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Letzte Umfragen vor der Wahl: Patt in Israel unverändert

Letzte Umfragen vor der Wahl: Patt in Israel unverändert


Der rechte Block von Premier Netanjahu liegt in Umfragen vor dem Block von Herausforderer Gantz, wird aber wieder keine Regierungsmehrheit erreichen.

Letzte Umfragen vor der Wahl: Patt in Israel unverändert

Zwei abschließende Umfragen vor den israelischen Wahlen am Montag sagen ein fortdauerndes Patt voraus: Weder Premierminister Benjamin Netanjahu noch sein Herausforderer Benny Gantz können eine Knesset-Mehrheit erreichen.

Eine Umfrage von Kanal 12 ergab, dass der von Netanjahu geführte rechts-orthodoxe Block 58 Sitze erhalten wird, also nur drei weniger als für eine Knesset-Mehrheit vonnöten sind. Der Mitte-Links-Block von Gantz wird zusammen mit den arabischen Parteien auf 56 Sitze kommen.

In einer Umfrage von Kanal 13 werden dagegen dem von Netanjahu geführten Block 56 und dem von Gantz geführte Block 57 Sitze vorausgesagt.

Wenn die Ergebnisse am 2. März diesen Umfragen entsprechen, wäre die Partei Israel Beitenu von Avigdor Lieberman wieder der Königsmacher. Nach den Wahlen im April und September letzten Jahres hat er die Bildung von Regierungsmehrheiten verhindert. Wenn sich seine Haltung nicht ändert und erneut keiner der beiden Blöcke eine Koalition bilden kann, könnte Israel im Herbst zu einer vierten Wahl antreten müssen.

Auffallend ist, dass in beiden Umfragen die überwiegend arabische Vereint Liste zulegen kann, wobei ihr 14 bzw. 15 Sitze vorausgesagt werden. Laut der Umfrage von Kanal 13 ist eine hohe Wahlbeteiligung von 65% unter israelisch-arabischen Wähler zu erwarten. Im April letzten Jahres lag sie bei rund 50%, im September bei ca. 60%. (…)

Keine der fünf Umfragen am Donnerstag und Freitag ergab für die rechtsextreme Partei Otzma Jehudit mehr als 2%, also weit weniger als die für den Eintritt in die Knesset erforderlichen 3,25%.

 

Übersetzt von MENA Watch - Foto: Binjamin Netanyahu (re.) bei einem Treffen mit dem brasilianischen Staatspräsidenten Bolzonaro i9n Brasil


Autor: MENA Watch
Bild Quelle: Alan Santos/PR / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)


Sonntag, 01 März 2020

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