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Totgesagte leben länger

Totgesagte leben länger


Nun ist es also doch so. Der israelische Präsident Re´uwen Riwlin hat angekündigt, Benjamin Netanjahus Rivalen Benny Gantz mit der Regierungsbildung zu beauftragen.

Von Dr. Rafael Korenzecher

Zuvor waren Koalitionsverhandlungen zwischen der Partei des israelischen Ministerpräsidenten und der Liste Blau-Weiß gescheitert.

Ob die bereits unverhohlen an den Tag gelegte Freude der hiesigen Israel-Dämonisierer, "Juden-raus-aus-Palästina"-Krakeeler und "Jerusalem-gehört- nicht-den-Juden"-Geschichtsverdreher aus unserer Politik und deren Medien aufgeht und Benny Gantz gegegebenenfalls auch mit Hilfe der Linken und der vereinten arabischen Liste eine Koalitionsmehrheit erreichen kann und ob Netanyahu wirklich endgültig als Regierungschef abtreten muss, ist alles andere als entschieden.

An dieser Stelle wollen wir erst einmal die Gelegenheit nutzen -- wenn auch einige Tage verspätet -- Benjamin Netanyahu, diesem wirklich großen und verdienten Ministerpräsidenten des Staates Israel, der wie kaum ein anderer den jüdischen Staat zu Ansehen und Prosperität für seine Menschen geführt hat zu seinem 70. Geburtstag zu gratulieren!

 

Foto: Benjamin Netanyahu als jungen Soldaten der Spezialeinheit Sajeret Matkal, der auch sein 1976 in Entebbe bei der heldenhaften und beispiellosen Befreiung jüdischer Geiseln aus den Händen linksradikaler deutscher Terroristen gefallener Bruder Jonathan Netanjahu angehörte.

 

Dr. Rafael Korenzecher ist Herausgeber der Jüdischen Rundschau und stellvertr. Vors. des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus


Autor: Dr. Rafael Korenzech
Bild Quelle: Screenshot


Freitag, 25 Oktober 2019






Wer so viel im Leben erreicht hat wie der israelische Regierungschef Netanyahu, sollte nicht vergessen rechtzeitig seinen Platz zu räumen. Warum sträubt es sich eigentlich einem Nachfolger Platz zu machen? Bei der letzten Wahl hat seine Partei mit ihm nicht die meisten Stimmen/Sitze erhalten. Wahrscheinlich würde er seinem Land und seiner Partei einen Gefallen tun, wenn er zurücktritt. Vielleicht sieht es bei der nächsten Wahl und nach einem Regierungschef von Blau-Weiß ja besser aus und seine Partei hat wieder die meisten Stimmen. Auf dem Gipfel des Erfolgs ist es für einen Rücktritt am günstigsten.

@1sio Na Sio, wann hätten Sie denn diesen Rat für Angela Merkel parat? Aber warten wir doch mal ab, mal sehen wie B. Gantz die nötige Mehrheit zusammenbekommt und welche Kröten er dafür schlucken muss. In der Sept.-Wahl hat er genau 0,85% mehr, inh der April-Wahl hatte er 0,23% weniger an Stimmen, es gibt schon Gründe warum der Staatspräsident zuerst Netanjahu das Mandat erteilt hat.

@ Sind Sie nicht auf dem laufenden pp? Die Nochkanzlerin hat doch schon längst erklärt, daß Sie nach Ablauf der jetzigen Bundestagsperiode nicht mehr für das Amt der Kanzlerin zur Verfügung steht. Für mich heißt das soviel wie Rücktritt auch wenn der zu spät kam. Das Beharren auf das Amt hat nach dieser langen Zeit doch nichts gutes gebracht. Das ist bei Netanyahu nicht anders. Die Mehrheit in der Knesset will ihn anscheinend nicht mehr Regierungschef. Warum tritt er dann nicht zurück? Hoffentlich nicht, weil ihm ein Untersuchungs- oder Gerichtsverfahren droht.

@3sio Naja, unsere Kanzlerin hat sich halt nach der Wahl geopfert und ist wieder Kanzlerin (des Kanzlkerwahlveeins) geworden, wenn das für sie spricht? Ob Netanjahu tatsächlich wegen eines Korruptionsverfahrens Premier bleiben will halte ich für sehr weit hergeholt, die Beweisführung der Justiz ist doch recht dürftig und dürfte mehr politischer Natur sein aber bei weniger als 1 % Unterschied hat sie ja wohl ihr Ziel erreicht.

@sio Ach ja Sio, noch ein kleiner Nachsatz. Die Demontage von AKK geht munter weiter, wir werden sehen was AM macht, wenn ihre Favoritin abgesägt wird, so ähnlich wie mit mir keine Steuererhöhung, mit mir keine Maut usw., ich bin gespannt.

@5 Wir hatten mal einen Bundeskanzler, den ging sein Geschwätz von gestern am nächsten Tag auch nichts mehr an. Allerdings nur dann, wenn er dadurch weiterhin an der Macht bleiben konnte. Halten Sie die Nochkanzlerin wirklich für so verbohrt oder dumm, daß sie nicht die Unmöglichkeit eines Wahlsieges der Union mit ihr als Kanzlerkandidatin erkennt? Über AKK würde ich erher sagen, daß sie sich selber demontiert. Welche Farben bei unserer nächsten Regierung vertreten sind, ist eine gute Frage. Wahrscheinlich erhält die Partei die meisten Stimmen, die von den Wählern am glaubwürdigsten gehalten wird oder auch deren Spitzen das größte Charisma aufweisen. Wobei Charisma in der Politik nicht unbedingt etwas gutes sein muss.