kommentar kann ich sicherlich so nicht unkommentiert lassen. Vom konservativen Christentum scheinen Sie leider überhaupt keine Ahnung zu haben, sonst würden Sie sich nicht ängstigen vor der Einführung des Rechts nach dem AT. Christen glauben im Gegesatz zu den meisten Juden, dass der Messias bereits erschienen ist, nämlich Jesus Christus vor rd.2000 Jahren. Die Juden warten noch auf den Messias. Durch den Opfertod Jesu Christi sind keine Opfer mehr erforderlich (wie im AT gefordert z.B. zur Vergebung der Schuld), da ER das vollkommene Opfer war. Dieses Opfer Jesu war eine absolute Liebestat Gottes, um der Menschheit den Weg ins Paradies wieder frei zu machen (siehe hierzu die Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies. Im Gegensatz zu allen anderen Religionen ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs derjenige, der selbst für Gerechtikeit schafft, sich den Menschen offenbart und selbst das Sühn-Opfer aus Liebe bringt). Daher steht ja auch in Joh.3.16ff geschrieben: "16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind. " Ich möchte keine Schulmeisterin sein. Wenn aber so eklatante Falschdarstellungen auftreten, muss ich das richtig stellen. Wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Recherche im Buch der Bücher, der Bibel. Es lohnt sich allemal. Viele Grüße bw

@2 Leider haben sich weder die evangelische Kirche und schon gar nicht die katholische Kirche an die Aussagen der Bibel gehalten. Was wurde denn alles im Namen der Kirche verbrochen? Angefangen mit der Verfolgung der Juden und Hexen bis zu den Kreuzzügen und der Inquisition. Letztendlich die Dinge, die wir heute zu Recht dem Islam vorwerfen. Ultraorthodoxe Christen sind sich auch nicht über die Auslegung des Buches der Bücher einig. Deswegen kann ich auch gerne auf die Errichtung eines "christlichen" und erst Recht aus einen islamischen Staat verzichten. Die Religion sollte weder Macht ausüben noch hat sie was in der Politik zu suchen. Die sogenannten Gottesstaaten zeigen doch was dann passiert.

@sio Moin Sio, Ihre Meinung in allen Ehren denn jeder hat ein Recht auf diese, machen Sie nicht den Fehler "Christen" einfach in eine Schublade stecken zu wollen, das machen Sie doch bei politischen Parteien auch nicht. Religion ist wie Politik, es gibt die unterschiedlichsten Formen, allerdings ist der große Unterschied, dass bei den politischen Parteien die unterschiedlichsten Formen ihre Vorstellugen haben dürfen, bei den "Christen" ist das anders. Haben die Grünen, SPD, CDU usw. etwas mit der NSDAP oder den Kommunisten der Sowjetunion oder Faschisten Spaniens zu tun? Genausowenig haben "Fundamentalistische Christen" mit der katholischen oder evangelischen Kirche zu tun, ganz im Gegenteil, sie werden von diesen bekämpft. In Israel ist etwas ganz anderes als in DE, hier ist der "Glaube" immer noch eine in der gesamten Bevölkerung verankerte Lebensgrundlage, das genau ist in unserem Land nicht mehr der Fall, die "Bibelkritik" hat ganze Arbeit geleistet obwohl ihre Argumente heutzutage als Unsinn eingestuft werden können. Bestes Beispiel hierfür ist die "Jungfrauengeburt Jesu Christi", was musste man sich als überzeugter Christ alles anhören von diesen Besserwissern, und Heute? Geburt ohne Beischlaf ist eine Selbstverständlichkeit aber das ist ja auch wissenschaftliche Erkenntnis und hat nichts mit einem Gott zu tun, nicht wahr? Der kann sowas natürlich nicht! In Israel sagte schon David Ben Gurion: "Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist" und er gehörte nicht zu den "Fundamentalisten". Alles was an wissenschaftlichen Entdeckungen gemacht wurde dient nicht dazu Gott aus der Realität zu entfernen, nur in den "Aufgeklärten Hobbygärten Europa und Nordamerika hat man darin das Heil gefunden und damit das auch so bleibt muss man sich ja mit den Argumenten von Christen nicht auseinandersetzen sondern kann diese einfach aus den Lebensumständen ausgrenzen, die Kirchen gehören ganz sicherlich zu denen, die mit der Realität ganz wenig zu tun haben. Vielleicht schaffen Sie es ja mal sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen ohene zu polemisieren, wäre auch für Sie nicht schlecht.

@4 Hallo pp, ich werfe Christen nicht alle in eine Schublade. Mit den Aussagen unter @1 wollte ich nur deutlich machen, daß ich glücklich darüber bin, daß bei uns keine erz- oder ultrakonservativen Christen das Zünglein an der Waage spielen können. Wir sind immerhin im christlich/jüdischen Kulturkreis groß geworden. Das finde ich auch gut so. Aber die Institution Kirche und Christen sind für mich auch nicht unbedingt das Selbe. An Wunder glaube ich jedoch immer noch. Nur bei der Jungfrauengeburt ist doch wohl ein Übersetzungefehler (schlimmer wäre eine bewusste Fälschung) unterlaufen. Der Messias soll/sollte doch von einer jungen Frau geboren werden. Aber so wörtlich wie Muslime ihren Koran, nehme ich weder altes noch neues Testament. Aber das gehört eigentlich nicht zum Thema Wahlergebnisse. Ich bin gespannt wie sich die nächste israelische Regierung zusammen setzen wird. Ich finde es ähnlich wie bei uns. Keiner hat die Wahl verloren, aber wer hat eigentlich die Wahl gewonnen?

@4sio Mein lieber Sio, Sie vergessen wieder einmal, dass die Vertretung eines breiten Bündnisses des Wählerwillens das entscheidende Kriterium ist. Natürlich ist der ANTEIL An konservativen Kräften in IsrEL höher und aomit kaNN DIE rEGIERUNG NICHT SO EIN LINKSLASTIGER lAden sein wie bei uns aber der demokratische Anspruch ist in Israel naTÜRLICH Auch höher, das hilft, wir werden es sehen.

Ich wusste bisher noch nicht, daß die Bevölkerung Deutschlands einen niedrigen Anspruch auf demokratische Verhältnisse legt. Sind wird noch eine Demokratie oder schon eine Diktatur, die vom Volk gewünscht wird? Wo habe ich behauptet, daß kein breites Bündnis eine Regierung stellen darf? Ich habe lediglich gewünscht, daß bei uns keine erz- oder ulrakonservative Christen (vor allen Dingen keine Islamisten) bei einer Regierungsbildung mitbestimmen sollen. Die es bei uns bisher auch nicht zu einer politischen Vereinigung geschafft haben. Das finde ich auch gut so. Immerhin lehrt uns die Geschichte was passiert, wenn die Religionen bestimmen wie politisch gehandelt wird. Warum sollte das bei den vielen Religi0nen unterschiedlich sein?

@7sio Ach Sio, Sie wollen mir doch sicherlich nicht erzählen, dass die Verweigerung eines Vize-Bundestags-Präsi ein Zeichen von Demokratie ist? Das erinnert mich mehr an Russland, da wird auch jeder der nicht auf Regierungslinie ist abgewatscht. Die Präsenz in öffentlichen Medien ist eindeutig "Regierungskonform" und das persönliche Befinden beschränkt sich auf die Stimmabgabe.

@8 Tja pp, wenn Sie meinen daß die Verweigerung eines Vize-Bundestags-Präsidenten schon der Anfang einer Diktatur ist, kann ich nur sagen wehret den Anfängen. Zu den Zeiten in denen die Volksparteien eine klare Mehrheit hatten und eine "Große Koalition" nicht nötig war, war die ARD eher SPD- und das ZDF erher CDU-freundlich. Diese "Opposition" in den Medien entfällt natürlich solange eine große Koalition an den Schalthebeln ist. Wie mit den Medien umgegangen werden soll, hat uns aber ein Video aus Ibiza gezeigt. Da wurde ein rechter Populist ziemlich vorgeführt. Was uns von den rechten Populisten erwartet ist in Österreich wohl nicht anders als bei uns. Wem die Stimmenabgabe bei uns nicht reicht, der kann sich jederzeit in Parteien, Bürgerbegehren oder Vereinen engagieren. Am besten nur in solchen Organisationen , die sich klar gegen Links- oder Rechtsaußen wehren und diesen auch eine Mitgliedschaft verwehren bzw. entziehen. Alles andere halte ich für einen Vogelschiss.

@9sio Ach Sio, Sie müssen immer übertreiben, ich würde unser Land niemals mit einer Diktatur in Verbindung bringen, auch wenn ich manche Dinge, wie Buta-Präsi schon bedenklich finde aber dazu fehlt doch noch viel mehr als man denken kann. Was in den Medienniederungen der Viel- oder Einfalt so alles geschieht kann einen nur verwundern. Ich bin kommunal engagiert und von daher gewohnt, dass mir das Wort im Munde herumgedreht wird, denn ich bin selten auf "Politisch korrekter Ebene". Ich bin integrations- und migrationsmäßig engagiert, damit hab ich reichlich Arbeit am Hut aber dafür habe ich auch das Vergnügen nicht nur von "Bio-Deutschen" sondern auch von Migranten jeder Couleur Dank zu bekommen, das ist schon ein gerechter Ausgleich.

@ 10 Dann möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen pp. Statt "einer Diktatur" unter @9 muss es dann heißen" Anfang einer antidemokratischen Entzwicklung". Obwohl es in der EU schon Länder gibt, die uns in dieser "Entwicklung" einen großen Schritt voraus sind. Das ist noch viel zu tun, für demokratische Alternativen.

@11sio Das stimmt Sio, selbst unsere grün-rot-linke Versuchung wird es nicht schaffen, obwohl sie sich alle Mühe gibt aber damit wären wir wieder beim Artikel, die rechten und religiösen Parteien kommen zusammen auf 64 Mandate. Damit ist doch alles klar und wenn Netanjahu keinen Fehler macht ergeht es ihm nicht wie Gerhard Schröder und Ganz wird nicht Ministerpräsident wie Merkel zur damaligen Zeit aber die Sozis haben ja die jahrelange Quittung für ihr Verhalten bekommen, hätte alles nicht sein müssen.

@ Haben Sie bei den 64 Mandaten auch die Partei von Liebermann mitgezählt? Der will doch nicht mehr mit de Erzkonservativen und Ultras koalieren. Dann wird es aber ganz schön eng für den Nochregierungschef. Wenn Sie schon auf Schröder anspielen, der hat doch damals seine Quittung bekommen und durfte nicht mehr Vorsitzender sein. Vielleicht droht Netanjahu jetzt ähnliches. Der Absturz der SPD kam doch erst ziemlich später wegen der erneuten Groko.

@13sio Also 1. wie im Artikel genannt 64, mal sehen was Liebermann macht, er kann sich auch wie die SPD verhalten. Jetzt 2., die Quittung hat die SPD bekommen, man verfolge nur mal die Wahlergebnisse seitdem, während Schröder mit deinem Leben seitdem eigentlich doch ganz zufrieden sein kann.

@14 Meinen Sie mit -seitdem-, die letzte Groko oder den Abgang von Schröder. Ich finde, das der Absturz so richtig erst nach der letzten Groko kam. Wenn sich Liebermann wie die SPD verhält, würde er ja mit der Partei die die meisten Stimmen hat eine Koalition eingehen. Außerdem ist noch nicht klar, ob die religiösen Parteien einer Regierung mit Liebermann zustimmen, wenn der weiterhin auf eine Änderung der Wehrpflicht besteht. Ich glaube schon das in Israel bald eine andere rechte Regierung das Geschehen übernimmt. In ein paar Wochen sind wir klüger.

@15sio Netter Schreibfehler, es muss natürlich "Seinem" heißen. Aber zurück zu Schröder, er hat vor der Wahl gesagt, ohne Linke und hat das nach der Wahl auch getan, das nenne ich mal "Wort gehalten" und das rechne ich ihm hoch an. Mit den Linken hätte er immer eine Mitte-Links-Regierung machen können und keine AM hätte ihn daran gehindert. Letztendlich hatte er mit seinem Ausspruch, die Wahl gewonnen eigentlich Recht gehabt, daher auch sein Verhalten am Wahlabend bei der Diskussion aber auf die SPD kann sich oft noch nicht einmal ihre Vorsitzende verlassen. Soviel zu den Ähnlichkeiten Israel / DE.

@16 Ich glaube nicht, daß die Grünen damals einer solcher Koalition auch zugestimmt hätten. Zwischenzeitlich hat sich das anscheinend bei der SPD und den Grünen ja wohl geändert. Aber hat Netanjahu etwas ähnliches gesagt wie z.B. ohne die Araber? Wenn man diese Bundestagswahl als Vergleich heranzieht, wird Liebermann neuer Staatschef und Netanjahu übernimmt einen lukrativen Posten bei einem ausländischen Multi und der Likud hat eine Zukunft wie unsere SPD. Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.