Seyran Ates und der Weg zu einem reformierten Islam

Seyran Ates und der Weg zu einem reformierten Islam


Seyran Ates schreibt auf Facebook zu unserem Filmtipp der Woche:

Seyran Ates und der Weg zu einem reformierten Islam

Das ZDF hat mich eineinhalb Jahre lang begleitet und einen äußerst sehenswerten Film gestaltet, der eindrücklich macht, dass der Weg hin zu einem reformierten Islam ein langer ist und nicht immer geradeaus verläuft.

Wem der gestrige Sendezeitpunkt zu spät war, der kann die gesamte Sendung ab nun ein Jahr lang in der ZDF-Mediathek sehen.“

Im Begleittext des ZDF heißt es: „Der Film begleitet die Deutsche mit türkisch-kurdischer Abstammung beim Aufbau der Moschee und ihrem Kampf um Reformen im Islam. Er blickt auf Seyran Ateş‘ Kindheit und Jugend und zeigt, wie die Gleichstellung von muslimischen Frauen zu ihrem Lebensthema wurde.

Am 16. Juni 2017 eröffnet Seyran Ates mit zahlreichen Mitstreitern die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Das Besondere: Männer und Frauen beten hier Seite an Seite, weibliche Vorbeterinnen sind genauso willkommen wie homosexuelle Imame. Für weite Teile der muslimischen Welt stellt dies eine Provokation dar. Die ägyptische Fatwa-Behörde erklärt die Gebete in der Moschee für „nicht gültig“. Türkische Medien heizen die Stimmung gegen die Moschee in den sozialen Medien weiter an, und Seyran Ates, als Kopf der Moschee, erhält hunderte Morddrohungen. Schon kurz nach der Eröffnung muss sie rund um die Uhr vom LKA bewacht werden. Doch Ates gibt nicht auf …“


Autor: Redaktion
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Mittwoch, 02 Oktober 2019

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